Mit der Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Für die Nutzung des vollen Funktionsumfanges der Webseite, bestätigen Sie bitte auch die Verwendung von Third-Party-Cookies & Plugins. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung
Ok
Wirtschaft
Wie wird das Wetter im Norden am Donnerstag - 23.10.2014, in Bremen, Hamburg, MV, Niedersachen und Schleswig-Holstein
Donnerstag, der 23.Oktober 2014
Wie wird das Wetter im Norden am Donnerstag - 23.10.2014, in Bremen, Hamburg, MV, Niedersachen und Schleswig-Holstein

Deutscher Wetterdienst für den Norden: Von Nordwesten nachlassender Regen, dann einzelne Schauer. An der Küste einzelne Windböen möglich.

Wetter für Niedersachsen/Bremen: Am Donnerstag ist es wechselnd bis stark bewölkt, hier und da kann es ein paar Tropfen geben. Bei einem schwachen bis mäßigen westlichen Wind werden bis zu 13 Grad erreicht.
In der Nacht zum Freitag kann es hier und da noch etwas regnen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 4 Grad im Oberharz und 10 Grad auf den Inseln. Dazu weht schwacher, an der Nordsee mäßiger weiter auf südliche Richtungen drehender Wind.

Wetter für Schleswig-Holstein/Hamburg: Am Donnerstag bleibt es häufig stark bewölkt. Hier und da kann es ein paar Regentropfen geben. Der westliche Wind dreht auf Süd und weht schwach bis mäßig. Die Tageshöchstwerte liegen bei 14 Grad.
In der Nacht zum Freitag kann es hier und da noch etwas regnen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 6 und 9 Grad. Dazu weht ein schwacher, an der Nordsee mäßiger südlicher Wind.

Wetter für Mecklenburg-Vorpommern: Am Donnerstagvormittag regnet es im Westen noch etwas. Sonst wird bei überwiegend starker Bewölkung kein Niederschlag mehr erwartet. Im Tagesverlauf werden die Wolkenlücken größer und die Sonne zeigt sich vor allem in Vorpommern häufiger. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 10 und 14 Grad. Der Wind weht überwiegend schwach, in Küstennähe mäßig aus Ost bis Südost.
In der Nacht zum Freitag lockert die Bewölkung weiter auf. Teils wird es gering bewölkt sein und stellenweise bildet sich Nebel. Die Frühtemperatur liegt zwischen 7 Grad auf den Inseln und in Westmecklenburg und bis 2 Grad in Ostvorpommern. Örtlich kann Frost in Bodennähe auftreten. Der Südostwind weht schwach, an der See mäßig bis frisch und teils böig.

Wetter - Deutschlandvorhersage: Im Mittel erreichten im Tiefland die Windgeschwindigkeiten zwischen 25 und 50 km/h, in Süddeutschland teilweise auch bis 60 km/h. Die Spitzenwindgeschwindigkeiten (Böen) lagen jedoch häufig um ein Vielfaches höher. An der Kaltfront prallten sehr unterschiedlich temperierte Luftmassen aufeinander. Als Folge setzten starke vertikale Umwälzungen ein, die zu Schauern und Gewittern führten. Durch die teils linienartig strukturierten fielen diese kräftig, teilweise auch unwetterartig aus. Durch den vertikalen Luftaustausch konnten die Windgeschwindigkeiten der starken Höhenströmung, die in etwa 1500 m Höhe Windgeschwindigkeiten von teils deutlich über 100 km/h aufwies, angezapft und zum Boden gemischt werden. Die Folge waren vor allem in Süddeutschland maximale Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke. Die höchsten Windgeschwindigkeiten im Tiefland wurden in Stuttgart (Schnarrenberg) mit 122 km/h (Bft 12) und Stimpfach-Weipertshofen (Baden-Württemberg) mit 119 km/h (Bft 12) gemessen. O rkanartige Böen fegten beispielhaft auch über Lindau (112 km/h), Harburg (112 km/h) und Feuchtwangen-Heilbronn (112 km/h). Im Bergland erreichten die Böen auf dem Feldberg im Schwarzwald mit einer maximalen Windgeschwindigkeit von 148 km/h (Bft 12) den höchsten Wert, gefolgt von der Hornisgrinde im Nordschwarzwald (115 km/h) und Klippeneck in der Schwäbischen Alb (115 km/h). In der sich rückseitig einstellenden kräftigen nordwestlichen Strömung legte vor allem auch an der Küste der Wind nochmals zu. Während am gestrigen Dienstag, dem 21. Oktober, dort lediglich Windgeschwindigkeiten bis 79 km/h (Norderney) gemessen wurden, lebte er in der Nacht deutlich auf und erreichte gegen Morgen (zweiter Höhepunkt) Spitzenwindgeschwindigkeiten von 115 km/h (Bft 12) in der Deutschen Bucht. Auch im Binnenland wird in Schauernähe tagsüber wieder mit stürmischen Böen oder Sturmböen gerechnet.

Neben starkem bis stürmischen Wind führte "Ex-Gonzalo" auch kalte nach Deutschland, sodass die Temperaturen auf Talfahrt gingen. Wurden am Montag selbst im höheren Bergland noch Höchstwerte von über 14 Grad erreicht, so werden die höchsten Temperaturen am heutigen Mittwoch verbreitet zwischen 5 und 10 Grad, im Süden teilweise sogar um 15 Grad niedriger ausfallen. Schon in der Nacht zeigten lediglich die Thermometer an der See noch Temperaturen im zweistelligen Bereich. Ansonsten lagen die Tiefstwerte meist zwischen 7 und 2 Grad, im Bergland wurde es oberhalb von etwa 1000 Metern sogar frostig. Da der Temperaturrückgang auch mit kräftigen Niederschlägen einhergeht, zeigten sich am Morgen einzelne Bergspitzen in Weiß. So fielen auf dem Brocken bis heute 8 Uhr 3 cm Neuschnee. Auch auf der Wasserkuppe konnte eine geschlossene Schneedecke von 1 cm gemessen werden. Schon etwas mehr liegt jedoch auf der Zugspitze, die 15 cm meldete. Auch im heutigen Tagesverlauf wird es oberhalb von etwa 800 m wiederholt Schnee- oder Graupelschauer geben. Bei intensiven Niederschlägen können durch die Niederschlagsabkühlung auch bis etwa 600 m Schneeflocken fallen. Da die Luft nicht überall gesättigt ist, findet eine teilweise Verdunstung statt, also ein Übergang in den gasförmigen Zustand. Für diesen Vorgang ist Energie in Form von Wärme notwendig, welche der umgebenden Luft entzogen wird. Es kommt also zu einer Abkühlung der Umgebungstemperatur. Dieser Prozess vollzieht sich in allen Luftschichten, durch welche der Niederschlag fällt. Je nach Intensität kann dies zu einer beträchtlichen Absenkung der Schneefallgrenze führen. In den Staulagen von Erzgebirge, Bayerischem Wald und den Alpen schneit es sogar länger anhaltend. Dort können bis Freitag oberhalb von 1200 m lokal Schneemengen bis zu einem Meter zusammenkommen. Ansonsten sollte sich oberhalb von 1000 Metern allerdings nur kurzzeitig eine geringe Schneedecke ausbilden können.

Unterhalb der Schneegrenze fiel bzw. fällt der Niederschlag in flüssiger Form. An den nördlichen Berghängen der Mittelgebirge und der Alpen bleiben die Regenwolken hängen und es regnet länger anhaltend und schauerartig verstärkt. Dabei fallen vor allem in den östlichen Mittelgebirgen und den Alpen bis Freitagmorgen vielerorts zwischen 50 und 90 Liter pro Quadratmeter, an den Alpen lokal sogar bis 120 Liter.

Ansonsten beruhigt sich das Wetter ab Donnerstag von Nordwesten her spürbar. Die Niederschläge klingen ab und der Wind lässt nach. Nachfolgend bekommt dann wieder der typische herbstliche zähe Nebel eine Chance, der weite Teile Deutschlands in eine gräuliche Hülle taucht. (Pressemeldung vom 23.10.2014) 

Quelle: Deutscher Wetterdienst | Foto: DWD
Lesezeichen - weitere Meldungen


29.07.2018
  • So
    • Sonntag, der 29.07.2018
  • Mo
    • Montag, der 30.07.2018
  • Di
    • Dienstag, der 31.07.2018
  • Mi
    • Mittwoch, der 01.08.2018
  • Do
    • Donnerstag, der 02.08.2018
  • Fr
    • Freitag, der 03.08.2018
  • Sa
    • Samstag, der 04.08.2018
  • So
    • Sonntag, der 05.08.2018
  • Mo
    • Montag, der 06.08.2018
  • Di
    • Dienstag, der 07.08.2018
  • Mi
    • Mittwoch, der 08.08.2018
  • Do
    • Donnerstag, der 09.08.2018
  • Fr
    • Freitag, der 10.08.2018
  • Sa
    • Samstag, der 11.08.2018
  • So
    • Sonntag, der 12.08.2018
  • Mo
    • Montag, der 13.08.2018
  • Di
    • Dienstag, der 14.08.2018
  • Mi
    • Mittwoch, der 15.08.2018
  • Do
    • Donnerstag, der 16.08.2018
  • Fr
    • Freitag, der 17.08.2018
17.08.2018