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Wirtschaft
IFB Hamburg: Hamburgs Förderangebote für den Klima- und Umweltschutz werden zusammengeführt
Donnerstag, der 2.Januar 2014
IFB Hamburg: Hamburgs Förderangebote für den Klima- und Umweltschutz werden zusammengeführt

Hamburg: Zum 01. Januar 2014 nimmt die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB-Hamburg) mit den Programmen „Unternehmen für Ressourcenschutz“ und „Erneuerbare Wärme“ zwei weitere Angebote in ihr Förderspektrum auf. Das Ziel, die städtischen Förderangebote in der IFB Hamburg zu bündeln, schreitet damit voran. „Durch die Übernahme der beiden Programme können Klima- und Umweltschutzmaßnahmen bei Unternehmen sowie im Wohnungsbau noch umfassender durch die IFB Hamburg unterstützt werden. Die Fördermittel werden nun aus einer Hand angeboten, damit haben Interessierte kurze Wege und die Leistungen lassen sich einfacher kombinieren“, so Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der IFB Hamburg.

Das Programm „Unternehmen für Ressourcenschutz“ wurde bislang von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt betreut und wird ab 2014 in der IFB Hamburg fortgeführt. Unternehmen in Hamburg werden somit weiterhin beim effizienten Einsatz von Ressourcen unterstützt. Ziel des Programms ist es, vorhandene Einsparpotentiale von Energie, Wasser und Rohstoffen zu erschließen. Die Förderung erfolgt projektbezogen als Zuschuss. Teil des Förderangebots sind spezielle Technikchecks, die bestehende Anlagen energetisch analysieren und eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für Investitionen liefern. Die Kosten der Technikchecks werden zu zwei Dritteln bezuschusst, da die E.ON Hanse AG und die Vattenfall Europe Sales GmbH zusätzliche Mittel bereitstellen.

Anlaufstellen für das Programm "Erneuerbare Wärme" waren zuvor die Innung Sanitär, Heizung und Klempner sowie die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Mit Zuschüssen werden die Installation von Solarthermieanlagen – zum Beispiel zur Gewinnung von Heizungswärme und zur Warmwasserbereitung – sowie Investitionen zur energetischen Nutzung von Biomasse in Hamburg gefördert. Der Austausch bestehender Heizungen gegen emissionsärmere Anlagen wird ebenfalls gefördert, wenn gleichzeitig eine thermische Solaranlage installiert wird.

Daten und Fakten zur Hamburgischen Investitions- und Förderbank
Im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg fördert die IFB Hamburg Vorhaben in den Bereichen Wohnraum, Wirtschaft, Innovation, Umwelt und Energie mit Darlehen, Zuschüssen und Beratung. Für den Klima- und Umweltschutz unterstützt die IFB Hamburg Investitionen in ressourcenschonendes Wirtschaften, den Einsatz erneuerbarer Energien, den Bau energetisch vorbildhafter Wohngebäude sowie die energetische Modernisierung im Wohnungs- und Gebäudebestand.

Die IFB Hamburg, die gut 200 Mitarbeiter beschäftigt, ist mit rund 800 Millionen Euro Eigenkapital ausgestattet. Die Bilanzsumme liegt derzeit bei rund fünf Milliarden Euro. Vorsitzende des Verwaltungsrats ist Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt. (Pressemeldung vom 02.01.2014)  

Quelle: IFB - Hamburgische Investitions- und Förderbank Anstalt | Foto: IFB Hamburg
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