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Wirtschaft
AGRAVIS: Wirtschaft will Schleusen der Wasserstraßen selbst ausbauen
Samstag, der 23.November 2013
AGRAVIS: Wirtschaft will Schleusen der Wasserstraßen selbst ausbauen

Hannover: In Brandenburg kämpft ein Bündnis aus Wirtschaft und Kommunen vehement für einen Ausbau der Schleusen in Fürstenwalde und Kleinmachnow. Dies seien die letzten beiden Nadelöhre auf den brandenburgischen Wasserstraßen, die es verhinderten, den Schiffsweg künftig mit großen Schubverbänden zu nutzen, sagt Martin Bock, Geschäftsführer der FGL. Die Fürstenwalder Futtermittel-Getreide-Landhandel-GmbH (FGL) ist eine Tochtergesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG und stark von den Wasserwegen abhängig. „Die Wirtschaft in der Region benötigt leistungsfähige Wasserstraßen. Nur so können Arbeitsplätze gesichert, die Umwelt geschont und die Wirtschaft – auch die Landwirtschaft – gestärkt werden“, formuliert der FGL-Geschäftsführer.

Die FGL engagiert sich in dem Verein „Weitblick“, in dem die Initiatoren ihre Interessen zur Verbesserung der augenblicklichen Situation bündeln. Weil alle Bemühungen bisher keinen Erfolg hatten, erhöhen die Betroffenen vor Ort jetzt den Druck. Gegenüber dem Bundesverkehrsministerium haben sie sich bereit erklärt, die beiden Schleusen zu kaufen und selbst auszubauen. „Das ist keine fixe Idee, sondern aus unserer Sicht darstellbar. So wie Autobahnen und Tunnel heute schon privatwirtschaftlich gebaut werden, ist es auch für die Binnenschifffahrt und für Schleusen denkbar. Wir haben uns diesen Vorschlag, den wir dem Bundesverkehrsministerium unterbreitet haben, genau überlegt. Die Wirtschaft in Brandenburg benötigt die Schleusen, nur so machen die milliardenschweren Investitionen in den Oder-Spree-Kanal Sinn“, betont Bock.

Außerdem will sich der Verein „Weitblick“ mit einer Petition im Deutschen Bundestag Gehör verschaffen. Dazu werden 50.000 Unterstützungsunterschriften benötigt. Um die erforderliche Anzahl zu bekommen, mobilisieren nun alle Seiten ihr jeweiliges Umfeld.

Die Bedeutung der Binnenschifffahrt in Brandenburg hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Das belegt allein schon die Entwicklung am Standort Fürstenwalde. Dort hat sich das Volumen der Be- und Entladungen binnen zwölf Jahren nahezu verzehnfacht. Dadurch wurde zugleich das Verkehrsaufkommen auf den ohnehin stark befahrenen Autobahnen der West-Ost-Achse erheblich entlastet und der Kohlendioxid-Ausstoß massiv reduziert.

„Ohne einen Ausbau der Schleusen wären 4.000 Arbeitsplätze in der brandenburgischen Agrarwirtschaft unmittelbar in Gefahr“, mahnt Bock und hofft auf weitere Unterstützung von Wirtschaft, Verbänden, Kommunen und Privatpersonen. Gehör findet der Verein „Weitblick“ bereits in der Politik: Mit Jörg Vogelsänger und Ralf Christoffers, haben, so der vermeldet der Verein, bereits zwei Minister des Landes Brandenburg sich in die Unterschriftenlisten eingetragen.

Beinahe alle Kraftfutterwerke der AGRAVIS Raiffeisen AG und ihrer Tochtergesellschaften haben eine direkte Anbindung an Wasserstraßen, weshalb die Binnenschifffahrt ein wichtiger Logistik-Baustein der Unternehmensgruppe ist. Jährlich gelangen mehrere hunderttausend Tonnen Futterrohstoffe per Schiff zu den großen Seehäfen und Umschlagplätzen. Die Schifffahrt ist nicht nur eine der günstigeren Transportvarianten, sondern auch eine der umweltschonendsten. Etwa 70 Prozent der Futterrohstoffe werden auf diesem Weg zur Produktion in die Kraftfutterwerke der AGRAVIS und ihrer Tochtergesellschaften befördert.

Foto: V. li.: Dr. Eckhard Fehse (Erster Beigeordneter des Bürgermeisters der Stadt Fürstenwalde), Elisabeth Alter (Landtagsabgeordnete SPD aus Fürstenwalde), Martin Bock (Geschäftsführer FGL), Lars Wendland, (SPD) – Kandidat zur Bundestagswahl für Frankfurt/Oder (nicht gewählt worden) (Pressemeldung vom 21.11.2013)

Quelle: AGRAVIS Raiffeisen AG | Foto: AGRAVIS
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