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Wirtschaft
Voith: Liberischer Energieminister informiert sich über Wasserkrafttechnologie
Dienstag, der 12.Mai 2015
Voith: Liberischer Energieminister informiert sich über Wasserkrafttechnologie

Heidenheim: Der liberische Energieminister Patrick Sendolo hat am 07.05.2015 den Technologiekonzern Voith besucht und sich über die Wasserkraftaktivitäten des Unternehmens informiert.
Der Minister überzeugte sich dabei auch vom Status des derzeit einzigen Wasserkraftprojekts Liberias Mount Coffee. „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, einen persönlichen Eindruck von den aktuellen Aktivitäten zum Wasserkraftprojekt Mount Coffee zu bekommen. Nach der Modernisierung wird das Kraftwerk mehr als eine Million Einwohner Liberias zuverlässig mit sauberem Strom aus erneuerbaren Energien versorgen“, sagte Energieminister Sendolo anlässlich des Besuches.

Foto: Hochrangiger Besuch bei Voith: Liberias Energieminister Patrick Sendolo, informierte sich bei einem Besuch am Standort Heidenheim über die Wasserkrafttechnologie, hier vor einem Wasserlaufrad in der Großturbinenhalle. (v.l.n.r.: Heike Bergmann, Mitglied der Geschäftsführung Voith Hydro GmbH & Co. KG, Patrick Sendolo, Christer Parkegren, Vorsitzender der Geschäftsführung Voith Hydro Heidenheim und Adolf Guggemos, Vertriebsleiter Voith Hydro für die Regionen Südostasien und Westafrika).

Empfangen wurde der hochrangige Gast von Christer Parkegren, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Voith Hydro Heidenheim. „Liberia hatte in den vergangenen Jahren mit erheblichen Rückschlägen durch Bürgerkriege und der Ebola-Krise zu kämpfen. Deshalb sind wir umso glücklicher, dass wir einen großen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes leisten können“, sagte Christer Parkegren. „Wir stehen in den Startlöchern, die Arbeit am Projekt Mount Coffee nach der Ebola-Epidemie auch vor Ort wiederaufzunehmen und befinden uns dazu im engem Austausch mit der liberischen Regierung“, so Parkegren weiter. Die Inbetriebnahme des modernisierten Wasserkraftwerks Mount Coffee ist für Ende 2016 geplant.

Voith Hydro modernisiert bei dem Projekt in Liberia die Francis-Turbinen und liefert neue Generatoren, die Leittechnik und die elektrische und mechanische Kraftwerksausrüstung. Damit wird eine Leistungssteigerung um ein Drittel erreicht. Zudem setzt Voith derzeit verschiedene Projekte in
Afrika um. Dazu gehören die Ausrüstung des angolanischen Wasserkraft-werks Cambambe II sowie die Modernisierung des Wasserkraftwerks Inga I in der Demokratischen Republik Kongo.

Insgesamt blickt Voith auf eine langjährige Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent zurück. Der Kontinent birgt ein beachtliches Wasserkraftpotenzial. Es wird auf rund 300 Gigawatt geschätzt. Momentan werden davon erst rund 26 Gigawatt tatsächlich genutzt. (Pressemeldung vom 12.05.2015) 

Quelle: Voith GmbH | Foto: Voith GmbH
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