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Wirtschaft
Sturmtief Xavier hat die bislang schwersten Schäden in der WEMAG-Geschichte verursacht
Montag, der 9.Oktober 2017
Schwerin: Im Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH (WNG) werden wieder alle Kunden mit Strom versorgt. „Die letzten Reparaturarbeiten können am Sonntag abgeschlossen werden“, sagte Netz-Geschäftsführer Andreas Haak. Er dankte allen Mitarbeitern, Partnerunternehmen sowie den Einsatzkräften von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk, die an der Beseitigung der Sturmschäden beteiligt waren. 
 
Das Sturmtief Xavier hat mit seinem Eintreffen im Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH in den Nachmittagsstunden des 5. Oktober alle auf die Probe gestellt – den Netzbetreiber, die Mitarbeiter, die Einsatzkräfte und die Kunden. Mit Blick auf die Wetterlage wurde durch den WNG-Geschäftsführer Andreas Haak umgehend der Krisenstab einberufen. Der Sturm verursachte in schneller Folge an unterschiedlichen Stellen sehr viele Störungen. Die noch Laub tragenden Bäume boten in dem regennassen Boden eine große Angriffsfläche. Das führte zu zahlreichen Entwurzelungen der Bäume nicht nur an den Bundesstraßen, sondern entlang der Landesstraßen und in den Waldgebieten. Das Sturmtief Xavier hat die bislang schwersten Schäden an den elektrischen Anlagen in der Geschichte der WEMAG verursacht.
Foto: Schulterschluss zwischen dem Technischen Hilfswerk und der WEMAG – auch bei der Beseitigung der Schäden, die das Sturmtief Xavier verursacht hat. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer
 
Aus allen Netzdienststellen waren WEMAG-Mitarbeiter in den besonders stark betroffenen Gebieten im Raum Hagenow und Ludwigslust sowie der Prignitz permanent im Einsatz, um die Kunden so schnell wie technisch möglich, wieder mit Strom zu versorgen. Dabei konzentrierten sie sich zunächst auf die Mittelspannungsleitungen, über die besonders viele Kunden versorgt werden. 
 
In einigen Waldgebieten konnten die erforderlichen Reparaturfahrzeugen nur mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks die Freileitungen erreichen. Die THW-Einsatzkräfte beseitigten die Bäume, die aus dem feuchten Boden gerissen wurden und die Wege versperrten. Außerdem entfernten sie die in die Stromleitungen gefallenen Bäume. 
 
„In den nächsten Tagen und Wochen kann es noch zu unangekündigten Stromabschaltungen kommen, damit der Normalzustand des Netzbetriebs wieder hergestellt werden kann“, kündigte Andreas Haak an. Ob der Krisenstab aufgelöst werden könne, werde erst nach einer Lagebesprechung am Montagvormittag entschieden.
 
Für den Fall dass es in den nächsten Tagen zu vereinzelten Störungsfällen durch weitere herunterfallende Äste in Stromleitungen kommt, erreichen Kunden das Störungsmanagement der WEMAG Netz GmbH unter der Rufnummer 0385 755-111. (Pressemeldung vom 09.10.2017)
Quelle: WEMAG AG | Foto: WEMAG AG
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