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Wirtschaft
Tarifeinigung: ver.di und T-Systems verständigen sich auf Gesamtpaket
Donnerstag, der 1.Mai 2014
Tarifeinigung: ver.di und T-Systems verständigen sich auf Gesamtpaket

Berlin: Der Tarifkonflikt bei der Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems ist beigelegt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Arbeitgeber haben sich in der Nacht zum Mittwoch in der vierten Verhandlungsrunde auf ein Gesamtpaket verständigt, das Entgeltssteigerungen im Gesamtvolumen von 3,5 Prozent sowie Schutzregelungen für Beschäftigte im Rahmen des vorgesehenen Umbaus von T-Systems vorsieht. Die Entgelttarifvereinbarung läuft bis zum 31. März 2016.

„Vor dem Hintergrund der komplexen Ausgangslage ist es gelungen, ein zufriedenstellendes Gesamtpaket zu schnüren, bei dem die Beschäftigten sowohl vor Arbeitsplatz- als auch Reallohnverlusten geschützt werden“, betonte ver.di-Verhandlungsführer Michael Jäkel. Ohne die wachsende Konfliktbereitschaft der Beschäftigten, die mit gezielten Warnstreiks für ihre Forderungen eingetreten seien, wäre das Ergebnis nicht möglich gewesen.

Im Einzelnen sieht das Tarifergebnis zwei Entgeltanhebungen vor: zum 1. Juni 2014 um 1,5 Prozent sowie zum 1. April 2015 um 2,0 Prozent. Darüber hinaus sind die Beschäftigten ab 1. Januar 2016 für zwei Jahre vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen geschützt – unter bestimmten Bedingungen sogar früher –, sofern definierte Ziele während des sozialverträglichen Konzernumbaus planmäßig erreicht werden. Dazu sind auf Grundlage der parallel zwischen Arbeitgeber und Gesamtbetriebsrat verhandelten Vereinbarung „Transformation T-Systems 2015+“ beispielsweise Angebote für Altersteilzeitregelungen und Vorruhestand, Übernahmen durch den Bund, Reduzierung des Einsatzes von Fremddienstleistern, konzerninterne oder –externe Wechsel sowie Abfindungsprogramme vorgesehen. Auf diese Weise soll der geplante Stellenabbau ohne Kündigungen realisiert werden. Die sozialverträgliche Umsetzung wird dabei von den Vertragsparteien regelmäßig überprüft.

Vom Gesamtpaket sind insgesamt 25.000 Tarifangestellte betroffen. Am 7. Mai 2014 wird die große Tarifkommission über die Annahme des Pakets entscheiden. (Pressemeldung vom 30.04.2014)

Quelle: ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft | Foto: ver.di
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