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Wirtschaft
Sparkassen steigen bei Beate Uhse ein
Freitag, der 6.Januar 2012
Sparkassen steigen bei Beate Uhse ein

Flensburg: Die Schleswig-Holsteinische Sparkassen-Vermögensverwaltungs- und Beteiligungs GmbH, Kiel, Deutschland hat gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 03.01.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Beate Uhse AG, Flensburg, Deutschland am 23.12.2011 die Schwelle von 3%, 5% und 10% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 13,11% (das entspricht 10237617 Stimmrechten) betragen hat. 13,11% der Stimmrechte (das entspricht 10237617 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Venus Hyggelig GmbH über die Schleswig-Holsteinische Sparkassen-Förderungs GmbH & Co. KG zuzurechnen.

Beate Uhse Unternehmensgruppe legt Quartalsbericht ( vom 11. November 2011) vor: Die Beate Uhse Unternehmensgruppe hat ihr Ergebnis deutlich verbessert und damit die ersten neun Monate des Jahres planmäßig abgeschlossen. „Wir hatten uns für 2011 vorgenommen, das Unternehmen in ein stabiles Fahrwasser zu bringen“, erläutert CEO und Vorstandssprecher Serge van der Hooft die strategische Zielsetzung, „mit der Umschichtung des Kataloggeschäfts auf den zukunftsträchtigen e-Commerce, der Konzentration auf renditestarke Standorte im Einzelhandel und der konsequenten Reduzierung der Vertriebskosten ist uns das gelungen.“ Der Vorjahresverlust (EBIT) wurde um 7,3 Millionen Euro verbessert und beträgt in den ersten neun Monaten - 4,8 Millionen Euro bei Umsätzen in Höhe von 109,4 Millionen Euro (9M 2010: 147,1 Mio. Euro). Mit einem Umsatzanteil von 37,3 Prozent ist Deutschland der wichtigste Markt für Beate Uhse.

 

 
Verbraucher-Sparten entwickeln sich planmäßig
 
Das B2C Geschäft mit den drei Vertriebssparten Versand, Einzelhandel und Entertainment entwickelte sich unter der Leitung von COO Sören Müller zufriedenstellend. Der Versandhandel hat seine Verluste aus der Vorjahresperiode von 3,3 Millionen Euro vollständig abgebaut und erwirtschaftete ein positives Ergebnis von 2,1 Millionen Euro bei Umsätzen in Höhe von 45,7 Millionen Euro (9M 2010: 68,5 Mio. Euro). Zur Rentabilitätsverbesserung hat die Konzentration auf das e-Commerce-Geschäft ganz entscheidend beigetragen. Auch der Einzelhandel konnte sein Ergebnis deutlich verbessern. Die Vorjahresverluste (-3,8 Mio. Euro) wurden auf -1,5 Millionen Euro um mehr als die Hälfte reduziert. Dabei hat sich die Fokussierung auf renditestarke Objekte und Standorte positiv ausgewirkt. Das geringere Filialnetz beeinflusste allerdings die Umsatzsituation. In den ersten neun Monaten erzielte der Einzelhandel mit 103 eigenen Filialen und 105 Lizenzpartnern in zehn Ländern ein Umsatzvolumen von 34,4 Millionen Euro (9M 2010: 40,7 Mio. Euro). Der Entertainment-Bereich konnte sein positives Ergebnis aus der Vorjahresperiode mit einer Million Euro (9M 2010: 1,2 Mio. Euro) fortschreiben, obwohl die Umsätze aufgrund des weiterhin schwierigen Marktumfelds auf 7,1 Millionen Euro (9M 2010: 8,1 Mio. Euro) zurückfielen.
 
Großhandel optimiert Warenbelieferung und -bestände
 
Der Großhandel wurde durch den restrukturierungsbedingten Rückgang des Bedarfs aus den eigenen Vertriebssparten und die generell angespannte Situation bei den Erotikfachhändlern beeinflusst. Die Umsätze sanken in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 um 7,8 Millionen Euro auf 22,2 Millionen Euro. Davon entfallen allein 4 Millionen Euro auf das wenig margenträchtige Magazingeschäft, auf das der Konzern im Zuge der Umstrukturierung seiner deutschen Großhandelstochter ZBF bewusst verzichtet. Dennoch konnten die Verluste auf 3 Millionen Euro (9M 2010: -3,5 Mio. Euro) durch die erfolgreiche Prozessoptimierung abgebaut werden. Die Umschlagsquote der Artikel wurde durch eine stringente Sortimentsüberprüfung deutlich erhöht: Produkte mit hohem Lagerumschlag wurden ausgebaut, während die Angebotsbreite um Artikel mit geringer Nachfrage bereinigt wurde.
 
Restrukturierung zeigt positive Effekte
 
Das Restrukturierungsprogramm wurde vom Vorstand zügig und konsequent im Konzern vorangetrieben: Die Trennung des Versandgeschäfts in zwei getrennte Bereiche – offline und online – wurde mit Erfolg umgesetzt, die Vertriebskosten sowie das Vorratsvermögen wurden deutlich gesenkt, die Konditionen mit Produzenten und Dienstleistungs-unternehmen durch Neu-Verhandlungen zu Gunsten des Unternehmens optimiert und das Supply Chain Projekt steht kurz vor dem Abschluss. Aufgrund der sichtbaren Erfolge der Restrukturierungsmaßnahmen und der Tatsache, dass das vierte Quartal traditionell zu den stärksten zählt, hält der Vorstand an seiner Prognose für das Jahr 2011 fest und rechnet mit einer operativen Ergebnisverbesserung um 13,5 bis 15,5 Millionen Euro (VJ 2010: -19,5 Mio. Euro) bei einer Umsatzerwartung zwischen 140 und 144 Millionen Euro. (Pressemeldung vom 11.11.2011 | 04.01.2012)
Quelle: Beate Uhse AG | Foto: Beate Uhse
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