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Wirtschaft
Mecklenburg-Vorpommern: 3. Oktober - Tag der Deutschen Einheit
Freitag, der 3.Oktober 2014
Mecklenburg-Vorpommern: 3. Oktober - Tag der Deutschen Einheit

Schwerin: Wirtschaftsminister Glawe hat anlässlich des Tages der Deutschen Einheit auf die Verdienste der heimischen Wirtschaft im Land aufmerksam gemacht. „Der Tag der Deutschen Einheit ist ein Tag zum Feiern, zur Freude, aber auch zum Innehalten für das Geleistete. Der Weg von der Planwirtschaft in eine soziale Marktwirtschaft hat einen Umbruch in der Industrie und in der Landwirtschaft erfordert. Bis heute sind viele neue Arbeitsplätze beispielsweise im Verarbeitenden Gewerbe, Handwerk, Tourismus oder im Dienstleistungsbereich entstanden. Dies ist vor allem auch die Aufbauleistung von mutigen Unternehmern und Mitarbeitern im Land. Die Chefs von heute sind unternehmerisches Risiko eingegangen und haben unternehmerische Verantwortung übernommen, sich den Erfordernissen des Alltags gestellt und oft - auch aus Mangel an Alternativen - tatkräftig losgelegt. In den meisten Fällen hat es sich bis heute gelohnt. Dafür danke ich allen Beteiligten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe.

Aufholprozess im Gang – Noch auf dem Weg und nicht am Ziel
„Die Wirtschaft kommt voran, dennoch ist der Aufholprozess im Land im Vergleich zu den alten Ländern längst noch nicht abgeschlossen“, so Glawe weiter. Die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen hat sich seit 1991 verdreifacht. „Im Vergleich zum deutschen Durchschnitt haben wir zugelegt. So lag die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen in unserm Land 1991 noch bei rund 40 Prozent des deutschen Durchschnitts, heute haben wir fast 80 Prozent erreicht. Dies zeigt auch, dass wir nach über 20 Jahren noch ordentlich auf dem Weg und längst noch nicht am Ziel sind. Eine Förderung für strukturschwache Regionen ist auch weiter nötig“, betonte Glawe.

Mehr Rückkehrer in die Heimat – 4.000 Erwerbstätige gewinnen
„Es freut mich, dass aus früheren Auswanderern nach der Wende wieder vermehrt Rückkehrer in unsere Heimat werden. Die Perspektiven, im eigenen Land einen Ausbildungs- oder einen Arbeitsplatz zu finden, haben sich deutlich verbessert. Dennoch macht sich der demografische Wandel auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Damit die heutige Zahl der Erwerbstätigen im Niveau bis 2030 gehalten werden kann, müssen rechnerisch pro Jahr zusätzlich ungefähr 4.000 Männer und Frauen für den Arbeitsmarkt gewonnen werden. Das ist eine ernstzunehmende Aufgabe. Das wird nur gelingen mit attraktiven Arbeitsplätzen und verlässlichen Arbeitsbedingungen. Wir verbessern die wirtschaftlichen Rahmen­bedingungen weiter“, betonte Glawe. Im vergangenen Jahr ging die Abwanderung aus Mecklenburg-Vorpommern weiter zurück. Das Wanderungssaldo lag nach Angaben des Statistischen Amtes 2013 mit 3.111 Personen im positiven Bereich (Zuzüge: 96.332, Wegzüge: 93.221).

Seit 1990 wurden für mehr als 9.000 Investitionsvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern bei einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 18,5 Milliarden Euro Investitionszuschüsse in Höhe von rund 4,1 Milliarden Euro bewilligt. Durch Investitionsvorhaben im Rahmen der einzelbetrieblichen Förderung sind in Mecklenburg-Vorpommern rund 95.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Für wirtschaftsnahe Infrastrukturmaßnahmen wurde seit 1990 rund 2.600 Vorhaben bewilligt. Die Gesamtinvestitionen von rund 4,46 Milliarden Euro wurden mit rund 2,95 Milliarden Euro vom Wirtschaftsministerium bezuschusst. Die Mittel flossen vor allem in die gewerbliche Infrastruktur und auch in die touristische Infrastruktur, wie beispielsweise Radwege.

Die Mittel für die Umsetzung der Investitionsvorhaben und in der Infrastruktur stammen aus unterschiedlichen Fördertöpfen. Hierzu zählen unter anderem die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) einschließlich Mittel des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes“ (ELER) sowie außerhalb der GRW und aus Mitteln des Zukunftsinvestitionsprogramms (ZIP). (Pressemeldung vom 03.10.2014)

Quelle: WM MV Nr. 348 | 2014, | Foto: WM MV
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