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Kultur
Das Filmfestival Max Ophüls Preis 2014 zeichnet Studentenfilm der Hamburg Media School aus
Sonntag, der 2.Februar 2014
Das Filmfestival Max Ophüls Preis 2014 zeichnet Studentenfilm der Hamburg Media School aus

Hamburg: Entstanden ist der 10-minütige Film am Anfang ihres zweiten Studienjahrs. „Wo wir sind“ erzählt die Geschichte einer Liebe zwischen einer drogenabhängigen Mutter und ihrer kleinen Tochter.

Mit ihrer Arbeit überzeugte das Team Georg Lippert (Drehbuch), Ilker Çatak (Regie), Johannes Kreuser (Kamera) und Jakob Deutsch (Creative Producer) beim diesjährigen Festival Max Ophüls Preis die Jury und gewann einstimmig den Preis für den besten Kurzfilm.
„Das Festival Max-Ophüls-Preis ist das wichtigste Festival für den Nachwuchs im deutschsprachigen Raum. In Saarbrücken mit einem 10-Minuten-Film einen Hauptpreis zu gewinnen, ist das Beste, was einem kleinen Film und einem großartigen Team gelingen kann. Wir sind alle sehr glücklich darüber“, sagt Professor Richard Reitinger, Studiengangsleiter Film der Hamburg Media School.

Begründung der Jury: Gehört ein Kind zu seiner Mutter? - und gehört die Mutter zu ihrem Kind?

Dieser Film handelt von der Liebe der Mutter zu ihrer Tochter, und von der Liebe der Tochter zu ihrer Mutter. Gleichermaßen berührend wie zerstörerisch gestaltet sich in diesem Fall das Mutter-Tochter-Verhältnis, weil Paula bei Pflegeeltern untergebracht ist und ihre Mutter auf Entzug. "Wo wir sind" versteht es, eine starke Grundsituation gekonnt zu nutzen, um mit zwei beeindruckenden Schauspielerinnen ein feinsinniges Drama intelligent und äußerst nah an den Figuren zu erzählen.

Ohne viele Worte sind im Erleben der Protagonistinnen Vergangenheit und Zukunft der Charaktere in jedem Augenblick spürbar. Die Mutter entführt ihr Kind. Das ist nachfühlbar und verständlich. Aber es ist nicht richtig. So wird die Mutter für ihre Tochter zur Gefahr und provoziert einen Abschied, den keiner will. Der Film überzeugt in seiner Dichte, seiner präzisen psychologischen Beobachtung wie seiner realistischen Unmittelbarkeit. Regie, Kamera, Drehbuch und Schauspieler schaffen es in wenigen Minuten eine große emotionale Reise genauso fesselnd, wie berührend zu erzählen. Ein Film wie ein Trip. Große Klasse. (Pressemeldung vom 01.02.2014) 

Quelle: Hamburg Media School | Foto: Hamburg Media School.
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