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Wirtschaft
5. Offshore Summit - Offshore-Branche setzt auf Mukran Port
Montag, der 21.August 2017
5. Offshore Summit - Offshore-Branche setzt auf Mukran Port
Sassnitz-Mukran: Der Mukran Port ist einer der wichtigsten Standorte für die Offshore-Branche in der Ostsee. So lautete die einhellige Meinung beim 5. Offshore Summit, der hochrangige Vertreter der Energiebranche, Politik sowie aus Verbänden auf der Insel Rügen zusammenführte. Im Mittelpunkt der Konferenz standen das Thema Ausschreibungen sowie die Beschäftigungseffekte im Mukran Port. Durch den Bau und die spätere Wartung von Offshore-Windparks haben sich bereits weitere Unternehmen im Hafen angesiedelt.
 
Rund 100 Teilnehmer wurden von Harm Sievers, Geschäftsführer der Fährhafen Sassnitz GmbH, im Passagierterminal des Mukran Port empfangen. „Die große Resonanz spiegelt die Bedeutung des Hafens für den Offshore-Standort Deutschland wider. Das mittlerweile dritte Projekt hier im Hafen ist in vollem Gange“, sagte Sievers während der Veranstaltung.
 

Foto: Harm Sievers (sitzend erster von links), Geschäftsführer der Fährhafen Sassnitz GmbH, und Jürgen Blume (sitzend 2. von links), Geschäftsführer Iberdrola, unterzeichnen einen langfristigen Hafennutzungsvertrag. © Medienbüro am Reichstag
 
Im Rahmen des Offshore Summits unterzeichnete der Mukran Port mit dem spanischen Energiekonzern Iberdrola einen Vertrag über die langfristige Nutzung des Hafens für die Dauer des Betriebs seines Windparks. Vom direkt an Iberdrolas Betriebsgebäude angrenzenden Liegeplatz 1 aus werden die sogenannten Crew Transfer Vessels mit den für die Wartung des Windparks „Wikinger“ zuständigen Arbeitern an- und ablegen. Der Offshore-Windpark befindet sich aktuell noch in der Installationsphase. Auf dem südlichen Offshore-Terminal werden zurzeit die Windturbinen vormontiert und ins Baufeld verschifft.
 
Parallel sind Komponenten für ein weiteres Offshore-Projekt im Mukran Port eingetroffen. Die ersten Transition Pieces für „Arkona“ von E.ON wurden am kürzlich freigegebenen Schwerlastliegeplatz 10 auf das neue Terminal Nord gehoben. Sowohl für „Wikinger“ als auch für „Arkona“ dient der Mukran Port als Installations- sowie später als Servicehafen für Betrieb und Wartung.
 
Mit dem Bau und späteren Betrieb der Windparks entstehen langfristige und sichere Arbeitsplätze im Hafen und damit weitere positive Effekte in der Region. Unternehmen, die beispielsweise auf die Versorgung von Schiffen oder Höhentrainings spezialisiert sind, haben sich bereits im Mukran Port niedergelassen.
 
Im Anschluss an die Konferenz wurde die mittlerweile traditionelle Ausstellung zum Thema „Faszination Offshore-Wind“ eröffnet. Zahlreiche Unternehmen der Branche präsentieren ihre Projekte anschaulich anhand von Modellen, Filmen und Bildern.

Foto oben: Luftaufnahme des Offshore-Terminals am Mukran Port. © Mukran Port (Pressemeldung vom 21.08.2017)
Quelle: Fährhafen Sassnitz GmbH | Foto: Fährhafen Sassnitz GmbH, Medienbüro am Reichstag
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