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Wirtschaft
Wie wird das Wetter im Norden am Freitag - 17.10.2014 in Bremen, Hamburg, MV, Niedersachen und Schleswig-Holstein
Donnerstag, der 16.Oktober 2014
Wie wird das Wetter im Norden am Freitag - 17.10.2014 in Bremen, Hamburg, MV, Niedersachen und Schleswig-Holstein

Deutscher Wetterdienst für den Norden: … Mildes, aber auch leicht unbeständiges Herbstwetter - reichlich Gewölk, wenig Sonne, einige Schauer und vielleicht sogar mal ein Gewitter

Wetter für Niedersachsen/Bremen: Am Freitag startet der Tag teils trüb mit etwas Regen. Im Tagesverlauf lockert die Wolkendecke gelegentlich auf. Bei schwachem bis mäßigem Südwestwind werden Höchstwerte von 15 Grad erreicht.
In der Nacht zum Samstag dominieren Wolken am Himmel, aber es bleibt meist trocken. Am Morgen zeigt das Thermometer etwa 10 Grad an.

Wetter für Schleswig-Holstein/Hamburg: Am Freitag startet der Tag teils trüb mit etwas Regen. Im Tagesverlauf lockert die Wolkendecke gelegentlich auf. Bei schwachem bis mäßigem Südwestwind werden Höchstwerte von 15 Grad erreicht.
In der Nacht zum Samstag dominieren Wolken am Himmel, aber es bleibt meist trocken. Am Morgen zeigt das Thermometer etwa 10 Grad an.

Wetter für Mecklenburg-Vorpommern: Am Freitag wird es nach Auflösung der Nebelfelder teils stark, teils aufgelockert bewölkt sein und gelegentlich regnet es. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 14 und 17 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen.
In der Nacht zum Sonnabend lockert die Bewölkung stärker auf und es regnet kaum noch. Stellenweise bildet sich Nebel. Die Temperatur sinkt auf 12 bis 9 Grad. Der Wind weht schwach, auf den Inseln teils mäßig, meist aus Süd bis Südost.

Wetter - Deutschlandvorhersage: Es mag den einen oder anderen unter uns geben, der sich angesichts der milden Witterung zwar über eine dauernde Nullstellung auf dem Heizungsthermostaten freut, sich aber trotzdem rein gefühlsmäßig nach etwas kälterer Luft sehnt. Nun, um es vorweg zu nehmen, Anhänger dieser Spezies müssen tapfer bleiben und sich noch etwas gedulden.

"Schuld" an der aktuell milden Witterung ist das Monumentaltief MARGIT mit Kern westlich von Irland ("schon wieder Irland"; persönliche Anmerkung des Verfassers), eine echte Größe ihrer Zunft. Auf der Wetterkarte sieht Tief MARGIT aufgrund der vielen, nahezu konzentrisch angeordneten Isobaren (Linien gleichen Luftdrucks) aus wie eine alte Acryl-Schallplatte. Doch wesentlich wichtiger als die "stylistische Komponente" ist die Funktion des Tiefs. Um es auf den Punkt zu bringen: MARGIT pumpt auf ihrer Vorderseite (also dem östlichen Teil des Tiefs) reichlich Warmluft subtropischen Ursprungs nach Norden, wovon nicht nur Westeuropa und der nahe Ostatlantik, sondern auch Teile Mitteleuropas respektive Deutschland etwas abbekommen. Zwar ist die Atmosphäre derzeit bemüht, über dem Norden Skandinaviens sowie Nordwestrussland so etwas wie Kaltluft zu produzieren bzw. aus den polaren Gebieten anzuzapfen. Allerdings hat dieses Kaltluft bei der derzeitigen Verteilung der Hoch- und Tiefdru ckgebiete keine wirkliche Chance, sich bis in unsere Breiten vorzuarbeiten.

Zurück also zu MARGIT, die im Verbund mit kleineren Randtiefs (z.B. MARGIT II über der Nordsee) oder anderer, namenloser Vasallen (sogenannter Störungen oder besser noch Wellen bzw. Wellentiefs) bei uns recht wechselhaftes Wetter produziert - noch. Eine dieser zwar namenlosen, aber durchaus effektiven Wellentiefs erreicht uns in den frühen Morgenstunden des Freitags von Frankreich her, um im Laufe des Vormittags ziemlich flott über die Südhälfte nach Tschechien zu ziehen. Verbunden damit ist nicht nur teils kräftiger Regen (lokale Starkregengefahr!) sondern auch merklich auffrischender Wind, der vor allem in großen Teilen Baden-Württembergs und Bayerns zu spüren sein wird. Am Nachmittag und Abend beruhigt sich die Angelegenheit von Westen her (vor allem der Wind lässt spürbar nach), auch wenn hier und da noch mal ein Schauer oder Gewitter entwickelt.
Übrigens, Norddeutschland bekommt von diesem Wellentief gar nicht viel mit, muss sich aber mit MARGIT II herumschlagen, was unter dem Strich reichlich Gewölk, wenig Sonne, einige Schauer und vielleicht sogar mal ein Gewitter bedeutet. (Pressemeldung vom 17.10.2014) 

Quelle: Deutscher Wetterdienst | Foto: Deutscher Wetterdienst
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