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Wirtschaft
Unternehmenszentrale von Deutsche Post DHL erhält amerikanischen Umweltpreis für Architektur
Sonntag, der 9.November 2014
Unternehmenszentrale von Deutsche Post DHL erhält amerikanischen Umweltpreis für Architektur

Bonn: Der Post Tower, Konzernzentrale von Deutsche Post DHL, erhält zwölf Jahre nach seinem Bau eine besondere Auszeichnung: Das amerikanische Council on Tall Buildings and Urban Habitat (Chicago/USA) zeichnete das rund 162 Meter hohe Gebäude jetzt mit dem "10 Year Award" aus, ein angesehener Nachhaltigkeitspreis der Architektur. Prämiert werden damit Gebäude, die über einen Zeitraum von zehn Jahren bewiesen haben, dass sie nachhaltig operieren. Der weltweit führende Post- und Logistikdienstleister hatte seine Konzernzentrale 2002 in Betrieb genommen und beim Bau besonderen Wert auf das Energiekonzept gelegt.

"Es war von Anfang an unser Ziel, ein richtungweisendes Bürogebäude für das 21. Jahrhundert in Form, Technik und ökologischer Ausrichtung zu bauen, das besonders energieeffizient ist und rund 30 Prozent weniger Energie als vergleichbare Gebäude verbraucht. Diese Auszeichnung ist Beweis dafür, dass uns dies gelungen ist", sagt Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL.

Ausgeklügelte Klimatechnik
Die doppelte Hülle aus Glas, eines der markanten Kennzeichen des schlanken Hochhauses aus zwei miteinander verbundenen Türmen, das von dem deutsch-amerikanischen Architekten Helmut Jahn entworfen wurde, wird für die ausgeklügelte Klimatechnik des Gebäudes genutzt. Dadurch wird eine Klimaanlage mit hohem Energieverbrauch weitestgehend überflüssig.
In der äußeren Hülle der Fassade sorgen Belüftungsklappen, deren Öffnungswinkel sich je nach Außentemperatur automatisch anpasst, für stetigen Luftaustausch.

Ein weiteres Element der alternativen Klimatechnik ist das Rohrleitungssystem in der Betondecke jeder Etage, durch das - ähnlich einer Fußbodenheizung - gekühltes oder gewärmtes Wasser für die natürliche Temperierung der Räume gepumpt wird. Für die Kühlwassergewinnung wird im Sommer über den Rhein gefördertes Wasser über Wärmetauscher geführt. Im Winter sorgen zwei Wärmepumpen für die Beheizung des Durchflusswassers.
Durch den hohen Verglasungsanteil des Gebäudes wird darüber hinaus der Großteil des Lichtbedarfs in den Büros durch das Tageslicht abgedeckt. (Pressemeldung vom 09.11.2014)

Quelle: Deutsche Post AG | Foto: Deutsche Post AG
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