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Wirtschaft
Start der hanseboot 2013 - guter Sommer kurbelt die Bootskonjunktur an
Sonntag, der 27.Oktober 2013
Start der hanseboot 2013 - guter Sommer kurbelt die Bootskonjunktur an

Hamburg: Die Faustformel für gute Geschäfte der deutschen Bootsbranche ist simpel und lautet: „Ein guter Sommer kurbelt die Konjunktur an.“ Der späte und regnerische Frühsommer der Wassersportsaison 2013 ließ nichts Gutes erwarten, aber ab Juli erfüllte das gute Wetter die Wünsche der Segler und Motorbootfahrer nach einer schönen Wassersportsaison. Dass der Sommer tatsächlich Auswirkungen auf die Bootskonjunktur haben kann, macht sich vor allem bei den großen Werften bemerkbar.
 
So berichtete Dr. Jens Gerhardt, Vorstandsvorsitzender der HanseYachts AG (Hanse, Dehler, Moody, Fjord) kürzlich von einer überdurchschnittlichen Nachfrage im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014 (Juli bis September) mit einem Auftragsanstieg um 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 27,6 Millionen Euro.

Constantin von Bülow, CEO der größten deutschen Yachtwerft, der Bavaria Yachtbau GmbH, geht davon aus, dass in den Bavaria Werfhallen in Giebelstadt bei Würzburg mittelfristig 1.500 Yachten im Jahr gebaut werden. Das ist ein Anstieg von mehr als 300 Segel- und Motoryachten zum aktuellen Geschäftsjahr.
 
Auch Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes (DBSV) stellte nach der diesjährigen Konjunkturbefragung der über 420 Mitgliedsfirmen eine leichte Verbesserung der Stimmung fest. Die Krise der Bootsbranche hatte 2009 nach dem durch Großbanken ausgelösten weltweiten Konjunktureinbruch begonnen. Damals hatte sich der Jahresumsatz der deutschen Yacht- und Bootsbranche von rund 3,5 Milliarden Euro halbiert.

Dass sich grundsätzlich eine Erholung der Branche abzeichnet, zeigt das Ergebnis der Befragung der DBSV-Mitgliedsfirmen, die im Frühsommer bei dem schlechten Wetter für Wassersportler stattfand. Meyer geht davon aus, dass sich die Stimmung nach der guten Wassersportsaison weiter aufhellen wird, denn schon in der ersten Jahreshälfte wurden im Vergleich zum Vorjahr wieder mehr Boote gekauft.
 
„Beim Import von Booten gab es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg von 18,3 Prozent“, so der DBSV-Geschäftsführer. Insgesamt wurden nach seinen Angaben im ersten Halbjahr genau 11.271 Boote und Yachten im Wert von 77,1 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt. Dabei gab es die größten Zuwächse von über 27 Prozent bei Segelbooten unter zwölf Metern Länge.
Meyer: „Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 324 Segelyachten im Wert von 16,7 Millionen Euro importiert.“ Eine positive Entwicklung gab es seinen Worten nach auch im Bereich der Kleinboote.

Kaum verändert haben sich die Zahlen der Bootsbranche beim Export. Die Exportsumme liegt knapp unter 400 Millionen Euro – ein Ergebnis von 0,3 Prozent Minus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei gab es allerdings auch Zuwächse. Denn bei den Segelyachten über zwölf Meter Länge stieg die Stückzahl um 48,8 Prozent auf 253 Einheiten im Wert von 46 Millionen Euro. Das ist immerhin wertmäßig ein Anstieg um über 55 Prozent und zeigt, dass auch 2013 große Yachten gefragt sind.
 
Auch im Exportgeschäft mit Motoryachten über zwölf Meter Länge gab es Zuwächse. Die Zahl erhöhte sich um mehr als 16 Prozent auf 57 Yachten mit einem Wert von 27,4 Millionen Euro. Insgesamt wurden nach Angaben des DBSV-Geschäftsführers 547 Motorboote und-yachten im Wert von 31 Millionen Euro exportiert.
 
Die Import- und Exportzahlen stammen vom Statistischen Bundesamtes und wurden durch die Konjunkturbefragung des DBSV untermauert. Über ein weiteres Ergebnis der Firmenbefragung im Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verband können sich die Kunden der Branche und die Besucher der hanseboot freuen. Meyer: „Bei der Frage nach der Entwicklung der Preise zeigt sich, dass nur mit einer moderaten Steigerung zu rechnen ist. Ursächlich sind die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise.“ (Pressemeldung vom 24.10.2013)

Quelle: Hamburg Messe & Congress GmbH | Foto: Hamburg Messe, hanseboot 2013, © Stephan Wallocha
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