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10 Uhr- EHEC - erhöhter Bedarf an Blutplasma, Quelle weiter unbekannt WEITER LESEN…
Donnerstag, der 2.Juni 2011

Kiel | Berlin: Aktuell sind 2157 EHEC-Fälle deutschlandweit registriert. Insgeamt forderte der EHEC-Erreger 15 Opfer(Stand 02.06.2011, 11.00 Uhr), die quelle der Epidemie ist weiter unbekannt. In Schleswig-Holstein waren gestern 458 bestätigte EHEC-Infektionen und 130 bestätigte HUS-Fälle beim Kompetenzzentrum für das Meldewesen übertragbarer Krankheiten Schleswig-Holstein gemeldet worden (31.5.: EHEC 360, HUS: 120). Weitere Schwerpunkte der Erkrankungen liegen in Hamburg mit 668 Fällen und Niedersachsen mit 344 Fällen (Bremen: 95 EHEC-Fälle/ 1 Todesfall; Nordrein-Westfalen: 234 EHEC-Fälle/ 3 Todesfälle; Mecklenburg-Vorpommern: 92 EHEC-Fälle/ 1 Todesfall; Rheinland-Pfalz: 5 EHEC-Fälle; Saarland: 6 EHEC-Fälle; Hessen: 42 EHEC-Fälle; Baden-Württernberg: 59 EHEC-Fälle; Bayern: 62 EHEC-Fälle; Sachsen-Anhalt: 24 EHEC-Fälle; Berlin : 21 EHEC-Fälle; Brandenburg: 14 EHEC-Fälle; Thüringen: 18 EHEC-Fälle; Sachsen: 15 EHEC-Fälle)

Patienten, die im Rahmen einer Infektion mit EHEC an der Komplikation des HUS erkranken, werden in der Regel mit Plasmapheresen (Plasmaaustausch-Therapie) behandelt. Pro Plasmapherese werden drei Liter Plasma benötigt, wofür zehn Vollblutspenden gespendet werden müssen. Für die Versorgung eines Patienten sind also pro Tag zehn Blutspender erforderlich. Die Behandlung des Patienten erfolgt über mehrere Tage. 

Auf Grund der medizinische Versorgung von Patienten mit dem lebensbedrohlichen hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) mit Blutplasma ist der Verbrauch von Blutplasma so angestiegen dass, die meisten der betroffenen den Krankenhäuser inzwischen zum Blutspenden aufrufen.

Das Gesundheitsministerium (Schleswig Holstein) bittet nochmals um Beachtung der Hinweise für Kontaktpersonen: Als enge Kontaktpersonen gelten Personen, die in häuslicher Gemeinschaft mit Erkrankten leben. Der Erreger kann durch Schmierinfektion übertragen werden. Daher muss die Händehygiene besonders gründlich beachtet werden. Insbesondere gilt dies, wenn Kontakt zu erkrankten Personen besteht und ausdrücklich auch, wenn Krankheitssymptome bei Betroffenen bereits abgeklungen sind, da der Erreger auch dann noch ausgeschieden werden kann. Enge Kontaktpersonen sind potentiell ansteckungsverdächtig und dürfen in Einrichtungen im Lebensmittelbereich, Medizinischer Bereich in Abhängigkeit vom Gefährdungspotenzial, Gemeinschaftseinrichtungen (Einrichtungen, in denen überwiegend Kinder oder Jugendliche betreut werden) nicht tätig sein bis der Nachweis negativer Stuhlproben vorliegt. Gesunde Kontaktpersonen, die nicht zum genannten Personenkreis zählen, können ohne weitere Untersuchungen arbeiten gehen. Rechtsgrundlage hierfür sind § 31 und § 34 Infektionsschutzgesetz. Das jeweils örtlich zuständige Gesundheitsamt regelt das weitere Verfahren im Einzelnen.(Pressemeldung vom 02.06/30.05.2011)

Quelle: MASG SH | RKI | UK-SH
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