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Wirtschaft
South Baltic: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird praktisch erfahrbar
Mittwoch, der 30.November 2011
South Baltic: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird praktisch erfahrbar
Schwerin: In Schwerin wurde am Dienstag im Rahmen der Jahresveranstaltung zum EU-Programm South Baltic eine erste Zwischenbilanz gezogen. Mecklenburg-Vorpommern hat in diesem Jahr den Programmvorsitz innerhalb des EU-Programms. "Das grenzüberschreitende Programm wird sehr gut angenommen. Viele interessante Projekte zeigen, dass Europa über Landesgrenzen hinaus auch praktisch gut funktioniert", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Dienstag.
"Rund 90 Prozent der Mittel in der laufenden EU-Förderperiode bis 2013 sind bereits gebunden. Seit 2007 hat das South Baltic Programme 55 Millionen Euro mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) an 61 grenzüberschreitende Projekte vergeben. An 42 Projekten sind Partner aus Mecklenburg-Vorpommern beteiligt. In 19 Projekten haben sie die Führungsrolle ("Leadpartnerschaft") übernommen", so Glawe weiter. Rund 160 angemeldete Vertreter aller beteiligten Regionen Mecklenburg-Vorpommerns, Dänemarks, Schwedens, Polens und Litauens sowie Projektpartner haben in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns die Ergebnisse des Programms sowie die zukünftige Zusammenarbeit im südlichen Ostseeraum diskutiert. "Jetzt geht es daran kreative Ideen für die künftige Gestaltung in der neuen Förderperiode 2014 - 2020 zu entwickeln und in die Gespräche mit den Programmpartnern einzubringen", sagte Glawe.
 
Laufende Projekte beschäftigen sich beispielsweise mit der Verbesserung des grenzüberschreitenden Passagier-Fährverkehrs im Raum der südlichen Ostsee (Projekt Interface). Im Projekt "Baltic Web Lab" können Schüler zukünftig in einem virtuellen Labor mehr über Meereswissenschaften erfahren und den maritimen Arbeitsmarkt als potentielles Berufsfeld entdecken.
 
BALTIC MUSEUMS 2.0 heißt ein weiteres Projekt. In diesem Projekt wird die engere Zusammenarbeit der Meeresmuseen im Ostseeraum gestärkt, um zusammen insbesondere technische Herausforderungen bei der Entwicklung von gemeinsamen Informationsangeboten für Besucher zu meistern. Die Projektpartner aus Litauen, Polen, Kaliningrad und MV entwickeln zusammen eine gemeinsame Online-Plattform sowie ein Ticketing-System. Ein weiterer, wichtiger Bestandteil ist die Entwicklung eines Konzeptes für ein zukunftsweisendes Besucherleitsystem (e-Guide-System). Dies wird im Nachfolgeprojekt "Baltic Museum 2.0 Plus" umgesetzt. Internationale Besucher können dann in einer englischsprachigen Highlight-Tour Meereskundemuseen im südlichen Ostseeraum kennenlernen.
 
Daten und Fakten
 
Nach Abschluss werden voraussichtlich diese Projekte folgende Ergebnisse erzielt haben:
 
  • Mehr als 140.000 Bürgerinnen und Bürger werden an grenzüberschreitenden Aktivitäten und am interkulturellen Dialog beteiligt sein
  • Mehr als 9.000 Personen werden vertiefte Kenntnisse zu erneuerbaren Energiequellen und zum Sparen von Energie vermittelt
  • Mehr als 400 Institutionen sind als Projektpartner beteiligt und sammeln Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit
  • Rund 100 dauerhafte grenzüberschreitende Kooperationsnetzwerke werden errichtet
  • Rund 60 politische Abkommen zur zukünftigen Zusammenarbeit werden aus den Projektaktivitäten entstehen
  • 15 neue oder verbesserte Verkehrsverbindungen werden im südlichen Ostseeraum eingerichtet
  • 28 neue Kooperationsstrukturen werden zwischen Hochschulen und Arbeitsmarkt geschaffen
  • 13 praxisorientierte Lösungen verbessern den Zugang zu Bildung über Grenzen hinweg
  • Rund 80 verbesserte Methoden zum Schutz der Ostsee werden öffentlich zur Verfügung gestellt
  • Rund 30 neue Konzepte für die effiziente Nutzung des Natur- und Kulturerbes der Region werden veröffentlicht.
 
Informationen zum Programm
 
In der Förderperiode 2007 - 2013 ist Mecklenburg-Vorpom-mern Programmpartner in dem neuen Großprogramm "Region Südliche Ostsee" mit einem Gesamtvolumen von 60,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Neben den Ostsee-Küstengebieten der Länder Dänemark, Schweden, Litauen und Polen umfasst das Fördergebiet in Mecklenburg-Vorpommern die Landkreise Nordwestmecklenburg, Bad Doberan, Nordvorpommern, Rügen, Ostvorpommern, Uecker-Randow sowie die Hanse-städte Wismar, Rostock, Stralsund und Greifswald (unberücksichtigt der Kreisgebietsreform, in Kraft getreten am 04.09.2011).
 
Wichtige Schwerpunktbereiche des Großprogramms sind Aktivitäten zur Unternehmensentwicklung, zum Wissens- und Know-how-Transfer zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsanbindung. Weitere Themen sind Tourismus, Nutzung erneuerbarer Energien und Energiesparen. Das INTERREG IV A Großprogramm "Region Südliche Ostsee" gehört zu den EU-Programmen im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (Pressemeldung vom 29.11.2011)
Quelle: WM MV Nr. 281/11 | Foto: MV
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