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Wirtschaft
ABB im Geschäftsjahr 2013 - ABB Deutschland steigert Auftragseingang
Donnerstag, der 27.März 2014
ABB im Geschäftsjahr 2013 - ABB Deutschland steigert Auftragseingang

Mannheim: In einem schwierigen Marktumfeld konnte die deutsche ABB im Geschäftsjahr 2013 den Auftragseingang steigern. Auch das operative EBITDA lag leicht über dem Vorjahr, der Cashflow erhöhte sich deutlich. Der Umsatz hingegen war rückläufig.

Die deutsche Landesgesellschaft des ABB-Konzerns erzielte einen Auftragseingang von 3,09 Mrd. Euro, das entspricht einem Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 3,05 Mrd. Euro (alle Zahlenangaben nach US-GAAP). Zugelegt haben vor allem die Großaufträge (über 15 Mio. US-Dollar) - unter anderem von TenneT oder BMW - während die Basisaufträge (unter 15 Mio. US-Dollar) insgesamt zurückgingen.

Foto: Peter Terwiesch - Leiter der Region Zentraleuropa und Vorstandsvorsitzender der ABB AG

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Operatives EBITDA) betrug 332 Mio. Euro und lag damit leicht über dem Vorjahr (327 Mio. Euro). Der Operating Cash Flow ist um 30 Prozent auf 313 Mio. Euro gestiegen

Der Umsatz sank um fünf Prozent und belief sich auf 3,37 Mrd. Euro gegenüber 3,57 Mrd. Euro im Jahr 2012. Grund dafür war vor allem ein gegenüber dem Vorjahr geringerer Anteil an Offshore-Windpark-Projekten in der Nordsee. Die Zahl der Mitarbeiter blieb nahezu konstant und belief sich auf etwa 10.000.

„Eine wichtige Stütze des Auftragseingangs war unser Heimmarkt“, sagte Peter Terwiesch, Vorstandsvorsitzender der ABB AG und Leiter der Region Zentraleuropa. „In Deutschland konnten wir wieder mehr Aufträge als im Vorjahr verbuchen und auch Europa zog in Summe wieder an.“

Licht und Schatten liegen beim Blick in die Geschäftseinheiten dicht beisammen. Während einige Bereiche durch ihre Produkte und Lösungen zur Einbindung erneuerbarer Energien und der Steigerung der Energieeffizienz bei Versorgern, Industrie und Gebäuden zulegen konnten, spürten andere die anhaltende Investitionszurückhaltung der Energieversorger.

Foto: Markus Ochsner - Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor CFO Region Zentraleuropa

Der Bereich Energietechnik-Systeme steigerte den Auftragseingang von 450 Mio. Euro auf 530 Mio. Euro, das entspricht einem Plus von 18 Prozent. Zu verdanken ist dies vor allem einem Großauftrag von TenneT für die Anbindung des Offshore-Windpark Sandbank an die Konverterstation SylWin alpha. Der Umsatz sank dagegen um 19 Prozent von 977 Mio. Euro auf 788 Mio. Euro.

Die Energietechnik-Produkte verzeichneten einen Auftragseingang von 774 Mio. Euro gegenüber 810 Mio. Euro im Vorjahr. Einen deutlichen Rückgang musste hier vor allem der Bereich Transformatoren und Transformator-Service hinnehmen. Der Umsatz belief sich auf 832 Mio. Euro gegenüber 807 Mio. Euro im Vorjahr.

Bei der Prozessautomation lag der Auftragseingang mit 436 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahr (526 Mio. Euro). Hier entwickelten sich die einzelnen Geschäftsfelder sehr unterschiedlich. Während bei Metals und Mining größere Aufträge fehlten, waren Produkte und Lösungen für Chemie sowie Öl & Gas nachgefragt. Einen Einfluss hatte darüber hinaus der Verkauf der ABB Service GmbH Bobingen. Der Umsatz fiel um fünf Prozent von 512 Mio. Euro auf 484 Mio. Euro.

Auftragseingang und Umsatz der Division Niederspannungsprodukte sanken leicht unter den Wert des Vorjahrs. Der Auftragseingang belief sich auf 852 Mio. Euro (2012: 866 Mio. Euro), der Umsatz auf 859 Mio. Euro (2012: 867 Mio. Euro). Während sich das Installationsgeschäft erneut positiv entwickelt hat, konnte das Industriegeschäft nicht an die Vorjahreswerte anknüpfen.

Die Division Industrieautomation und Antriebe verzeichnete ein Plus von 23 Prozent im Auftragseingang. Er lag 2013 bei 530 Mio. Euro gegenüber 432 Mio. Euro im Vorjahr. Vor allem das Robotik-Geschäft entwickelte sich positiv. Der Umsatz blieb mit 446 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahresniveau (454 Mio. Euro).

Trotz des volatilen Geschäftsklimas und der Zurückhaltung einiger Marktteilnehmer blickt die deutsche ABB auf ein solides Geschäftsjahr 2013 zurück. Der kontinuierliche Fokus auf die Kosten sowie die Umsetzung der neu gesetzten Konzern-Prioritäten machen das Unternehmen fit für die Zukunft: Profitables Wachstum, bereichsübergreifende Zusammenarbeit und konsequente Umsetzung sollen die Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen.

ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2013 einen Umsatz von 3,37 Milliarden Euro und beschäftigt etwa 10.000 Mitarbeiter. ABB ist führend in der Energie- und Automatisierungstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Handel, ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Der ABB-Konzern beschäftigt etwa 150.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern. (Pressemeldung vom 27.03.2014)   

Quelle: ABB AG | Foto: ABB
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