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Kultur
Kunsthistorikerin Maike Bruhns aus Hamburg erhält Bundesverdienstkreuz
Mittwoch, der 18.Dezember 2013
Kunsthistorikerin Maike Bruhns aus Hamburg erhält Bundesverdienstkreuz

Hamburg: Die Hamburger Kulturwissenschaftlerin Dr. Maike Bruhns ist heute im Hamburger Rathaus mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Bruhns setzt sich für die Erforschung der Hamburger Kunst und Architektur im 20. Jahrhundert ein, insbesondere während der Zeit des Nationalsozialismus. Parallel zu ihren Forschungsarbeiten hat Maike Bruhns in den letzten 30 Jahren eine umfangreiche Sammlung an Bildern und Kunstwerken Hamburger Künstler zusammengetragen.

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler hat heute das Bundesverdienstkreuz an Maike Bruhns überreicht. Die Kultursenatorin sagte in ihrer Rede: „Maike Bruhns Engagement für die Hamburger Kunst geht weit über den rein wissenschaftlichen Forschungsdrang hinaus. Es ist unter anderem ihr Verdienst, dass die Schicksale der in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgten Hamburger Künstlerinnen und Künstler nicht vergessen sind. Zahlreichen Publikationen und Ausstellungen, an denen Maike Bruhns mitgewirkt hat, wie auch ihrer umfangreichen Kunstsammlung haben wir es zu verdanken, dass der große Schatz, den die im Nationalsozialismus verfolgten Künstlerinnen und Künstler geschaffen haben, noch heute lebendig ist.“

Etliche Ausstellungen der letzten Jahre wurden nur durch die wissenschaftliche Erarbeitung von Maike Bruhns und ihrer Sammlungsgegenstände möglich. So zeigte die Hamburger Kunsthalle in Zusammenarbeit mit Maike Bruhns im Jahr 2005 unter dem Titel „Ausgegrenzt. Kunst in Hamburg 1922-1945“ Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken von 47 Künstlerinnen und Künstlern. Beispielhaft für ihre Arbeit sind auch die im Jahr 2007 im Museum für Hamburgische Geschichte präsentierte Ausstellung über „Hamburger Künstler im Exil 1933-1945“ und die Ausstellung im Hamburger Rathaus „Die Zeichnung überlebt… Bildzeugnisse von Häftlingen des KZ Neuengamme“. Bruhns forschte und publizierte zudem unter anderem über den Bauschmuck an und in Schumacher-Bauten, über die jüdischen Künstler Hamburgs, besonders die Malerin Anita Rée. (Pressemeldung vom 17.12.2013)

Quelle: Senat der Hansestadt Hamburg | Foto: Senat der Hansestadt Hamburg
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