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Wirtschaft
Die drei Gewinner um den INNO AWARD 2015 feierlich prämiert
Donnerstag, der 2.Juli 2015
Die drei Gewinner um den INNO AWARD 2015 feierlich prämiert

Greitfswald: Am 29. Juni 2015 wurden im Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald die Preise für den 2013 erstmals gestifteten Innovationspreis INNO AWARD verliehen. 21 Projekte waren nach einer Vorprüfung schließlich zur endgültigen Bewertung durch die Jury zugelassen worden. Die Preisverleihung übernahm Dr. Wolfgang Blank, Vorsitzender des auslobenden Verbundes der Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern (VTMV) zusammen mit den Vertretern der drei Wirtschaftspartner: die Steuerberatungsgesellschaft ECOVIS Grieger Mallison, der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (MBMV) sowie der E.DIS AG. Die Preisträger 2015 sind:

1. Platz: ImplantProof: Implant failure analysis and testing services
Dr. Daniel Klüß, Carmen Zietz /Rostock

Selbstdarstellung des Projekts: Schäden an Implantaten gewinnen nicht zuletzt durch die gesteigerte öffentliche Aufmerksamkeit zunehmend an Bedeutung. Zusätzlich sind die Zulassungsverfahren für Hochrisiko-Medizinprodukte in die Kritik geraten und es werden strengere Prüfungen bereits vor dem klinischen Einsatz gefordert. Allerdings ist die Anzahl der unabhängigen Anbieter für Medizinprodukt-Prüfungen in Deutschland stark begrenzt und Implantatschäden werden selten professionell und umfassend begutachtet. Die ImplantProof GmbH widmet sich zum einen der präklinischen Prüfung von Implantaten im Sinne mechanischer Tests unter Standardbedingungen und zum anderen sollen Tests unter strengeren „worst case“ Bedingungen unser innovatives Standbein darstellen. Weiterhin sollen umfassende Schadensanalysen mit Einbeziehung der Werkstoff- und Bruchanalyse, biomechanischen Testung, Computersimulation und medizinischer Bewertung durchgeführt werden. Ist die Schadensursache bekannt, können in einer weiteren Dienstleistung, gemeinsam Optimierungen der Implantate und/oder Instrumente erarbeitet werden, welche die Implantatsicherheit erhöhen.

2. Platz: COLDPLASMATECH
Dr. Carsten C. Mahrenholz, Tobias Güra, Stefan Krafczyk, Dr. René Bussiahn /Greifswald

Selbstdarstellung des Projekts: Die Geschäftsidee von COLDPLASMATECH ist eine großflächige Therapieform zur Behandlung chronischer Wunden. Basis für die Plasmatherapie ist eine polymerbasierte Wundauflage (Plasma-Patch) und eine einfach bedienbare Steuerungseinheit (Plasma-Cube). Durch die heilenden und desinfizierenden Eigenschaften von kaltem physikalischem Plasma, können sogar als austherapiert geltende, chronische Wunden behandelt und selbst multiresistente Wundkeime großflächig dekontaminiert werden.

3. Platz: mySCREEN
Matthias Wißotzki, Prof. Dr. Kurt Sandkuhl, Tino Weichert, Andreas Kolerski / Wittenbeck (bei Rostock)

Selbstdarstellung des Projekts: Ein Nutzer sitzt vor dem Fernseher auf der Couch, entspannt mit einem mobilen Gerät, überprüft E-Mails, schreibt per WhatsApp mit Freunden und liest Updates auf Facebook. Nebenbei läuft einer seiner Lieblingsfilme. Plötzlich sieht er ein Produkt im Film, von dem er schon immer wissen wollte, von welcher Firma es stammt und wo er es kaufen könnte. An dieser Stelle begann er normalerweise damit, im Internet nach den jeweiligen Informationen zu suchen. Meist war die Suche jedoch sehr aufwendig und oft erfolglos, ganz abgesehen davon, dass er die letzte Viertelstunde des Films verpasst hat. Noch viel schwieriger verhielt es sich bei der Lieblingsserie seiner Freundin. Welche Schuhe trägt Carrie Bradshaw oder wie teuer ist ihr Cocktailkleid in „Sex and the City“? Eine hoffnungslose Aufgabe - zumindest bisher. myScreen erkennt die laufende Sendung mit der genauen Position im Film und kann sofort die unterschiedlichen Produkte und Dienstleistungen für den dort gezeigten Kontext anzeigen, mit der Option den Kaufprozess unverzüglich zu starten. Durch den enorm kurzen Abstand zwischen „Hast du das gesehen? Das will ich auch haben.“ und dem Zeitpunkt des Vorliegens eines konkreten Angebots wird sowohl die Kaufwahrscheinlichkeit als auch die Kundenzufriedenheit erhöht.

Dr. Blank bedankte sich bei allen Bewerbern, insbesondere für die hohe Qualität der eingereichten Beiträge, und wünschte ihnen viel Erfolg bei der Realisierung der Projekte. „Selbstverständlich stehen wir als Technologiezentren sowie auch unsere Partner aus der Wirtschaft allen Bewerbern für weitere Gespräche zur Verfügung.“ (Pressemeldung vom 02.07.2015)

Quelle: Verbund der Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern e.V. | Foto: VTMV
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