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Wirtschaft
Bayer Exkursion in die Wirklichkeit - aus dem Hörsaal in die Produktion
Freitag, der 3.Oktober 2014
Bayer Exkursion in die Wirklichkeit - aus dem Hörsaal in die Produktion

Krefeld-Uerdingen: Aus der Theorie hinein in die Praxis: 25 angehende Ingenieure der Hochschule Niederrhein besuchten den Chempark Uerdingen und besichtigten Produktionsbetriebe von Bayer MaterialScience. Initiiert hat die Exkursion Lucas Lehmann, der als Werksstudent in den Semesterferien in einem der Betriebe gearbeitet hat. Er sagt: "Für uns Studierende ist dieser Tag besonders wichtig, damit wir einen kompletten Produktionsablauf zu sehen bekommen. Die meisten meiner Kommilitonen sind Vollzeitstudenten und waren bislang selten in einem Betrieb."

Wie sieht eigentlich ein kompletter Produktionsablauf in der industriellen Chemie aus? Und wie ist der Tagesablauf eines Betriebsingenieurs gestaltet? Diesen und anderen Fragen waren die Studierenden der bei ihrer Exkursion auf der Spur. Sie besichtigten die Chloralkali-Elektrolyse und die MDI-Produktion in Uerdingen. Dabei erfuhren sie, wie aus den Grundstoffen Salz und Kohle schließlich MDI entsteht, ein Vorprodukt zur Herstellung von Schaumstoffen.

Produktionsabläufe erleben
Schon im ersten Abschnitt des Tages lernten die Studenten aus erster Hand, welche Vorteile es hat, sich für einen Job bei MaterialScience zu entscheiden. Betriebsingenieur Christof Zock stellte ihnen im Rahmen seines Vortrags über die einzelnen Arbeitsprozesse der Chloralkali-Elektrolyse auch die Arbeitsbedingungen im Unternehmen vor. "Er hat uns erklärt, dass es viel spannender ist, in einem Produktionsbetrieb zu arbeiten. Man sitzt nicht nur den ganzen Tag am Schreibtisch und rechnet wie in einem Ingenieursbüro, sondern man kann seinen Ideen dabei zusehen, wie sie wachsen", sagt Stefan Bianga. Der Masterstudent kann sich gut vorstellen, nach seinem Abschluss im Umfeld von MaterialScience zu arbeiten.

Entwicklung von umweltschonenden Verfahren
Werkstudent Lucas Lehmann stellte seinen Kommilitonen die MDI-Produktion in der Theorie vor, bevor es weiter zu Basic Chemicals ging. Dort lernten die Studenten das neue umweltschonende Verfahren zur Chlorherstellung kennen. Sie waren beeindruckt, wie die fach- und firmenübergreifende Zusammenarbeit von Bayer MaterialScience, ThyssenKrupp und anderen Wirtschafts- und Forschungsunternehmen zu einer Entwicklung geführt hat, die nicht nur Geld spart, sondern gleichzeitig auch zur Reduzierung des Klimagases Kohlendioxid beiträgt. Gemeinsam haben die drei Partner die neue Technologie der Sauerstoffverzehrkathode (SVK) entwickelt, die den Energiebedarf gegenüber dem bisherigen Verfahren bei der Herstellung der wichtigen Grundchemikalie Chlor um bis zu 30 Prozent senkt.

Für die Studenten ging nach acht Stunden und vielen interessanten Einblicken in die Produktion ein spannender Tag zu Ende. In einem Jahr werden sie ihr Master-Abschlusszeugnis in den Händen halten. Bayer MaterialScience hat sich als attraktiver Arbeitgeber präsentiert. (Pressemeldung vom 03.10.2014) 

Quelle: Bayer AG | Foto: Bayer
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