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Wirtschaft
MTU-Motoren: Notstrom für neue Nordsee-Plattform
Donnerstag, der 7.August 2014
MTU-Motoren: Notstrom für neue Nordsee-Plattform

Friedrichshafen: Eine neue Offshore Plattform „Martin Linge“ zur Erschließung von Öl- und Gasvorkommen soll Ende 2016 in Dienst gehen. Sie wird in der zu Norwegen gehörenden Nordsee zwischen Bergen und den Shetland-Inseln installiert werden. Insgesamt sieben MTU-Motoren der Baureihe 4000 werden auf der Plattform im Einsatz sein.

Zwei Aggregate erzeugen Strom für so genannte „Essential Consumers“. Die Motoren vom Typ 20V 4000 P63-Motor leisten 2.600 kW. Ein 20V 4000 P63-Motor mit 2.245 kW kommt in einem Notstromaggregat zum Einsatz. Weitere vier 16V 4000 P83-Motoren mit einer Leistung von 2.240 kW treiben im Notfall Feuerlöschpumpen an, die von einem norwegischen Pumpenhersteller geliefert werden.

„Wir haben die drei Aggregate-Motoren 20V 4000 P63 mit Zubehör an das Energieunternehmen 2H Energy geliefert, das die Gensets baut“, so Sylvain Cloarec, Manager Technische Kundenbetreuung bei MTU France. Er fügt hinzu: „Die MTU-Motoren zeichnen sich durch das beste Leistungsgewicht ihrer Kategorie, ihre Zuverlässigkeit und gute Kraftstoff-Verbrauchswerte aus.“ MTU hat bereits eine große Anzahl an Motoren für diese Anwendungen im offshore Öl- und Gasmarkt im Einsatz.

Das Martin Linge-Projekt soll ein Vorreiter für Nachhaltigkeit bei der Stromversorgung des Bohrfelds werden. Diese soll über das mit 170 Kilometer bisher längste Hochspannungsunterwasser-Kabel, das vom norwegischen Festland kommt, bereitgestellt werden. Damit soll der CO2-Ausstoß im Vergleich zur herkömmlichen Energieversorgung durch Gasturbinen erheblich reduziert werden: innerhalb eines Zeitraums von 18 Jahren um zwei Millionen Tonnen. Das aus dem Feld gewonnene Gas wird über eine Pipeline nach Großbritannien exportiert. Betreiber des Bohrfelds sind die Ölförderunternehmen Total (51%), Petoro (30%) und Statoil (19%). (Pressemeldung vom 07.08.2014)

Quelle: Rolls-Royce Power Systems AG, MTU | Foto: MTU,Rolls-Royce Power Systems
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