Mit der Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Für die Nutzung des vollen Funktionsumfanges der Webseite, bestätigen Sie bitte auch die Verwendung von Third-Party-Cookies & Plugins. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung
Ok
Wirtschaft
JadeWeserPort: Die P3-Allianz wird nicht umgesetzt
Donnerstag, der 3.Juli 2014
JadeWeserPort: Die P3-Allianz wird nicht umgesetzt

Wilhelmshaven: Seit mehr als einem Jahr wurde das angestrebte Bündnis von Maersk, MSC und CMA CGM in Form der P3-Allianz vorangetrieben. Die drei weltgrößten Reedereien wollten auf den Hauptstrecken Asien-Europa und den Pazifik- und Atlantikverkehren kooperieren, um ihren Kunden gemeinsame Dienste anbieten zu können. Sie folgten damit einem allgemeinen Trend seitens der Containerreedereien zur Bildung von Allianzen. Denn aufgrund aktuell immer noch nicht auskömmlicher Frachtraten und steigender Bunkerkosten in der Handelsschifffahrt können so Kapazitäten besser gesteuert und die Auslastung der Schiffe erhöht werden. Kosten werden deutlich gesenkt, und es fahren erheblich weniger große Containerschiffe nicht voll ausgelastet über die Meere.

Aufgrund der globalen wirtschaftlichen Auswirkungen des geplanten Zusammenschlusses mussten weltweit mehrere Kartellbehörden dem Bündnis zustimmen. Erwartungsgemäß kam auch das „GO“ seitens der Federal Maritime Commission in den USA und der EU-Kommission. Seit nun am 17. Juni 2014 das für Kartellfragen zuständige chinesische Handelsministerium die Zustimmung verweigerte, ist eine neue Situation entstanden, mit der es sich auseinanderzusetzen gilt.

Denn es sollte nicht vergessen werden, dass sich durch die Ablehnung der Allianz die grundsätzliche Marktproblematik nicht geändert oder gelöst hat. Wie eingangs bereits erwähnt, bleiben die Frachtraten anhaltend niedrig und die Bunkerkosten hoch, der Kosten- und Effizienzdruck im Markt bleibt bestehen. Das wird auch noch durch ca. 100 Schiffe, die die P3 Reedereien aufgrund des gescheiterten Bündnisses im Markt belassen und für zusätzliche Tonnage sorgen, befeuert. Der Margendruck wird sich weiter aufbauen, und die ohnehin schon knappen „Berth Windows“ an den Terminals bleiben rar. Die Reedereien sind also weiterhin gezwungen, nach Lösungen für die angespannte Marktlage zu suchen. Die etablierten Nordrange-Häfen können Kapazitäten landseitig und in Form von „Berth Windows“ und Anbindungen an das Hinterland nur begrenzt zur Verfügung stellen.

All das sind valide Argumente für das Container Terminal Wilhelmshaven mit all seinen nautischen Vorteilen, freien Kapazitäten und ausgezeichneten Hinterlandanbindungen. Die Verkehre werden sukzessive an diesen Standort verlagert. Davon können wir ganz sicher ausgehen. Gespräche werden geführt – auch mit den drei größten Marktteilnehmern aus der P3-Allianz, die mit ihren weltweit größten Schiffen auch ohne das Bündnis Häfen benötigen, die ihre Anforderungen effizient bedienen. (Pressemeldung vom 03.07.2014) 

Quelle: Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co. KG | Foto: JadeWeserPort
Lesezeichen - weitere Meldungen


01.08.2019
  • Do
    • Donnerstag, der 01.08.2019
  • Fr
    • Freitag, der 02.08.2019
  • Sa
    • Samstag, der 03.08.2019
  • So
    • Sonntag, der 04.08.2019
  • Mo
    • Montag, der 05.08.2019
  • Di
    • Dienstag, der 06.08.2019
  • Mi
    • Mittwoch, der 07.08.2019
  • Do
    • Donnerstag, der 08.08.2019
  • Fr
    • Freitag, der 09.08.2019
  • Sa
    • Samstag, der 10.08.2019
  • So
    • Sonntag, der 11.08.2019
  • Mo
    • Montag, der 12.08.2019
  • Di
    • Dienstag, der 13.08.2019
  • Mi
    • Mittwoch, der 14.08.2019
  • Do
    • Donnerstag, der 15.08.2019
  • Fr
    • Freitag, der 16.08.2019
  • Sa
    • Samstag, der 17.08.2019
  • So
    • Sonntag, der 18.08.2019
  • Mo
    • Montag, der 19.08.2019
  • Di
    • Dienstag, der 20.08.2019
20.08.2019