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Wirtschaft
ver.di: Digitalisierung - Perspektiven Guter Arbeit, wie sollen wir morgen arbeiten
Mittwoch, der 10.September 2014
ver.di: Digitalisierung - Perspektiven Guter Arbeit, wie sollen wir morgen arbeiten

Berlin: Zum Auftakt des Kongresses „Arbeitswelt, Selbstbestimmung und Demokratie im digitalen Zeitalter!“ am 10./11.September 2014 in Berlin macht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) noch einmal ihre Positionen zum Wandel in der Wirtschaft deutlich: Unter dem Titel „Digitalisierung und Dienstleistungen – Perspektiven Guter Arbeit“ veröffentlicht ver.di ihre Anforderungen an eine menschenwürdige Ausgestaltung der sich rasant wandelnden Arbeitsbedingungen.

Demnach hat die Digitalisierung bereits einen großen Teil des Dienstleistungssektors erfasst. Annähernd 92 Prozent der Arbeitsplätze in der Medien- und Kulturbranche, 82 Prozent in Energieunternehmen und 71 Prozent im Handel sind bereits „digital ausgestattet“. Vor allem Dienstleister treiben diese Entwicklung voran. Die Dienstleistungsbranchen gehören damit zu den Spitzenreitern der hoch digitalisierten Wirtschaftsbereiche. Eine weitere Beschleunigung der Digitalisierung kündigt sich an. Damit einher gehen Innovationen, die Arbeitsprozesse und Services verändern oder gar kreieren – wie Selbstbedienungskassen im Handel, fahrerlose Transportsysteme in Verkehr und Logistik, technikunterstützte Assistenzsysteme in der Pflege.

Digitalisierung verändert tiefgreifend die Wirtschaft, insbesondere den Dienstleistungssektor, und die Arbeit. In diesem Veränderungsprozess sind bessere Dienstleistungen, soziales Wachstum und neue Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem dann zu erzielen, wenn akzeptable Dienstleistungsangebote – mit den Kunden – erdacht und umgesetzt werden, und wenn die dabei entstehende Arbeit mit digitalen Mitteln im Sinne Guter Arbeit gestaltet ist.

ver.di hat sich bereits in der vergangenen Legislaturperiode auch in der Bundestags-Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ mit Erfolg für Leitlinien eingesetzt, die Gestaltungspotenziale von Digitalisierung für das Ziel „Gute Arbeit“ zu nutzen. Dabei ist es unter anderem gelungen, einen parteiübergreifenden Konsens zur Sicherung der Persönlichkeitsrechte und über die Notwendigkeit wirksamer Mechanismen zur sozialen Absicherung zu erreichen – was im Hinblick auf die wachsende Zahl der Solo-Selbständigen entscheidend ist. Auf dem letzten DGB-Bundeskongress haben die Delegierten dem von ver.di eingebrachten Antrag „Leitlinien für gute digitale Arbeit“ zugestimmt. So müssen beispielsweise die Mitbestimmungsrechte, vor allem im Hinblick auf Arbeits- und Gesundheitsschutz, gestärkt werden. Ziel ist, die Gestaltungsspielräume der Erwerbstätigen zu erweitern. Für ver.di heißt das, solche Konzepte von guter digitaler Arbeit gemeinsam mit den Erwerbstätigen zu entwickeln und umzusetzen. (Pressemeldung vom 10.09.2014)

Quelle: ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft | Foto: ver.di
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