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Wissenschaft
PharmaInformatic: Tierversuche können den medizinischen Fortschritt behindern
Samstag, der 25.Oktober 2014
PharmaInformatic: Tierversuche können den medizinischen Fortschritt behindern

Emden: Das Biotech-Unternehmen PharmaInformatic hat die Unterschiede zwischen Mensch und Tier bei der Medikamenten-Aufnahme („Orale Bioverfügbarkeit“) untersucht. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass bei vielen Wirkstoffen große Abweichungen zwischen Mensch und Tier bestehen. Dies betrifft auch die wirtschaftlich erfolgreichsten Medikamente, sogenannte Blockbuster, mit einem Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde US$.

Neue Wirkstoffe werden an Ratten, Hunden, Affen und Mäusen getestet, um zu ermitteln, ob diese wirksam sind und genügend orale Bioverfügbarkeit besitzen. Ist die Bioverfügbarkeit in Tieren zu gering, wird die weitere Entwicklung zum Medikament eingestellt.

Die Ergebnisse von Tierversuchen können die Forschung fehlleiten: Aripiprazole und Esomeprazole, die meistverkauften Medikamente in 2013, zeigen nur geringe orale Bioverfügbarkeit in Tieren, aber die Aufnahme dieser Wirkstoffe in den menschlichen Körper ist hoch.

Neuartige Computer-Modelle ersetzen Tierversuche: Das Expertensystem IMPACT-F prognostiziert die Aufnahme von Wirkstoffen in den menschlichen Körper.

Pharma-Unternehmen benutzen das Expertensystem in der Medikamenten-Entwicklung, z.B. bei der Optimierung neuer antiviraler Wirkstoffe, in der Diabetes-Forschung, bei Entzündungs- und Autoimmunkrankheiten oder in der Krebs-Forschung, um die Aufnahme von neuen Wirkstoffen im Menschen einzuschätzen.

Durch IMPACT-F kann die optimale Wirkstoff-Dosis bei klinischen Studien im Menschen viel genauer bestimmt werden. Das erhöht die Erfolgsaussichten neuer Medikamente, da die meisten klinischen Studien im Menschen aufgrund mangelnder Wirksamkeit scheitern.

Dr. Wolfgang Boomgaarden, PharmaInformatic Boomgaarden, www.pharmainformatic.com
Weitere Informationen: http://www.pharmainformatic.com/html/blockbuster_drugs.html (Pressemeldung vom 25.10.2014)

Quelle: PharmaInformatic Boomgaarden | Foto: PharmaInformatic Boomgaarden
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