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Wirtschaft
VDMA: Freihandelsabkommen beflügeln flauen Welthandel
Montag, der 4.November 2013
VDMA: Freihandelsabkommen beflügeln flauen Welthandel

Berlin | Bonn | Frankfurt: Die Vielzahl der weltweit geschlossenen Freihandelsabkommen trägt dazu bei, dass der schwächelnde Welthandel noch moderat zunimmt, so das Ergebnis der Studie „Freihandelsabkommen weltweit“ von GTAI und VDMA. Der globale Waren- und Dienstleistungsverkehr ist – laut WTO – trotz mehrerer Finanzkrisen auf 44 Billionen US-Dollar (2012) gestiegen. Die VDMA-Volkswirte erwarten für den Weltmaschinenbau 2014 ein Umsatzplus von fünf Prozent real.

Bilaterale Freihandelsabkommen statt WTO-Stillstand
Jüngstes Beispiel sind die Verhandlungen zwischen der EU und den USA, von denen sich beide Seiten milliardenschwere Vorteile versprechen.  Fast unbemerkt setzen wichtige Wettbewerber Deutschlands auf dem Weltmarkt, wie China, Japan oder Südkorea, ebenfalls auf Freihandelsabkommen: „Die Zahl der Freihandelsabkommen ist bereits jetzt sehr groß, Tendenz steigend. Gemeinsam mit dem VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) haben wir untersucht, welche Freihandelsabkommen es gibt, welche Auswirkungen sie haben und vor allem was sie für den deutschen Maschinenbau bedeuten. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf zollrechtlichen Aspekten.“, erklärt Jürgen Friedrich, Geschäftsführer von Germany Trade & Invest.

Deutschlands Maschinenbauer setzen auf Freihandelsabkommen
„Mit der Studie verfügen deutsche Mittelständler über ein Werkzeug, das sie bei ihrer Strategie zur Bearbeitung  internationaler Märkte praxisnah unterstützt. Einerseits können die Unternehmen die Marktzugangskonditionen auch ihrer Wettbewerber für bestimmte Märkte recherchieren. Andererseits werden die Unterschiede einer Lieferung aus dem deutschen Mutterhaus im Vergleich zur Lieferung aus einer ausländischen Produktionsstätte in einen Drittmarkt deutlich. Dies trägt dazu bei, auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben“, betont Ulrich Ackermann, Leiter der Abteilung Außenwirtschaft im VDMA. Generell belegt die Untersuchung, dass deutsche Unternehmen bei ihrer strategischen Erschließung der Weltmärkte das umfassende Netzwerk bilateraler und regionaler Freihandelsabkommen im Blick haben sollten. Die Freihandelsabkommen werden vor allem zwischen wichtigen Handelspartnern geschlossen. Beispielsweise ging mehr als ein Drittel der Exporte der USA in die Mitgliedsländer der NAFTA (Nordamerikanisches Freihandelsabkommen). Für China und Korea (Rep.) sind die Freihandelsabkommen mit den ASEAN-Staaten (Verband Südostasiatischer Nationen) von großer Bedeutung.

Exporte in FHA-Partnerländer wachsen überdurchschnittlich
Die Untersuchung zeigt, dass die Exporte in FHA-Partnerländer überdurchschnittlich wachsen. So haben sich Chinas Exporte in Länder, mit denen ein Abkommen besteht, dynamischer entwickelt als der Gesamthandel der Volksrepublik. Es floriert der Export in die vier südostasiatischen Abnehmerländer Indonesien, Philippinen, Malaysia und Thailand seit Inkrafttreten der China-ASEAN-Free Trade Area 2010.

Der Abschluss des japanischen FHA mit Thailand hat sowohl die Exporte allgemein als auch die des japanischen Maschinenbaus besonders beflügelt.

Auch die Ausfuhren Koreas in die drei wichtigsten Partnerregionen, mit denen außerhalb der EU Freihandelsabkommen bestehen, entwickelten sich in den vergangenen Jahren schneller als die gesamten Warenexporte des Landes.

Praxisleitfaden betrachtet China, Indien, Japan, Südkorea, USA, Schweiz und Norwegen genauer
„Im Praxisleitfaden Freihandelsabkommen weltweit werden die von der Volksrepublik China, Indien, Japan, Südkorea, USA, Schweiz und Norwegen unterzeichneten Freihandelsabkommen genauer unter die Lupe genommen. Das sind wichtige Wettbewerber, aber auch Märkte für die deutsche Wirtschaft“, erklärt Friedrich, Germany Trade & Invest. (Pressemeldung vom 01.11.2013) 

Quelle: VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. | Foto: VDMA
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