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Wirtschaft
Hamburg: Grundsteinlegung IBA-Projekt „Maritimes Wohnen am Kaufhauskanal“
Freitag, der 27.Juni 2014
Hamburg: Grundsteinlegung IBA-Projekt „Maritimes Wohnen am Kaufhauskanal“

Hamburg: Im Harburger Binnenhafen vollzieht sich seit Jahrzehnten ein nachhaltiger Strukturwandel. Nach dem Rückzug der hafengebundenen Industrie und darauf folgenden gezielten Ansiedlung von Hightech- und Dienstleistungsbetrieben wurde der Standort zu einem beliebten Bürostandort. Die Entwicklung im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg 2006 – 2013 von sechs Neubauvorhaben mit fast 400 Wohnungen im südlichen Binnenhafen und auf der Schloßinsel fördern diese Entwicklung nachhaltig. Ein weiterer Bestandteil war die Schaffung von öffentlich zugänglichen Ufern und einer neuen Parkanlage. Diese Projekte geben beispielhafte Antworten für das Miteinander von Wohnen und Arbeiten.

Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau: „Im Rahmen der IBA geplant, steht das Projekt „Maritimes Wohnen am Kaufhauskanal“ für den ungebrochenen Entwicklungsimpuls, den die Elbinseln und das Areal rund um den Harburger Binnenhafen durch die Internationale Bauausstellung bekommen haben. Hier wird der Wandel sichtbar, der Hamburg an vielen Stellen attraktive und interessante neue Quartiere für Wohnen und Arbeiten in unmittelbarer Nähe zu Hafenbecken, Kanälen, Fleeten und Flüssen auch in Zukunft bescheren wird. Mit Beispielen wie diesen, die durch die interessante Architektur und abwechslungsreiche Gestaltung der Außenbereich bestechen, nutzt Hamburg sein maritimes Potenzial.“

„Mit den IBA-Projekten im Harburger Binnenhafen setzt die IBA Hamburg einen weiteren Lösungsvorschlag für die Entwicklung von Metrozonen um, bei denen das „Sowohl als auch“ im Mittelpunkt steht. Hier gilt es, ein verträgliches Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten zu entwickeln. Mit „Maritimes Wohnen am Kaufhauskanal“ entsteht ein städtebaulich attraktives Projekt in diesem Sinne, dass hochwertigen Wohnraum mit 122 Wohneinheiten schafft“, so Uli Hellweg, IBA-Geschäftsführer.

Bis Ende 2015 entstehen im ersten Bauabschnitt 61 Eigentumswohnungen, mit einer Bruttogeschossfläche von rd. 8.100 m2. Der Entwurf der Bjarke Ingels Group, BIG aus Kopenhagen, die den Entwurf in Zusammenarbeit mit dem Büro Topotek 1 Landschaftsarchitekten aus Berlin erarbeiteten, sieht ein Dutzend kubenhafter Gebäude mit ungewöhnlicher Dachform vor. Originell ist auch die Gestaltung der verschiedenförmigen Freiräume zwischen Kanal und historischen Fachwerkhäusern. Der Entwurf ging als Erstplatzierter aus einem Gutachterverfahren hervor, der die Eigenheiten des Standortes unterstreicht, aber auch exemplarische Lösungen für vergleichbare Gebiete liefern sollte. Das Konzept überzeugt, da es auf die gewerblich geprägte Nachbarschaft und die Verkehrsachsen reagiert. Durch die markanten Dachformen der Häuser, bei denen anders als beim klassischen Satteldach die Firstlinie diagonal über die gesamte Grundfläche verläuft, entstehen hohe Gebäudekanten, die einen maximalen Schutz zu den lärmbelasteten Seiten bieten. Alle Gebäude sind zwar in der Fassade gleich, variieren jedoch in der Größe ihrer Grundrisse. In der Regel befinden sich jeweils drei Wohnungen in jedem der fünf Geschosse, die alle über eine Terrasse und großzügige Wohnküche verfügen. Die Fahrzeuge der Bewohner finden Platz in der Tiefgarage, so dass die Freiflächen autofrei bleiben.
Auch für den zweiten Bauabschnitt plant Behrendt Wohnungsbau die Realisierung der nächsten 61 Wohneinheiten.

Eine besondere Bedeutung bekommt dem Standort aber auch als historische Keimzelle Harburgs zu: „Die Grabung am Kaufhauskanal ist für die Archäologen wie Lesen in einem spannenden Geschichtsbuch unter der Erde, denn das Gebiet um das Harburger Schloss birgt ein für Hamburg einzigartiges Bodendenkmalensemble. Hier begann vor über 1.000 Jahren die Entwicklung Harburgs von der Burg zur Stadt. Hier lag das historische Harburg, hier befanden sich das erste Rathaus und der älteste Hafen“, so Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums und Landesarchäologe von Hamburg.

Dr. Jan Behrendt, geschäftsführender Gesellschafter Behrendt Wohnungsbau: „Die idyllische Lage am Kaufhauskanal und die Nachbarschaft zum Channel Hamburg vis à vis der Harburger Altstadt begeistern uns. Mit ihrem schachbrettartigen städtebaulichen Entwurf und ihrer skulpturalen Formensprache gelingt es den dänischen Architekten, die Nachbarschaft der alten, windschiefen und denkmalgeschützten Fachwerkhäuser auf beeindruckende Weise neu zu interpretieren und den traditionsreichen und aufstrebenden Harburger Binnenhafen um eine weitere Attraktion zu bereichern.“ (Pressemeldung vom 27.06.2014)

Quelle: IBA Hamburg GmbH | Foto: IBA Hamburg GmbH, Behrendt Wohnungsbau KG (GmbH & Co.)
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