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Wirtschaft
GfK TEMAX Westeuropa: Westeuropa: Elektrogerätemarkt gewinnt
Freitag, der 29.August 2014
GfK TEMAX Westeuropa: Westeuropa: Elektrogerätemarkt gewinnt

Nürnberg: Der westeuropäische Technikmarkt gewann im zweiten Quartal 2014 um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem Umsatz von 44,9 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis des GfK TEMAX® Westeuropa.

Das starke zweite Quartal verhalf auch dem aufgelaufenen Jahr zu einem kleinen Wachstum von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unterhaltungselektronik erwies sich in den meisten Ländern in unterschiedlich starker Ausprägung als Motor dieser positiven Entwicklung. Vor allem Portugal und Griechenland präsentierten sich sehr dynamisch.

Unterhaltungselektronik: Wachstum in innovativen Segmenten
Im 2. Quartal 2014 erhielt der westeuropäische Markt für Unterhaltungselektronik neuen Schwung: Das Umsatzvolumen betrug knapp 6,9 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Neue Technologien wie Ultra HD, Curved UHD, OLED sowie die Weiterentwicklung von Smart TV gaben dem Markt neue Impulse. Zusätzlich bieten Soundbars sowie streaming-fähige Musikanlagen innovative Lösungen, die im Bereich Audio Wachstumspotenziale schaffen. Nicht zuletzt gab das überall präsente Sportereignis der Fußball-Weltmeisterschaft im 2. Quartal 2014 dem Markt einen wesentlichen Schub. Der Blick auf die Länder zeigte Griechenland, Großbritannien und Portugal auf den Spitzenplätzen.

Elektrokleingeräte: positive Entwicklung fortgesetzt
Der westeuropäische Elektrokleingerätemarkt setzte seine dynamische Entwicklung im zweiten Quartal 2014 fort und wuchs um 3,4 Prozent auf knapp 3 Milliarden Euro. Vor allem das zweistellige Wachstum in Portugal und Großbritannien war zum großen Teil verantwortlich für diese Entwicklung. Während die Bereiche Küchenhilfen, Haarpflege, elektrische Zahnbürsten und einige hochwertige Staubsaugersegmente zum Wachstum beitrugen, ging der Markt für Kaffeemaschinen leicht zurück.

Bürogeräte und Verbrauchsmaterial: zurück im Wachstum
Zum ersten Mal seit Jahren ist der Markt für Bürogeräte und Verbrauchsmaterial wieder zurück auf dem Wachstumspfad. Mit 2,3 Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahr erzielte der Sektor im zweiten Quartal 2014 einen Umsatz von knapp 3,9 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis trugen Griechenland, Großbritannien, Niederlande, Frankreich, Deutschland und Italien bei. Produktseitig zeigten sich vor allem die Daten- und Videoprojektoren sehr stark, wofür die Fußballweltmeisterschaft als ein Hauptfaktor zu nennen ist. Auf der anderen Seite gestaltet sich der Markt für Drucker weiterhin schwierig.

Elektrogroßgeräte: Wachstum in Westeuropa geht weiter
Mit einem Plus von 2,1 Prozent setzte der Markt für Elektrogroßgeräte seinen guten Start ins Jahr 2014 fort. Im zweiten Quartal wurden nahezu 7,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Als Wachstumsmotoren erwiesen sich Großbritannien, die Niederlande, Griechenland, Portugal und Deutschland. Insbesondere Kühlgeräte und Geschirrspüler erfreuten sich einer starken Nachfrage. Das Thema Energieeffizienz bleibt ein Dauerbrenner für die Marktdynamik.

Informationstechnologie: Fokus auf Mobilität
Im zweiten Quartal 2014 gelang dem westeuropäischen Markt für Informationstechnologie die Rückkehr ins Plus. Zu dem Anstieg von 1,2 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro leistete Deutschland den bedeutendsten Wachstumsbeitrag, während viele nationale Märkte im Minus blieben. Von besonderer Bedeutung für die positive Entwicklung waren Geräte, die sich durch die Möglichkeit der mobilen Nutzung und ein besonderes Design auszeichnen (Ultra-Mobile, Ultra-Thin, Media Tablets) sowie Computing Tablets. Aber auch die Aufhebung der technischen Unterstützung für Windows XP bescherte dem Computing Markt einen Nachfrageschub.

Telekommunikation: Smartphones – die zentrale Schnittstelle
Mit einem minimalen Rückgang beendete der Markt für Telekommunikation das zweite Quartal 2014 in Westeuropa. Der Umsatz behauptete sich trotz des leichten Minus von 0,3 Prozent bei knapp über 10 Milliarden Euro. Positiv stach im zweiten Quartal die iberische Halbinsel mit jeweils zweistelligen Wachstumsraten heraus. Smartphones verzeichneten einen Rückgang bei den Durchschnittspreisen, gleichzeitig betrug der Anteil der Produkte, die über 300 Euro Anschaffungspreis liegen deutlich mehr als 50 Prozent. Auch die Featureausstattung der Geräte wird immer besser. So entwickelt sich das Smartphone mehr und mehr zur zentralen Schnittstelle unseres Lebens und unterstützt dabei die Innovationen vieler anderer Technikbereiche, wie beispielsweise mobile Bezahlung, Smart Home und Mobile Health.

Foto*: anhaltendes Wachstum in hochwertigen Segmenten
In Westeuropa verzeichnete der Markt für Foto einen zweistelligen Rückgang um 20,5 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro. Die einzelnen im GfK TEMAX® Westeuropa beobachteten Länder zeigten alle eine ähnliche Gesamtmarktwicklung, aber auch sehr interessante Segmente. So punkteten vor allem Fixed-Lens-Kameras mit großem Sensor mit einem Plus von 5 Prozent. Kompakt-Systemkameras, die sich im Verhältnis zum Gesamtmarkt mit einem Plus von 3 Prozent exzellent entwickelten sowie die zugehörigen hochwertigen Objektive zeigten gute Perspektiven. Daneben wuchs das Segment der Travelzoom Kameras (Zoom +20x, dünnes Gehäuse) mit einem Umsatzplus von gut 3 Prozent.
* Foto deckt digitale Fotokameras und Fotozubehör ab

GfK TEMAX® Westeuropa: Technikmarkt legt zu
Im zweiten Quartal 2014 wurden die positiven Tendenzen des ersten Quartals im westeuropäischen Markt für technische Konsumgüter in tatsächliches Wachstum umgesetzt. Grund zur Freude bot vor allem die zuletzt stark gebeutelte Unterhaltungselektronik, die sich an die Wachstumsspitze setzte. Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien trug hierzu maßgeblich bei und trieb neben der Nachfrage nach hochwertigen Fernsehern auch die Umsätze für Video- und Datenprojektoren aus dem Bereich Bürogeräte an. Weiterhin erfreulich zeigten sich Portugal und Griechenland. Beide Märkte sind zwar klein, wiesen aber zuletzt eine sehr starke Entwicklung auf. Das Konsumklima für Westeuropa ergab heterogene Erwartungen der Konsumenten. Dennoch zeigte sich auch hier ein positives Bild. Die Konsumenten aus Deutschland, Großbritannien und Spanien sahen zuletzt sehr optimistisch in die Zukunft.

Die Zahlen im Bereich Telekommunikation werden seit dem ersten Quartal 2013 auf Basis nicht subventionierter Preise ausgewiesen. Historische Daten wurden entsprechend überarbeitet. (Pressemeldung vom 29.08.2014) 

Quelle: GfK SE | Foto: GfK SE
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