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Wirtschaft
Alstom und Škoda Transportation erhalten als Bietergemeinschaft die Präqualifikation für Doppelstockzüge in Nordrhein-Westfalen
Samstag, der 14.Dezember 2013
Alstom und Škoda Transportation erhalten als Bietergemeinschaft die Präqualifikation für Doppelstockzüge in Nordrhein-Westfalen

Mannheim: Alstom Transport und Škoda Transportation erhalten als Bietergemeinschaft die Präqualifikation für Doppelstockzüge des sogenannten Rhein-Ruhr-Expresses in Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen ist der größte Ballungsraum in Europa und mit täglich hunderttausenden Reisenden und Pendlern auch Verkehrsknotenpunkt Nummer eins in Deutschlands einwohnerstärkstem Bundesland. Um den Bedürfnissen eines stetig wachsenden Verkehrsaufkommens im Schienenverkehr gerecht zu werden, soll der Rhein-Ruhr-Express ab Dezember 2018 mit sechs Linien die nordrhein-westfälischen Metropolen, zu denen auch Städte wie Köln, Leverkusen, Düsseldorf, Duisburg, Bochum, Dortmund und Bielefeld gehören, mit schneller Taktung und komfortablen Zügen verbinden. Das Einsatzgebiet reicht südlich bis Koblenz in Rheinland-Pfalz.

Alstom und Škoda Transportation entwickeln ein vollkommen neues Schienenfahrzeug, das speziell auf die Anforderungen des Rhein-Ruhr-Expresses maßgeschneidert ist. Diese Neuentwicklung basiert auf den bewährten und umweltfreundlichen Technologien der beiden Hersteller: ein hohes Maß an Wiederverwendbarkeit der Materialien, ein Bremsenergie-Rückgewinnungssystem und eine hohe Beschleunigung, um sich im Mischverkehr mit den Zügen des Fern- und Güterverkehrs in den anspruchsvollen Fahrplan einzufügen. Die Anzahl und Konfiguration der Züge trägt bei einer Kapazität von bis zu 800 Sitzplätzen dem enormen Pendleraufkommen auf den sechs Linien Rechnung. Die niederflurigen Doppelstockzüge ermöglichen ein komfortables ebenerdiges Einsteigen vom Bahnsteig.

Mit dem Rhein-Ruhr-Express kommt in Deutschland ein neuartiges Ausschreibungskonzept zum Tragen, das in Großbritannien bereits mehrfach zur Anwendung kam. So wird der Hersteller der Züge gleichzeitig die Wartung über einen Zeitraum von 30 Jahren übernehmen. Der Auftrag gebende Verkehrsverbund stellt die Züge den Eisenbahnverkehrsunternehmen über einen Fahrzeugpark direkt zur Verfügung. Damit können die Gesamtkosten über den kompletten Lebenszyklus der Fahrzeuge, als auch gleichzeitig das Verkehrsangebot für die Fahrgäste optimiert werden.

„Wer kennt einen Zug besser als der Hersteller? Es ist nur logisch, die Wartung in den Händen der Fabrikanten zu belassen. So entsteht auf allen Seiten optimale Planbarkeit hinsichtlich eines qualitativ hochwertigen Einsatzkonzeptes mit hoher Verfügbarkeit der Fahrzeuge. Wir freuen uns über die Präqualifikation zum Bieterprozess und auf die Entwicklung eines neuen Zugkonzeptes, das speziell auf die Wünsche des Kunden angepasst ist“, so Dr. Martin Lange und Zdeněk Majer, die Leiter der Bietergemeinschaft aus Alstom und Škoda Transportation.

Alstom ist der einzige Hersteller von Bahntechnik in Deutschland, der Wartung, Instandhaltung und Modernisierung von Schienenfahrzeugen und Komponenten für Baureihen aller Hersteller sowie für Transport-Informationssysteme anbietet. Erst im Dezember 2012 hat Alstom von der Regionalbahnfahrzeuge Großraum Braunschweig GmbH einen Auftrag zur Lieferung von 20 elektrischen Triebzügen bei gleichzeitiger Wartung der Fahrzeuge für einen Zeitraum von 20 Jahren erhalten. Škoda Transportation hat über hundert Jahre Erfahrung in der Fertigung von Schienenfahrzeugen. Heute liegt ein Schwerpunkt des Unternehmens auf Forschung und Entwicklung. Mit bereits über 200 verkauften Zügen gehören elektrische Triebzüge mit einstöckigen und doppelstöckigen Wagen zu den führenden und international erfolgreichen Produkten von Škoda Transportation. Erst im Juli 2013 hat Škoda Transportation einen Auftrag der DB Regio für die BEG in Bayern zur Lieferung von elektrischen Doppelstockzügen erhalten.

Alstom Deutschland hat eine große industrielle Präsenz mit einem breit gefächerten und technologisch hochwertigen Produktportfolio und Service-Angebot in allen Geschäftsbereichen des Konzerns. Kompetenzzentren zu Gas- und Dampfturbinen, Offshore-Umspannplattformen, Dampferzeugern, Leistungstransformatoren und -schaltern befinden sich in Mannheim, Dresden, Stuttgart, Mönchengladbach und Kassel. In Salzgitter ist das internationale Kompetenzzentrum für Regionaltriebzüge und in Wiesbaden das Technologiezentrum und europäische Abwicklungszentrum für CO2-Abscheidung beheimatet. 

Alstom hat die weltweit erste Pilotanlage für ein Kohlekraftwerk mit Oxyfuel-Feuerung und CO2-Abscheidung in Brandenburg realisiert und den ersten deutschen Offshore-Windpark elektrotechnisch ausgestattet. Unsere umweltfreundlichen Züge verkehren im Nah- und im Fernverkehr von Schleswig-Holstein bis Bayern.
In Deutschland beschäftigt Alstom 8.700 Personen an 24 Standorten und 12 Vertriebsniederlassungen in insgesamt 14 Bundesländern.

Škoda Transportation konzentriert sich gezielt auf den Bereich des Verkehrsmaschinenbaues, zu den Schlüsselprodukten gehören elektrische Lokomotiven und elektrische Triebzüge, Niederflur-Straßenbahnen, U-Bahnen, Vorortzugeinheiten, Omnibusse, aber auch Traktionsmotoren oder komplette Antriebe für Verkehrssysteme. Die Firma blickt auf 150 Jahre Tradition zurück. Die neueste Lokomotive 109E erhielt als zweite Lokomotive weltweit erst kürzlich das TSI Hochgeschwindigkeitszertifikat RST. Der Konzern macht einen jährlichen Umsatz von 700 Millionen Euro und beschäftigt 4.000 Mitarbeiter. Die Škoda Transportation-Unternehmensgruppe hat mehrere Unternehmenstöchter und Joint Ventures – nicht nur in Tschechien sondern auch in China, Polen, Ungarn, Russland und Deutschland. (Pressemeldung vom 13.12.2013) 

Quelle: ALSTOM Deutschland AG | Foto: ALSTOM
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