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Wissenschaft
Forschungsflugzeug Polar 5 aus der hohen Arktis zurückgekehrt
Samstag, der 14.Mai 2011
Bremerhaven: Vor einigen Tagen ist das Forschungsflugzeug Polar 5 des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft  aus der hohen Arktis nach Bremerhaven zurückgekehrt. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der amerikanischen Weltraumagenturen ESA und NASA erhoben die Forscher Daten über Spurengase, Aerosole und meteorologische Parameter. Die gemeinsamen Flüge von europäischen und amerikanischen Maschinen stellten dabei ein Novum dar und ermöglichten zeitgleichen Messungen mit einer großen Anzahl von Sensoren, die sich an Bord von drei verschiedenen Maschinen befanden.
 

Die Route der Polar 5  führte von Barrow (Alaska) über Inuvik, Resolute Bay, Eureka, Alert (alle Nordkanada), Station Nord (Grönland) bis nach Longyearbyen auf Spitzbergen. Die Gesamtflugzeit aus Messungen und Reisezeit betrug dabei 130 Stunden. Die Temperaturen betrugen bis unter ‑30 °C.

 

Mit vier Meter langen elektromagnetischen Eisdickensonde ein (EM-Bird) untersuchten die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, unterstützt durch die Universität von Alberta de Dicke des Meereises in der inneren Arktis. Dabei stellten sie fest, das das Eis,dessen Dicke 2009 noch durchschnittlich 1,7 Meter betrug, 2011 nur noch 1,4 Meter stark ist. Die Forscher erwarten, dass das Eis, den diesjährigen Sommer mit seiner Schmelzperiode nicht überstehen wird. In wenigen Wochen werden sie ihre Modellrechnungenfür das Meereseisminimum 2011 vorstellen.

 

Höhepunkt der Forschungsarbeiten waren die gemeinsamen Flüge mit weiteren Polarforschungsflugzeugen unterhalb der Flugbahn des Satelliten CryoSat-2. Dieser Satellit , gestartet  durch die europäische Weltraumagentur ESA, vermisst seit Sommer 2010 aus einer Höhe von 700 Kilometern das arktische Meereis. 

 

Ergänzender Bestandteil der Forschungsarbeiten war die Entwicklung eines Abbild der Aerosolverteilung und des Kohlenstoffinhaltes der Partikel in der Arktis. Arktische Aerosole spielen eine große Rolle bei der Wolkenbildung. Außerdem haben sich Messungen aus dem Jahr 2009 bestätigt, die sich mit der großflächig sehr geringen Ozonkonzentrationen über weiten Teile des meereisbedeckten arktischen Ozeans befassten. Die Kombination aller Spurengasmessungen,  in Verbindung gebracht zu den meteorologischen Messungen, ermöglicht es,  die Prozesse des Ozonabbaus in den Luftschichten bis zu einer Höhe von etwa 15 Kilometer besser zu verstehen. (Pressemeldung vm 11.05.2011)

 

 

Quelle: nordicmarket | Alfred-Wegener-Institut
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