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Wirtschaft
HHLA - Containerumschlag wächst im Q1 2014 um 2,4 %
Donnerstag, der 15.Mai 2014
HHLA - Containerumschlag wächst im Q1 2014 um 2,4 %
Hamburg: Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat ihren Containerumschlag im ersten Quartal 2014 um 2,4 Prozent auf 1,9 Mio. Standardcontainer (TEU) gesteigert. Die Transportmenge der HHLA-Intermodalgesellschaften wuchs um 5,1 Prozent auf 305 Tsd. TEU. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um 4,8 Prozent auf 39,3 Mio. €. Der Konzernumsatz stieg um 6,8 Prozent auf 293,5 Mio. €.
 
„Die Hamburger Hafen und Logistik AG ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2014 gestartet. Die Mengenzuwächse beim Containerumschlag und -transport sind besonders erfreulich, weil wir sie in überwiegend stagnierenden Märkten erzielt haben. Der Ausbau unserer Marktposition im Containerumschlag geht vor allem auf das starke Wachstum der Fernostverkehre zurück. Dies ist ein Beleg für unsere Leistungsstärke in einem unverändert herausfordernden Branchenumfeld. Dabei haben sich zahlreiche Prozessinnovationen zur Effizienzsteigerung bezahlt gemacht. Auch das Betriebsergebnis wuchs kräftig. Unsere Intermodalstrategie wird durch die Zahlen für das erste Quartal erneut bestätigt. Transportvolumen sowie Umsatz und Ergebnis unserer Hinterlandverkehre sind deutlich gestiegen, wobei die neuen Verbindungen im deutschsprachigen Raum weiter über­proportional zugelegt haben“, sagte der HHLA-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters.
 
Anstieg der Fernostverkehre sorgt für Wachstum des Containerumschlags
Die HHLA-Containerterminals in Hamburg und Odessa haben in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 ihr Umschlagvolumen um 2,4 Prozent auf 1.862 Tsd. Standardcontainer (TEU) gesteigert (im Vorjahr: 1.818 Tsd. TEU). Entscheidend dafür war der starke Anstieg der Fernostladung auf den Hamburger HHLA-Terminals um 8,1 Prozent. Die Umsatzerlöse im Containersegment wuchsen um 5,8 Prozent auf 186,1 Mio. € (im Vorjahr: 175,9 Mio. €). Damit übertraf die Umsatz­dynamik die Mengenentwicklung. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 17,3 Prozent auf 37,3 Mio. € (im Vorjahr: 31,8 Mio. €) zu. Der Containerterminal in Odessa verzeichnete im ersten Quartal einen Rückgang, der bislang allerdings nur zum Teil auf die politische Krise zwischen der Ukraine und Russland zurückzuführen ist.
 
HHLA-Hinterlandstrategie bewährt sich
Die HHLA-Transportgesellschaften konnten ihre Containerverkehre im Seehafenhinterland im ersten Quartal 2014 erneut steigern. Mit einem Plus von 5,1 Prozent wuchs das Transportvolumen auf 305 Tsd. Standardcontainer (TEU). Diese Zunahme geht zum einen auf die höhere Frequenz der Verbindungen mit Tschechien und der Slowakei, zum anderen auf den Erfolg der neuen Angebote im deutschsprachigen Raum zurück. Hier konnte die Marktposition bei einem deutlich höheren Aufkommen weiter ausgebaut werden. Mit einem Plus von 12,9 Prozent auf 82,9 Mio. € (im Vorjahr: 73,4 Mio. €) lag die Umsatzentwicklung im Segment Intermodal oberhalb der Mengensteigerung. Auch die EBIT-Entwicklung übertraf mit einer Zunahme um 8,1 Prozent auf 5,8 Mio. € (im Vorjahr: 5,4 Mio. €) die Mengendynamik.
 
Prognose für Umsatz und EBIT unverändert 
Für den weiteren Jahresverlauf bestehen noch fundamentale Unsicherheiten. Diese betreffen vor allem die Krise in der Ukraine, allgemeine Konjunkturrisiken sowie den aktuellen Konsolidierungsprozess mit neuen Allianzen und Kooperationen in der Containerschifffahrt. Vorausgesetzt, es bleibt bei der bisherigen Struktur der Ladungsströme, erwartet die HHLA für das Gesamtjahr 2014 weiterhin eine leichte Volumensteigerung beim Containerumschlag und ein moderates Wachstum ihrer Intermodalgesellschaften oberhalb der allgemeinen Marktentwicklung. Auf dieser Grundlage strebt die HHLA einen Umsatz leicht oberhalb des Vorjahresniveaus an. Gleichzeitig steigen die Belastungen durch die Infrastrukturdefizite und den Wettbewerbsdruck infolge wachsender Terminalüberkapazitäten. Deshalb bleibt es weiterhin ein ehrgeiziges Ziel, ein Ergebnis im Bereich des Vorjahres zu erzielen.
 
Entwicklung wichtiger Konzernzahlen im Überblick (Januar bis März 2014) 
  • Die Umsatzerlöse stiegen um 6,8 % auf 293,5 Mio. €.  
  • Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 69,4 Mio. € um 2,8 % über dem Vorjahreswert. 
  • Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 4,8 % auf 39,3 Mio. €.  
  • Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter sank um 27,2 % auf 10,5 Mio. €.
 
Der Umsatz im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik, dem Kerngeschäft der HHLA, lag im Zeitraum Januar bis März 2014 mit 286,4 Mio. € um 6,8 % über dem Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis (EBIT) des Teilkonzerns stieg um 5,1 % auf 35,5 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie sank um 34,0 % auf 0,12 €. (Pressemeldung vom 15.05.2014)
Quelle: HHLA - Hamburger Hafen und Logistik AG | Foto: HHLA
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