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Wirtschaft
Wärtsilä erzielt den größten Einzelauftrag seit Bestehen seines Ballastwasser Managementsystems
Freitag, der 12.September 2014
Wärtsilä erzielt den größten Einzelauftrag seit Bestehen seines Ballastwasser  Managementsystems

Hamburg: Insgesamt 22 Frachtschiffe von Pioneer Marine (Singapur) werden mit dem Wärtsilä Ballastwasser Managementsystem (BWMS) neu ausgestattet. Gebaut werden die Frachter von Yangzhou Guoyo Shipbuilding Co.Ltd. in China. Das System von Wärtsilä macht die Schiffe völlig kompatibel mit den Anforderungen von IMO an Ballastwasser. Die Verträge wurden im August finalisiert und Wärtsiläs Auftragsbuch im September zugeordnet.
Jedes der 38.000 DWT Schiffe wird mit zwei Wärtsilä AQUARIUS UV BWMS ausgerüstet. Der Lieferauftrag beinhaltet außerdem die Inbetriebnahme und die Erprobung zur See. Die Verträge umfassen also insgesamt 44 Wärtsilä BWMS Einheiten und sind damit der größte Einzelauftrag, den je ein Hersteller von BWMS bisher erzielt hat. Man geht davon aus, alle 44 Systeme vor Ende 2015 zu liefern, wobei die ersten schon für Dezember 2014 geplant sind.

Das Wärtsilä Aquarius UV ist eines von nur vier getesteten und für Frischwasser von der US Küstenwache genehmigten AMS (Alternative Management System). Diese Genehmigung hat für Pioneer Marine bei der Entscheidung für einen Lieferanten von BWMS eine wichtige Rolle gespielt.

Die US Küstenwache (USCG) hat ihre eigenen Gesetze schon ratifiziert, während die Bestimmungen der IMO zum Ballastwasser Management noch ratifiziert werden müssen. Ihnen zufolge werde die Eigner von bis zu 40.000 Schiffen weltweit ihre Schiffe mit entsprechenden Ballastsystemen ausrüsten müssen. Laut USCG müssen alle Schiffe, die in US Gewässer kommen, bereits den geforderten neuen Standard erfüllen. Dahinter steht das Ziel, dem Problem mit durch Ballastwasser von Schiffen eindringenden fremden Wasserspezies Herr zu werden; denn diese stellen für die heimischen Biotope eine Gefahr dar. Wärtsiläs AQUARIUS UV-Systeme wurden für die IMO-Regelungen genehmigt.

„Als wir uns nach einem Hersteller für die Aufbereitung von Ballastwasser umgeschaut haben, wollten wir uns mit einem Unternehmen zusammentun, das weltweit vertreten ist, eine bekannte Marke hat und natürlich seine Produkte auch fachmännisch einbauen kann. Das war uns insofern wichtig, als der Gerätetypus bisher noch nicht die Genehmigung von der USCG hatte. Wir gingen davon aus, dass wir mit Wärtsilä im Rücken sicherstellen können, dass die Ausrüstung bei uns mit dem vorgegebenen Zeithorizont einhergehen würde.“ So Stuart Crawford, Senior Vice President, Head of Technical, Pioneer Marine Advisers Pte Ltd. „Während all der Überlegungen hat der Projektmanager von Wärtsilä uns durch sein proaktives Verhalten überzeugt, so dass wir uns letztlich für sie als Hersteller entschieden haben,“ fährt er fort.

“Unsere Werft arbeitet schon sehr lange mit Wärtsilä zusammen. Schon seit dem ersten Schiff, das wir exportiert haben und das die Hauptmaschine von Wärtsilä hatte. Durch den Merger mit Hamworthy kann Wärtsilä jetzt zusätzlich Lösungen für die Aufbereitung von Ballastwasser liefern. Insofern sind wir überzeugt davon, dass dieses System den strengsten Überprüfungen standhalten wird. Auch wenn dieses Produkt noch neu ist, wissen wir durch unsere langjährige Verbundenheit mit Wärtsilä, dass sie verlässliche Zulieferer sind und unsere Werft sehr unterstützen werden. Wir sind sicher, dass Wärtsilä und die Guoyu Gruppe auch bei diesem Produkt gut zusammenarbeiten und sogar die Zusammenarbeit auf eine noch umfassendere Plattform stellen werden.“ So Annie Dai, Marketing Managerin, Guoyu Shipyard.

“Dieses ist für uns ein wichtiger Auftrag. Er ist bezeichnend für den steigenden Bedarf an vernünftiger Entsorgung von Ballastwasser. Diese Schiffe werden in und um US Meere verkehren. Daher war es zwingend notwendig, für diese ausgewählten BWMS die entsprechende Genehmigung zu bekommen. Wärtsiläs Erfolgsgeschichte in diesem Sektor ist recht lang und die verwendeten Komponenten sind über Jahre hinweg gründlich für die Meeresumwelt getestet worden.“ So Dr. Joe Thomas, Direktor, Wärtsilä Ballast Water Management Systems.

Die Frachter sind nach dem Green Dolphin Design konstruiert, ein Konzept, das die aktuellen Regularien für Luft und Wasseremissionen erfüllt.

Das Wärtsilä AQUARIUS® UV BWMS verwendet einen einfachen zweistufigen Prozess, der Filtern und UV Bestrahlung beinhaltet. Bei der Aufnahme fließt das Meerwasser zunächst durch einen 40 Mikrometer Sieb mit Gegenstromspülung. Damit werden bestimmte Sedimente, Zooplankton und Phytoplankton entfernt. Daraufhin wird das Seewasser mithilfe von Mediumdruck UV Lampen desinfiziert und mit dem BWMS Kontrollsystem überprüft. Beim Austritt wird der Filter überbrückt, aber das Ballastwasser wird erneut mithilfe der UV Bestrahlung desinfiziert und fließt sicher zurück ins Meer. Es stehen 13 individuelle Wärtsilä AQUARIUS® UV BWMS Standard Module mit Kapazitäten zwischen 50 m3/Stunde bis 1000 m3/Stunde zur Verfügung. (Pressemeldung vom 12.09.2014)

Quelle: Wärtsilä Deutschland GmbH | Foto: Wärtsilä Deutschland GmbH
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