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Wirtschaft
Toyota- Erstes Brennstoffzellen-Serienfahrzeug in Hamburg
Freitag, der 21.Februar 2014
Toyota- Erstes Brennstoffzellen-Serienfahrzeug in Hamburg

Hamburg: Im Vorfeld der Markteinführung im kommenden Jahr wird heute der Prototyp des ersten Brennstoffzellen-Serienfahrzeugs von Toyota in Hamburg der Presse vorgestellt. Aus diesem Anlass wird bei einem Treffen zwischen Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch und Katsuhiko Hirose, dem Chefentwickler der Brennstoffzellentechnologie von Toyota, der mögliche Einsatz von Brennstoffzellenautos ab 2015 in der Hansestadt diskutiert.

Nachdem Toyota im vergangenen Jahr angekündigt hat, als einer der ersten Automobilhersteller weltweit ein Brennstoffzellenfahrzeug in Serie zu produzieren, plant die Hansestadt diese klimafreundlichen und leisen Fahrzeuge in Flotten bei Wirtschaftsunternehmen, Behörden und als Taxen in wachsenden Stückzahlen einzusetzen. Damit wird eine mögliche Kooperation, die im Rahmen einer Delegationsreise des Wirtschaftssenators nach Japan und seines Besuches im Testlabor von Toyota im Juni 2012 begründet wurde, nun um ein Element bereichert. Der Vorteil des Einsatzes der Brennstoffzellenfahrzeuge liegt aus Sicht des Hamburger Senates darin, dass sie wegen ihrer hohen Leistungsfähigkeit und einer Reichweite von über 500 Kilometern eine echte Alternative bei Strecken bieten, für die die Ladekapazität von Batterieautos nicht ausreicht, trotzdem aber eine leise und emissionsfreie Fahrt gewünscht wird.

Für Toyota ist es wichtig, von Anfang an auch geeignete Nutzer für den Einsatz dieser innovativen Serienfahrzeuge zu haben. Hierfür bietet die Hansestadt als Vorreiterin in der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ideale Bedingungen, da sie bereits über drei leistungsfähige öffentliche Wasserstoff-Tankstellen verfügt. Noch in diesem Jahr werden im Rahmen der von der Bundesregierung geförderten Clean Energy Partnership (CEP) zwei weitere Stationen im Stadtgebiet errichtet.

Hamburg baut so seine Position als führendes Kompetenzzentrum dieser innovativen und umweltfreundlichen Mobilitätsform in Deutschland weiter aus.

Frank Horch, Senator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation:
„Ich freue mich sehr, dass Toyota sich entschieden hat, sein erstes Brennstoffzellenkonzeptfahrzeug auf deutschem Boden bei uns in Hamburg vorzustellen. Hier bestätigt sich unser frühzeitiges Engagement die Infrastruktur für nachhaltige Antriebstechnologien intensiv voran zu treiben und zeigt, dass Hamburg als Innovationsstandort auch von der Industrie wahrgenommen wird.“

Andy Fuchs, Leiter Konzernrepräsentanz, Toyota Motor Europe:
„Unsere Brennstoffzellenautos fahren ohne schädliche Emissionen und tragen dazu bei, die Luftqualität auch in Städten zu verbessern. Außerdem sind sie komfortabel, leise und haben eine große Reichweite. Hamburg gehört für uns zu den wichtigsten Standorten dieser Zukunftstechnologie. Mit seinen vielfältigen Anwendungen, der starken Unterstützung durch den Senat und den bereits vorhandenen Wasserstofftankstellen ist die Hansestadt für uns ein vorbildlicher Standort für einen wachsenden Einsatz unserer Serienfahrzeuge.“

Dr. Oliver Weinmann, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Innovation GmbH:
„Ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Netz von Tankstellen ist die Voraussetzung für die Betankung von Wasserstoff- und Brennstoffzellenfahrzeugen. Hamburg ist ein guter und verlässlicher Partner und liefert mit seinen bereits heute betriebenen Wasserstoff-Tankstellen einen wichtigen Beitrag für die Akzeptanz der Technologie bei den Nutzern.“

Das Fuel Cell Vehicle FCV - Das auf der Tokio Motorshow 2013 gezeigte Konzeptfahrzeug, zeigt in welche Richtung das Serienfahrzeug gehen wird. Die geräumige viersitzige Limousine ist für die Langstrecke entwickelt worden. Ohne schädliche Emissionen und mit einer Reichweite von über 500 Kilometern pro Tankfüllung - so stellt sich Toyota die Mobilität der Zukunft vor.

Der Aufbau von Wasserstoff-Tankstellen für den Demonstrationsbetrieb in Deutschland wird über das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) der Bundesregierung gefördert. Koordiniert wird das Programm von der NOW GmbH, Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Mit dem bis 2016 mit einem gesamten Programmvolumen von 1,4 Mrd. Euro laufenden Nationalen Innovationsprogramm NIP schafft der Bund gemeinsam mit der Industrie einen Rahmen zur Erprobung dieser Technologie im Alltag.

Die CEP wurde im Dezember 2002 als gemeinsame Initiative von Politik und Industrie unter Federführung des Bundesverkehrsministeriums etabliert. Sie ist das größte Demonstrationsprojekt für Wasserstoffmobilität in Europa und ein Leuchtturmprojekt des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) im Verkehrsbereich.

Toyota und Vattenfall sind Partner in der CEP. (Pressemeldung vom 21.02.2014)

Quelle: Senat der Hansestadt Hamburg | Foto: Senat der Hansestadt Hamburg,© Toyota
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