Mit der Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Für die Nutzung des vollen Funktionsumfanges der Webseite, bestätigen Sie bitte auch die Verwendung von Third-Party-Cookies & Plugins. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung
Ok
Wirtschaft
Familienunternehmen in Deutschland schaffen viele neue Arbeitsplätze
Sonntag, der 18.Dezember 2011
Familienunternehmen in Deutschland schaffen viele neue Arbeitsplätze
ZEW: Familienunternehmen waren wesentlich am Arbeitsmarktaufschwung der letzten Jahre beteiligt. In den Jahren 2006 bis 2010 schufen die deutschen TOP 500 Familienunternehmen rund 300.000 neue Arbeitsplätze allein in Deutschland. Das entspricht einem Beschäftigungszuwachs von neun Prozent. Zum Vergleich: die Inlandsbeschäftigung bei den im Deutschen Aktienindex (Dax) gelisteten Unternehmen ging im gleichen Zeitraum um 100.000 Stellen oder sieben Prozent zurück.
Dies sind zentrale Ergebnisse einer aktualisierten Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Familienunternehmen, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Mittelstandsforschung (ifm) der Universität Mannheim im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen durchgeführt hat.
 
Die Studie vergleicht die 500 beschäftigungsstärksten Familienunternehmen (TOP 500) in Deutschland mit den Dax-30-Unternehmen (abzüglich der vier im Dax gelisteten Familienunternehmen Beiersdorf, Henkel, Metro und Merck). Die Ergebnisse zeigen, dass die Inlandsbeschäftigung der Top 500 Familienunternehmen zwischen den Jahren 2006 bis 2010 von 3,3 auf 3,6 Millionen anstieg. Die Dax Unternehmen haben in dieser Zeit die Inlandsbeschäftigung von 1,5 auf 1,4 Millionen reduziert. Weltweit verzeichneten die TOP 500 Familienunternehmen sogar ein Beschäftigungsplus von elf Prozent, was 500.000 neuen Arbeitsplätzen entspricht. Die Dax-Unternehmen erzielten im gleichen Zeitraum lediglich einen weltweiten Beschäftigungsaufwuchs von knapp zwei Prozent, das waren 60.000 Arbeitsplätze.
 
Die Studie zeigt darüber hinaus, dass Familienunternehmen in der Finanz- und Wirtschaftskrise zwar mehr Umsatz, aber relativ weniger Beschäftigte verloren haben als die Dax-Unternehmen. So mussten die TOP 500 Familienunternehmen im Krisenjahr 2009 nahezu zehn Prozent Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen, während die Dax-Unternehmen auch im Krisenjahr noch ein Umsatzplus von fast drei Prozent realisieren konnten. Im Jahr 2010 befanden sich mit einem Umsatzplus von elf Prozent sowohl die 500 größten Familienunternehmen als auch die Dax-Unternehmen mit einem Umsatzplus von 13 Prozent wieder auf Wachstumskurs. (Pressemeldung vom 14.12.2011)
Quelle: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH | Foto: ZEW
Lesezeichen - weitere Meldungen


30.11.2018
  • Fr
    • Freitag, der 30.11.2018
  • Sa
    • Samstag, der 01.12.2018
  • So
    • Sonntag, der 02.12.2018
  • Mo
    • Montag, der 03.12.2018
  • Di
    • Dienstag, der 04.12.2018
  • Mi
    • Mittwoch, der 05.12.2018
  • Do
    • Donnerstag, der 06.12.2018
  • Fr
    • Freitag, der 07.12.2018
  • Sa
    • Samstag, der 08.12.2018
  • So
    • Sonntag, der 09.12.2018
  • Mo
    • Montag, der 10.12.2018
  • Di
    • Dienstag, der 11.12.2018
  • Mi
    • Mittwoch, der 12.12.2018
  • Do
    • Donnerstag, der 13.12.2018
  • Fr
    • Freitag, der 14.12.2018
  • Sa
    • Samstag, der 15.12.2018
  • So
    • Sonntag, der 16.12.2018
  • Mo
    • Montag, der 17.12.2018
  • Di
    • Dienstag, der 18.12.2018
  • Mi
    • Mittwoch, der 19.12.2018
19.12.2018