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Wirtschaft
Infineon: Neues Batterie-Management-IC ORIGA 3 zeigt präzise den Ladezustand mobiler Geräte
Montag, der 17.Februar 2014
Infineon: Neues Batterie-Management-IC ORIGA 3 zeigt präzise den Ladezustand mobiler Geräte

Neubiberg: Der neue ORIGA™ 3 Batterie-Management-IC von Infineon bewahrt die Nutzer von Smartphones und Tablets vor unliebsamen Überraschungen. Mit seiner proprietären PrediGauge-Technologie ermöglicht er die genaue Erfassung des Batterie-Ladezustands, um unerwartete Probleme mit der Stromversorgung zu vermeiden.

Batterien in mobilen Geräten arbeiten unter anspruchsvollen Bedingungen. Um den aktuellen Ladezustand präzise ermitteln zu können, muss die Batterie für ein bis zwei Stunden in einen lastfreien Zustand versetzt werden. Nur dann kann die OCV (Open Circuit Voltage)-Spannung dafür genutzt werden, den Ladezustand zu kalibrieren und Fehler zu korrigieren. Allerdings führen Funktionen wie das Internet-Browsen, Navigations-Apps oder Video-Streaming sowie selbstaktualisierende Apps wie Facebook und Twitter zu einer immer wieder stattfindenden Leistungsaufnahme, bei gleichzeitig immer kürzer und häufiger werdenden Ladezyklen.

Die PrediGauge-Technologie von ORIGA 3 erhöht die Kundenzufriedenheit, indem sie die verbleibende Batteriekapazität auch bei unterschiedlichsten Betriebsbedingungen präzise ermittelt. Innerhalb einer Batterie-Erholungszeit von wenigen Minuten wird die künftige OCV-Spannung bestimmt und so der Ladezustand mit einer durchschnittlichen Genauigkeit von einem Prozent angegeben. Das wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit von Smartphone- und Tablet-Anwendern aus: Sie können die volle Batteriekapazität nutzen und müssen nicht befürchten, dass die Kapazität unerwartet abfällt oder sich das Gerät ausschaltet.

J.D. Power hat festgestellt, dass die Batterie-Lebenszeit bei der Nutzung von Smartphones einer der kritischsten Faktoren für die Kundenzufriedenheit ist (U.S Wireless Smartphone and Traditional Mobile Phone Satisfaction Studies, Vol.1, Mar 2012).

Zum Funktionsumfang von ORIGA 3 gehören auch eine präzise Temperaturerfassung sowie verschiedene Sensoreingänge für externe Temperatur, Batterieschwellung oder Feuchtigkeit. Alle von dem Chip erfassten Informationen werden zum Host (Smartphone oder Tablet) über das digitale MIPI BIF Protokoll übertragen. Damit ist ORIGA 3 der erste IC zur Bestimmung des Ladezustands, der diesen Standard unterstützt.

Wie bei den vorhergehenden Versionen der ORIGA-Familie gehört die Authentifizierung auch zu den wesentlichen Features der dritten Generation. Der zunehmende Funktionsumfang in mobilen Geräten erfordert eine höhere Batteriekapazität und höhere Ladespannungen von 4,35 V oder mehr. Nicht zugelassene Batterien von minderer Qualität – ungeeignet, um mit größeren Spannungen geladen zu werden – können sich übermäßig erhitzen oder sogar explodieren. Daraus resultierende Schäden oder Verletzungen setzen die Hersteller Rechtsansprüchen aus und beschädigen ihr Image. Die Hardware-Authentifizierung des ORIGA 3 unterstützt die Erkennung von nicht zugelassenen Batterien – zum Schutz der Kunden und des Rufs der Hersteller.

Die Authentifizierung in ORIGA 3 basiert auf einer erweiterten Version der ECC (Elliptic Curve Cryptography)-Verschlüsselung. Sie beinhaltet auch das Digital Certificate Feature, das bereits erfolgreich mit ORIGA 2 eingeführt wurde und individuelle Schlüssel für jeden Chip erlaubt. Darüber hinaus ermöglicht die dritte Chip-Generation sichere Firmware-Updates im Feld. Dadurch werden Kunden besser vor Hacker-Attacken geschützt.

Entwicklungsmuster und Starter-Kits stehen ab März 2014 zur Verfügung. Infineon präsentiert den ORIGA 3 auf dem Mobile World Congress 2014 (24. bis 27. Februar 2014) in Barcelona, Spanien auf dem MIPI Stand in Halle 5, Standnummer 5E30. (Pressemeldung vom 16.02.2014) 

Quelle: Infineon Technologies AG | Foto: Infineon
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