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Wirtschaft
Der Zukunftspreis Logistik 2013 geht an den Hamburger Logistik-Bachelor der Hamburger Fern-Hochschule
Mittwoch, der 6.November 2013
Der Zukunftspreis Logistik 2013 geht an den Hamburger Logistik-Bachelor der Hamburger Fern-Hochschule

Hamburg-Harburg: Der Zukunftspreis Logistik 2013 geht an die Hamburger Fern-Hochschule (HFH) und ihre Partner. Das praxisnahe Studienprogramm überzeugte die Jury mit einer zukunftsweisenden Kooperation aus Praxis und Wissenschaft.

Der zum dritten Mal von der Süderelbe AG und der Logistik-Initiative Hamburg verliehene ZUKUNFTSPREIS LOGISTIK prämiert innovative Projekte aus der Metropolregion Hamburg. „Die Zukunft ständig neu erfinden zu müssen – in dieser Pflicht stehen nicht nur Technologiekonzerne. Das muss heute auch ein Logistikunternehmen, um im harten, oft globalen Wettbewerb bestehen zu können. Aber die deutsche Logistikbranche ist eine innovative Industrie, die äußerst zukunftsfähig positioniert ist“, stellte Gastredner Michael Behrendt, Vorstandsvorsitzender von Hapag-Lloyd, bei der feierlichen Preisverleihung vor rund 200 Teilnehmern in Hamburg-Harburg fest.

„Das Gewinnerkonzept hat durch seine Zukunftsfähigkeit und die für alle Beteiligten sinnvolle Kooperation mit den Partnern aus Wissenschaft und Praxis überzeugt“, resümiert der Jury-Vorsitzende Mathias Krage, Präsident DSLV Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V., bei seiner Laudatio. Das Studienprogramm der HFH ist in Zusammenarbeit mit dem Verein Hamburger Spediteure e.V., der Akademie Hamburger Verkehrswirtschaft GmbH und der Staatliche Handelsschule Holstenwall Hamburg (H 14) entwickelt worden.

„Die Auszeichnung ist für uns und unsere Partner der Beweis, mit dem Hamburger Logistik-Bachelor ein nachhaltiges Ausbildungs- und Studienprogramm entwickelt und erfolgreich erprobt zu haben“, sagt HFH-Präsident Professor Dr. Peter François. „Unser Kooperationsmodell – Branchenverband, Unternehmen und Hochschule – ermöglicht dem Nachwuchs, sich in der komplexen Logistik- und Speditionsbranche bestens aufzustellen.“

Die hohe Akzeptanz des Ausbildungskonzeptes in der Branche zeigt sich an der großen Zahl der teilnehmenden Ausbildungsbetriebe in der Metropolregion. Dr. Jürgen Glaser, Prokurist und Leiter der Geschäftsstelle Süd der Logistik-Initiative Hamburg hebt hervor: „Derzeit beteiligen sich bereits über 40 Groß-, Mittelstands- und Kleinunternehmen am Hamburger Logistik-Bachelor. Innovation ist wichtig als Treiber für Wachstum und Beschäftigung. In Zeiten des demografischen Wandels sichert die Branche auf diese Weise qualifizierten Nachwuchs für die Unternehmen in der Metropolregion Hamburg und steigert zugleich die Attraktivität des Ausbildungsberufes „Kauffrau/-mann für Spedition“ für Abiturienten.“

Ein Exportschlager: Der Hamburger Logistik-Bachelor
Die tri-qualifizierende Ausbildung „Hamburger Logistik-Bachelor“ verbindet ein betriebswirtschaftliches Studium mit einer dualen Berufsausbildung. Ziel ist die fachlich-praktische Ausbildung von Kaufleuten für Spedition und Logistikdienstleistung, die darüber hinaus akademisch qualifiziert sind. Berufsausbildung und Studium erfolgen über die Zeit der dualen Ausbildung zeitlich parallel und sind sowohl organisatorisch als auch inhaltlich aufeinander abgestimmt. Es werden zwei Abschlüsse erzielt: ein Bachelor of Arts (B.A.) durch das Studium der Betriebswirtschaft mit dem Studienschwerpunkt Logistik an der Hamburger Fern-Hochschule sowie ein Handelskammer-Abschluss Kauffrau/Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung.

Dazu absolvieren die Auszubildenden/Studierenden über einem Zeitraum von insgesamt vier Jahren ihre duale Berufsausbildung in ihrem jeweiligen Ausbildungsbetrieb sowie an der Berufsschule und das Bachelor-Studium der Betriebswirtschaft am Hamburger Studienzentrum der Fern-Hochschule. Einzelne Module des Studiums werden inhaltlich vollständig in den Berufsschulunterricht integriert. In der Berufsschule werden separate Klassen als geschlossene Lerngruppen eingerichtet, die nur von den Auszubildenden besucht werden, die zugleich das duale Studium absolvieren. Dabei dauert die Berufsausbildung – wie sonst auch - drei Jahre, für das Studium ist eine Regelstudienzeit von acht Semestern vorgesehen.

Das Ausbildungskonzept richtet sich an motivierte und leistungsorientierte Abiturienten und Ausbildungsbetriebe, die diese längerfristig im Unternehmen als Fach- und Führungskräftenachwuchs fördern und halten wollen. Das Ausbildungskonzept kombiniert die Vorteile verschiedener Lernformen und -methoden, wie beispielsweise Präsenzunterricht, eigen-gesteuertes Selbststudium inklusive E-Learning-Elementen, projektorientiertes Lernen in Teams und ausbildungsbezogenes Lernen am Arbeitsplatz.
Ende 2012 haben die ersten Absolventen ihre Ausbildung zum Logistik-Bachelor mit exzellenten Handelskammer- und Hochschulabschlüssen abgeschlossen und wurden von ihren Ausbildungsbetrieben in verantwortungsvolle Funktionen übernommen.

Mittlerweile hat sich der Erfolg auch in anderen Bundesländern herumgesprochen. Der Logistik-Bachelor nach Hamburger Vorbild wird jetzt auch in Bayern angeboten.

Die Jury beim Zukunftspreis Logistik 2013
Mathias Krage, Geschäftsführender Gesellschafter Krage Speditionsgesellschaft mbH, Präsident Deutscher Speditions- und Logistikverband e. V. (DSLV, Vorsitzender); Joachim Thomas (Vorstand FILog Forschungsgemeinschaft Innovative Logistik e.V. in Hamburg), Prof. Dr.-Ing. Carlos Jahn (Leiter Fraunhofer Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML in Hamburg), Prof. Dr. Karl Thomas Waldeer (Dekan Fakultät Handel und Soziale Arbeit, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Campus Suderburg im Landkreis Uelzen), Hubertus Kobernuss (Geschäftsführer J. Kobernuss Spedition in Uelzen), Heinrich Ahlers (Geschäftsführer Buss Ports, Buss Group GmbH in Hamburg), Ulrich Koch (Geschäftsführer EVB Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH in Zeven), Robert Kümmerlen (Redaktionsleiter der DVZ, DVV Media Group in Hamburg) und Dr. Jürgen Glaser (Prokurist Süderelbe AG, Logistik-Initiative Hamburg). (Pressemeldung vom 05.11.2013) 

Quelle: Süderelbe AG | Foto: Süderelbe AG
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