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Wirtschaft
Grünbuch des Bundeswirtschaftsministeriums kann politischem Prozess zu neuem Strommarktdesign sinnvolle Richtung geben
Freitag, der 31.Oktober 2014

Berlin: „Wir werden uns aktiv am Konsultationsprozess für ein neues Strommarktdesign beteiligen. In diesem Zusammenhang werden wir als Windbranche gemeinsam mit den anderen Erneuerbaren konkrete Beiträge leisten, die deutlich machen, dass wir die Versorgungssicherheit gewährleisten“. Dies macht der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, zum gestern bekannt geworden Entwurf des Grünbuches „Ein Strommarkt für die Energiewende“ des Bundeswirtschaftsministeriums deutlich.
„Die Energiewende ist in vollem Gange. Es ist klar, dass sich der Prozess nicht mehr stoppen lässt. Bisher liegt der Schwerpunkt der Erzeugung der preiswerten Windenergie im Norden. Spitzenlasten treten regional sehr verschieden auf. Die Bundesregierung muss mit einem regulatorischen Rahmen dazu beitragen, dass einerseits der Ausbau der Erneuerbaren Energien in allen Bundesländern möglich bleibt und gleichzeitig durch eine optimierte Netzertüchtigung insbesondere die preiswerte Windenergie für Süddeutschland zur Verfügung stehen kann. Es gilt flexible Angebote zu belohnen, statt Kohlekraftwerke zu alimentieren. Nur dann lässt sich die Gefahr von zwei Preiszonen, die Nachteile für den Süden bringt, bannen.

Für uns steht zudem fest, dass parallel zum Zubau der Erneuerbaren Energien fossile Erzeugungskapazitäten aus dem Markt genommen werden müssen. Für diesen sicher über 20 bis 25 Jahre gehenden Prozess braucht es einen gesetzlichen Rahmen. Damit würde den Betreibern dieser Kraftwerke einerseits Planungssicherheit gegeben und gleichzeitig ließe sich so die Wirtschaftlichkeit von z.B. flexiblen Gaskraftwerken, die im künftigen System gebraucht werden, verbessern“, machte Hermann Albers deutlich. (Pressemeldung vom 31.10.2014)

Quelle: Bundesverband WindEnergie e.V. | Foto: BWE
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