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Wirtschaft
Vattenfall-Tagebaue halten Werte bei Grundwassereinleitung ein
Dienstag, der 9.September 2014
Vattenfall-Tagebaue halten Werte bei Grundwassereinleitung ein

Cottbus: Nach eigenen Angaben haben die Umweltorganisationen BUND und Greenpeace am Freitag, 05. September, Strafanzeige gegen Vattenfall wegen angeblich zu hoher Eisenwerte in Spreezuflüssen erstattet, deren Ursache sie unter anderem in der Einleitung von gehobenem Grundwasser aus aktiven Tagebaubereichen sehen.

Hierzu stellt Vattenfall fest: Für die Tagebauentwässerung aller von Vattenfall betriebenen Tagebaue in der Lausitz liegen Wasserrechtliche Erlaubnisse der jeweils zuständigen Behörden vor. Diese geben Auflagen zu den Einleitbedingungen (Überwachungswerte) für die Gewässerbenutzungen im Zusammenhang mit dem Betrieb der Tagebaue vor. Die Einhaltung der Überwachungswerte wird regelmäßig durch Eigen- und Fremdüberwachung kontrolliert. Probenahme und Laboruntersuchungen werden dabei von dafür zertifizierten Laboren außerhalb von Vattenfall durchgeführt. Den Ergebnissen der regelmäßigen Messungen an den Einleitstellen zufolge werden die behördlich vorgegebenen Überwachungswerte eingehalten. Gleichzeitig werden alle mit Grundwasser der Tagebaue versorgten Bäche, Gräben, Flüsse und Ökosysteme durch ein kontinuierliches biologisches Monitoring begleitet. Die regelmäßig den Fachbehörden vorzulegenden Berichte geben keinerlei Anlass zu der Annahme, dass die Qualität des eingeleiteten Wassers nachteilige Wirkungen auf Flora und Fauna hat.

„Prinzipiell leiten unsere Tagebaue kein unbehandeltes Grundwasser in Ökosysteme oder Zuflüsse zur Spree ein“, betont Ingolf Arnold, Leiter Geotechnik bei der Vattenfall Europe Mining AG. „Vor der Einleitung erfolgt entweder der Eisenrückhalt und die pH- Wert- Anhebung in einer Grubenwasserbehandlungsanlage oder es kommen bei nur gering eisenbelasteten Grundwässern an der Einleitstelle naturräumliche Verfahren zum Eisenrückhalt zum Einsatz. Somit wird sichergestellt, dass die Konzentration für gelöstes Eisen innerhalb des behördlich vorgegebenen Grenzwertes liegt und die Sichttiefe der Gewässer (Trübung) nicht negativ beeinträchtigt wird.“

Vattenfall fördert zum sicheren Betrieb seiner fünf Tagebaue im Lausitzer Braunkohlenrevier jährlich rund 400 Millionen Kubikmeter Wasser. Etwa ein Viertel des gehobenen Grundwassers mit bester Qualität wird direkt im Umfeld der Tagebaue zur Stützung und zum Schutz landschaftsprägender Gewässer und Schutzgebiete als „Ökowasser“ verteilt. Der weitaus größte Teil wird in den Grubenwasserbehandlungsanlagen von Vattenfall nach dem Stand der Technik gereinigt, für die weitere Nutzung als Trink- und Brauchwasser aufbereitet sowie zur Aufrechterhaltung ökologischer Mindestabflüsse in die Spree und ihre Nebenarme abgegeben. Dabei werden jährlich etwa12.000 Tonnen Eisen zurück gehalten.

Derzeit betreibt Vattenfall sechs Grubenwasserbehandlungsanlagen im Lausitzer Revier. Eine siebte wird im Oktober dieses Jahres auf der rekultivierten Kippe des Tagebaues Welzow- Süd, nahe dem Weinberg Wolkenberg in Betrieb genommen. Sie wird jährlich 15 Millionen Kubikmeter Grundwasser aus dem Tagebau Welzow-Süd behandeln, welches langfristig, bis zur Wiederherstellung ausgeglichener wasserwirtschaftlicher Verhältnisse, als Stützungswasser regionalen Gebietswasserhaushaltes verwendet wird. (Pressemeldung vom 09.09.2014)

Quelle: Vattenfall GmbH | Foto: Vattenfall
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