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Wirtschaft
Merck-Chef Karl-Ludwig Kley und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nehmen Blockheizkraftwerk am Standort Darmstadt in Betrieb
Mittwoch, der 30.Juli 2014
Merck-Chef Karl-Ludwig Kley und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nehmen Blockheizkraftwerk am Standort Darmstadt in Betrieb

Darmstadt: Der Vorsitzende der Geschäftsleitung von Merck, Karl-Ludwig Kley, hat heute gemeinsam mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, ein neues Blockheizkraftwerk am Unternehmenssitz in Darmstadt in Betrieb genommen. Mit seinen eigenen Energiezentralen stellt das Unternehmen langfristig die Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte für die Herstellung seiner pharmazeutischen und chemischen Hightech-Produkte sicher.

Aktuell investiert Merck rund 27 Mio € in den Bau von zwei Energiezentralen. Neben der heute in Betrieb gegangenen ersten Anlage, die künftig die pharmazeutische Produktion und Forschung des Standorts mit Energie versorgen wird, ist eine weitere im Bau, die unter anderem den Kältebedarf der chemischen Betriebe und Labore decken soll. Insgesamt investiert Merck in den Jahren 2013 und 2014 rund 250 Mio €, um den Standort Darmstadt im Rahmen des Transformations- und Wachstumsprogramms „Fit für 2018“ zukunftsfähig zu machen.

„Mit dem Bau unserer Energiezentralen investieren wir nicht nur in den Standort Darmstadt, wir leisten auch einen Beitrag zur Energiewende in Deutschland“, sagte Kley bei der Inbetriebnahme des neuen Blockheizkraftwerks. Gleichzeitig forderte der Firmenchef von der Politik, Planungssicherheit und gute Rahmenbedingungen für künftige Investitionen von Unternehmen sicherzustellen und bei allen Reformvorhaben die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie im Auge zu behalten. Hierbei appellierte er besonders an Bundeswirtschaftsminister Gabriel, da das Ministerium in seiner Querschnittsfunktion alle nötigen Kompetenzen bündele, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen auch künftig zu gewährleisten.

Die dezentrale Energieversorgung bei Merck ist nicht nur effizient und ressourcenschonend, sie trägt auch dazu bei, die Stromnetze zu entlasten. So leistet das Unternehmen einen Beitrag, die Ziele der Bundesregierung bei der Kraft-Wärme-Kopplung und dem Klimaschutz zu unterstützen. In den neuen Energiezentralen werden Kälte, Strom, Druckluft und Wärme sehr effizient erzeugt, so dass der Ausstoß von Kohlendioxid am Standort um rund 2.500 Tonnen pro Jahr reduziert wird – das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von rund 440 durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalten. Während Merck mit dem bestehenden Gaskraftwerk am Standort heute bereits ungefähr 60 Prozent der benötigten elektrischen Energie selbst erzeugt, wird sich dieser Anteil ab 2015 auf rund 70 Prozent erhöhen. An diesem Beispiel zeige sich, wie wichtig die in diesem Monat erteilte Genehmigung der EEG-Reform durch die Europäische Kommission sei, die unter anderem den Bestandschutz von Altanlagen für die Eigenstromversorgung bis Ende 2016 vorsieht, so Kley.

Darmstadt ist mit rund 9.000 Mitarbeitern nicht nur Sitz der Konzernzentrale, sondern auch Hauptsitz von drei der vier Sparten und wichtiger Produktions- und Forschungsstandort von Merck. Unter anderem werden in Darmstadt Medikamente wie der Betablocker Concor, das Schilddrüsenmedikament Euthyrox oder das Antidiabetikum Glucophage hergestellt. Daneben produziert Merck hier seine Flüssigkristallmischungen für Produkte wie Flachbildfernseher und Handy-Displays und forscht darüber hinaus an neuen, innovativen Hightech-Lösungen im Performance-Materials-Bereich, um auch künftig den sich stetig ändernden Bedürfnissen seiner Kunden gerecht zu werden. (Pressemeldung vom 30.07.2014) 

Quelle: Merck KGaA | Foto: Merck KGaA
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