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Wirtschaft
GfK SE: Europa - Hoffnung auf ein Ende der Krise
Dienstag, der 22.Oktober 2013
GfK SE:  Europa - Hoffnung auf ein Ende der Krise

Nürnberg: In Europa macht sich Hoffnung breit, dass das Schlimmste der Krise überstanden ist und sich die Wirtschaft langsam wieder erholt. Mehrere Länder zeigten im zweiten Quartal ein zum Teil deutliches Wachstum. In anderen hat sich die Talfahrt zumindest stark verlangsamt. Das sind Ergebnisse des GfK Konsumklima Europa, das einen Überblick über die Entwicklung von Konjunktur- und Einkommenserwartung sowie der Anschaffungsneigung der Konsumenten in 14 europäischen Staaten gibt.

Seit dem zweiten Quartal mehren sich die Hoffnungen, dass die Talsohle der Finanzkrise überwunden ist. Die Wirtschaft in der EU ist mit einem Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal wieder leicht gewachsen. Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Portugal haben zum Teil ein deutliches Plus erreicht. Auch die Wirtschaft in Spanien und Italien scheint sich zu erholen, wenngleich sie noch schrumpft. In Frankreich schmolz das Außenhandelsdefizit. In Griechenland drehte diese Bilanz sogar ins Plus. In Portugal ging die Zahl der Arbeitslosen erstmals seit zwei Jahren wieder zurück.

Für diese Erholung in Europa gibt es mehrere Gründe: Die Exporteure profitieren vom bescheidenen weltweiten Wachstum. Die Verbraucher sind in einigen Ländern wieder häufiger bereit, mehr Geld auszugeben. Die Politik rückt etwas deutlicher von ihrer harten Sparpolitik ab, die die Binnenkonjunktur gebremst hat. Der Tourismus hat vor allem in den südlichen Krisenländern zu einer Verbesserung der Lage beigetragen.

Im Sommer gab es den ersten leichten Rückgang bei der absoluten Zahl der Arbeitslosen in der EU. Die Quote liegt jedoch nach wie vor bei 11,0 Prozent. Eine echte Trendwende auf dem Arbeitsmarkt ist somit noch nicht in Sicht. Im kommenden Jahr sollen sogar noch einmal mehr Menschen arbeitslos sein. Erst im Jahr 2015 kommt es voraussichtlich zu einer signifikanten Reduzierung. Allerdings rechnen Experten nicht damit, das Vorkrisenniveau mittelfristig wieder zu erreichen.

Auch die Kreditvergabe bei den Banken ist nach wie vor extrem schwach. Und die geringen Wachstumsimpulse, die sich in den kommenden Monaten möglicherweise durchsetzen könnten, werden sicherlich noch nicht ausreichen, um die weiter steigende Verschuldung der EU-Länder zu stoppen.

Deutschland: deutliches Wachstum

Deutschland hat im zweiten Quartal zusammen mit Frankreich die Euro-Zone aus der Rezession geholt. Die Wirtschaft wuchs um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Vergleicht man die Zahlen mit dem zweiten Quartal 2012 steht sogar ein Anstieg von 0,9 Prozent zu Buche. Experten erwarten auch für das zweite Halbjahr ein deutliches Wachstum zwischen 0,5 Prozent und 0,8 Prozent. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht in seiner jüngsten Prognose davon aus, dass die deutsche Wirtschaft einem moderaten Aufwärtstrend folgen wird, der sich im kommenden Jahr beschleunigen soll. So soll die Wirtschaft 2014 zwischen 1,6 und 1,9 Prozent zulegen. Dies setzt allerdings voraus, dass die bislang eher schwache Investitionstätigkeit der Unternehmen in den nächsten Monaten spürbar steigt. Angesichts der sich weltweit – auch im Euroraum – erholenden Wirtschaft scheinen diese Erwartungen nicht unbegründet.

Mitte September standen in Deutschland Neuwahlen an. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit ihrer Union aus CDU und CSU deutliche Gewinne eingefahren und die absolute Mehrheit nur knapp verfehlt. Allerdings hat der Koalitionspartner FDP erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik den Einzug in den Bundestag verfehlt. Experten rechnen nicht mit einer schnellen Regierungsbildung. Am wahrscheinlichsten ist derzeit eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD. Für die Verbraucher am interessantesten sind die Steuerdiskussionen bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen. CDU/CSU haben Steuererhöhungen im Wahlkampf kategorisch ausgeschlossen. Die SPD hingegen möchte neue Steuern einführen und vor allem Reiche stärker besteuern. Eine anhaltende Steuerdiskussion könnte sich nachteilig auf die Einkommenserwartung der Deutschen auswirken. Ein Einbruch ist jedoch nicht zu erwarten. Die Arbeitslosigkeit ist nach Angaben von Eurostat saisonbereinigt nach wie vor mit 5,2 Prozent sehr gering, der Arbeitsmarkt weiterhin stabil. Das sorgt für Planungssicherheit. Da auch die Zinsen auf absehbare Zeit auf ihrem historisch niedrigen Niveau verbleiben, werden die Deutschen ihr Geld weiterhin eher für große Anschaffungen verwenden. Der private Konsum wird den Konjunkturmotor somit auch weiterhin kräftig unterstützen.

  • Konjunkturerwartung: 10,7 Punkte
  • Einkommenserwartung: 33,7 Punkte
  • Anschaffungsneigung: 45,0 Punkte

Konjunkturerwartung: Europäer glauben an Konjunkturerholung

In fast allen Ländern zeigt die Konjunkturerwartung deutlich nach oben. Lediglich in Griechenland und Italien stagniert sie. Die höchsten Zuwächse zwischen Juli und September verzeichnen Frankreich, die Tschechische Republik und Österreich. Griechenland (-41,1 Punkte) weist aktuell den niedrigsten Wert auf. Italien (-34,8 Punkte) zeigt sich minimal verbessert. Polen (-29,5 Punkte) hat deutlich hinzugewonnen, weist aber dennoch den drittniedrigsten Wert auf. Von einer wachsenden Wirtschaft in den nächsten Monaten gehen Großbritannien (19,2 Punkte), Deutschland (10,7 Punkte) und Österreich (6,7 Punkte) aus.

Die britischen Verbraucher kaufen wieder ein, der Staat investiert – und die Konjunkturerwartung der Bürger zieht kräftig an. Aktuell liegt sie bei 19,2 Punkten. Über den Sommer ist sie um rund 12 Punkte, seit ihrem zwischenzeitlichen Tiefststand im März dieses Jahres sogar um rund 41 Punkte gestiegen. Die Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,6 Prozent gewachsen. Bis zum Jahresende rechnen Experten mit einem Plus von 1,5 Prozent. Allerdings ist der derzeitige Aufschwung sicherlich mit Vorsicht zu genießen, da er sich in erster Linie auf den privaten Konsum sowie die Investitionen des Staates stützt. Doch die Briten werden bei stagnierenden Einkommen nicht auf Dauer immer mehr konsumieren können. Und auch die Regierung wird früher oder später wieder zu einem Sparkurs zurückkehren, um den Haushalt zu konsolidieren. Es bleibt zu hoffen, dass die derzeit allgemein gute Stimmung der Wirtschaft sich auch auf die Investitionen der Unternehmen sowie auf den Export übertragen. Dann besteht durchaus die Chance auf einen nachhaltigen und breiten Aufschwung.

Die Konjunkturerwartungen der Franzosen haben sich in den vergangenen Monaten kontinuierlich erholt. Aktuell liegt der Indikator bei -10,6 Punkten. Zwar liegt der Wert nach wie vor deutlich im negativen Bereich, jedoch weit entfernt von den -48,7 Punkten im Juni. Die französischen Verbraucher haben die Hoffnung, dass sich die konjunkturelle Erholung der vergangenen Monate weiter fortsetzt und stabilisiert. Die Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,5 Prozent gewachsen.. Für das Gesamtjahr 2013 erwartet die EU-Kommission jedoch noch einmal ein leichtes Minus von 0,1 Prozent. Im kommenden Jahr soll die Wirtschaft mit einem Wachstum von 0,9 Prozent endgültig aus der Rezession herauskommen. Die französische Regierung darf sich jedoch nicht auf diesen positiven Aussichten ausruhen. Um langfristiges Wirtschaftswachstum zu erreichen, muss sie die anstehenden Reformen, vor allem bei den Renten, energisch in Angriff nehmen und die hohe Arbeitslosigkeit deutlich senken.

Polen hat seine leichte wirtschaftliche Schwächephase des letzten Jahres überwunden. Im ersten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt nach Angaben der EU-Kommission um 0,2 Prozent, im zweiten Quartal um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Vergleicht man die Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum steht sogar ein Plus von 0,7 Prozent beziehungsweise von 1,1 Prozent zu Buche. Die polnischen Verbraucher gehen davon aus, dass sich die Wirtschaft auch in den nächsten Monaten weiterhin erholen wird. Zwar liegt der Indikator der Konjunkturerwartung mit -9 Punkten noch deutlich im negativen Bereich, der Trend zeigt aber eindeutig nach oben.

Die portugiesische Wirtschaft zeigt erste leichte Anzeichen einer Belebung. Zwar prognostizieren Experten für das Gesamtjahr 2013 noch einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 2,3 Prozent. Auch im nächsten Jahr wird sie wahrscheinlich lediglich um 0,6 Prozent wachsen. Doch im zweiten Quartal dieses Jahres ist das BIP im Vergleich zum Vorquartal um 1,1 Prozent gestiegen. Diese Aussichten lassen auch die Hoffnungen der Verbraucher steigen. Die Konjunkturerwartung liegt im September bei -29,5 Punkten. Das ist der höchste Wert seit April 2010. Von seinem schlechtesten Wert im September 2011 ist der Indikator inzwischen rund 35 Punkte entfernt. Für die bessere Stimmung ist vor allem der Tourismus verantwortlich, der in diesem Jahr deutlich an Fahrt gewonnen hat. Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Hotelgäste gegenüber den ersten sechs Monaten 2012 um 3,5 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen stieg sogar um 5,4 Prozent. Portugal profitiert derzeit vor allem von seinem Image als sicheres Reiseland und profitiert deutlich von den Unruhen in den nordafrikanischen Urlaubsregionen.

Einkommenserwartung: Verbraucher rechnen nicht mit weiter sinkenden Einkommen

Auch der Indikator Einkommenserwartung kann in nahezu allen Ländern deutlich zulegen. In Deutschland stagniert er auf sehr hohem, in Griechenland auf sehr niedrigen Niveau. Lediglich in den Niederlanden ist er in den vergangenen drei Monaten gesunken. Die niedrigsten Werte weisen Griechenland (-46,8 Punkte), die Niederlande (-42,7 Punkte) und Frankreich (-42,1 Punkte) auf. Die höchsten Werte sind in Deutschland (33,7 Punkte), der Tschechischen Republik (16,5 Punkte) und Österreich (15,1 Punkte) zu verzeichnen.

In Italien haben sich in den vergangenen Monaten die Wirtschaftsaussichten verbessert. Die Unternehmen sind zwar noch nicht über den Berg, die Arbeitslosigkeit nach wie vor sehr hoch. Doch die Verbraucher schöpfen Hoffnung, nicht zuletzt auch wegen des aktuellen Konjunkturprogramms. Damit will die Regierung das Eisenbahnnetz verbessern, Schulen renovieren sowie Tunnel und Brücken instand setzen. Zudem möchte sie weitere 10 Milliarden Euro Schulden aufnehmen, um bisher unbezahlte Rechnungen bei heimischen Unternehmen zu begleichen. Die Bürger rechnen daher wenn schon nicht mit wirklich steigenden, aber doch mit gleichbleibenden und vor allem nicht mehr fallenden Einkommen. Der Indikator der Einkommenserwartung steigt daher deutlich auf -16,9 Punkte, den höchsten Wert seit Dezember 2010.

Auch in Spanien rechnen die Bürger im Zuge der ersten konjunkturellen Erholung seit vielen Monaten mit zumindest nicht weiter fallenden Einkommen. Die Wirtschaft ist derzeit auf einem guten Weg. Für das zweite Halbjahr wird sogar mit einem leichten Wachstum gerechnet. Steuererhöhungen oder Gehaltskürzungen sind für die kommenden Monate nicht geplant. Der Indikator der Einkommenserwartung liegt aktuell bei -11,8 Punkten. Von seinem historischen Tiefststand von -62,4 Punkten im August letzten Jahres ist er inzwischen weit entfernt. Allein in den vergangenen fünf Monaten ist der Indikator um rund 22 Punkte gestiegen.

Die tschechische Wirtschaft hat im zweiten Quartal die Trendwende geschafft. Zwar sank das BIP im Jahresvergleich noch einmal um 1,2 Prozent. Im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres verzeichnete es jedoch einen Anstieg um 0,6 Prozent. Auch die Arbeitslosigkeit ist in den vergangenen Monaten tschechischen Angaben zufolge deutlich gesunken. Aktuell liegt sie nach nationalen Angaben bei 6,9 Prozent. Die Verbraucher rechnen im Zuge der offensichtlich allgemein einsetzenden Erholung in Europa und insbesondere in Deutschland mit einer weiteren Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, und damit auch ihrer Einkommen. Der Indikator der Einkommenserwartung ist seit Jahresbeginn um rund 16 Punkte gestiegen. Er liegt derzeit bei 16,5 Punkten. Das ist der höchste Wert seit November 2009.

Zählte die Slowakei im vergangenen Jahr noch zu den wachstumsstärksten Ländern Europas, ist das BIP im zweiten Quartal dieses Jahres nur noch um 0,3 Prozent zum Vorquartal und um 0,8 Prozent zum Vorjahresquartal gestiegen. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt darf als kritisch bezeichnet werden. Trotz des Wirtschaftswachstums stieg im vergangenen Jahr die Arbeitslosenquote. Aktuell liegt sie bei 14 Prozent. Das ist der höchste Wert in Mittel- und Osteuropa. Einen signifikanten Rückgang erwarten Experten erst ab 2015. Doch die Verbraucher haben offensichtlich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich die Wirtschaft und somit auch der Arbeitsmarkt in absehbarer Zeit wieder erholen. Das spiegelt sich auch in der Einkommenserwartung wieder. Sie liegt nach wie vor im positiven Bereich, stagniert im Jahresverlauf jedoch. Aktuell liegt sie bei 8,2 Punkten.

Anschaffungsneigung: positivere Wirtschaftsdaten nutzen dem Konsum

Da sowohl die Konjunkturerwartung als auch die Einkommenserwartung europaweit deutlich angestiegen sind, verwundert es nicht, auch bei der Anschaffungsneigung ein positiveres Bild zu sehen als im ersten halben Jahr. In Frankreich, Österreich, Rumänien, der Tschechischen Republik, Griechenland und Portugal stagniert der Indikator. Alle anderen Länder zeigen einen zum Teil sehr deutlichen Anstieg. Die niedrigsten Werte weisen die Tschechische Republik (-25,8 Punkte), Frankreich (-36,6 Punkte) und Portugal (-42,2 Punkte) auf. Die höchsten Werte zeigt der Indikator in Deutschland (45 Punkte), Bulgarien (15,2 Punkte) und Österreich (11,8 Punkte).

Die Anschaffungsneigung ist in Deutschland mit 45 Punkten auf dem höchsten Stand seit Dezember 2006. Grund dafür sind die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Wirtschaft hat sich von der leichten Rezession Ende letzten und Anfang dieses Jahres wieder erholt. Die Arbeitslosigkeit ist sehr niedrig, die Einkommen steigen. Hinzu kommen die historisch niedrigen Zinsen, die die Verbraucher nicht dazu animieren, ihr Geld auf der Bank anzulegen. Vielmehr geben sie es für hochpreisige Konsumgüter aus oder investieren es in den Kauf oder die Renovierung von Wohnungen und Häusern.

In Österreich ist die Anschaffungsneigung im Juli im Zuge der Krise um die Hypo-Alpe-Adria-Bank sowie der drohenden Insolvenzen von Dayli und Niedermeyer und der damit gestiegenen Arbeitslosigkeit auf den tiefsten Stand seit April 2009 gefallen. Über den Sommer konnte sich der Indikator jedoch aufgrund der guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder erholen und steht aktuell bei 11,7 Punkten. Die Wirtschaft erholt sich von der Finanzkrise und ist zuletzt um 0,2 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal gewachsen. Auch die Arbeitslosigkeit gehört trotz ihres Anstiegs in den vergangenen Monaten zu den niedrigsten in Europa.

Die niederländische Wirtschaft steckt in der Rezession. Die Arbeitslosigkeit steigt und liegt nach Angaben von Eurostat bei 7 Prozent. Für die schlechte wirtschaftliche Lage ist vor allem der Zusammenbruch des Immobilienmarkts verantwortlich. Die Preise auf dem Wohnungsmarkt sind in den vergangenen Jahren um rund 30 Prozent gefallen. Die Hypotheken vieler Niederländer sind inzwischen mehr als doppelt so hoch wie deren Immobilienwert. Vor allem deshalb fahren die Verbraucher ihren Konsum auf das Notwendige zurück. Dies zeigt sich auch bei der Anschaffungsneigung. Sie liegt aktuell bei -21,8 Punkten.

Zwar schrumpft die Wirtschaft in Griechenland nach wie vor, doch die Anzeichen mehren sich, dass die Wirtschaft langsam wieder Fuß fasst. Für Ende des Jahres wird derzeit ein Minus von 4 Prozent vorausgesagt, im Gegensatz zu -6,4 Prozent am Ende 2012. Zum ersten Mal innerhalb von zehn Jahren wird es im Staatshaushalt einen kleinen primären Überschuss geben. Die Rezession könnte bereits im kommenden Jahr überwunden werden (Prognose +0,6 Prozent). Einen großen Anteil an der Erholung hat derzeit der Tourismus. Jeder fünfte Grieche hat in dieser Branche einen Job. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Anschaffungsneigung der Verbraucher wider. Sie liegt aktuell bei -25,1 Punkten. Im August musste sie jedoch noch einmal einen herben Einbruch hinnehmen. Sie sank auf -43 Punkte. Grund dafür dürfte die damals unmittelbar bevorstehende Entlassung von 4.000 Staatsbediensteten sowie die neue Überprüfungsrunde durch die Troika gewesen sein. (Pressemeldung vom 21.10.2013) 

Quelle: GfK SE | Foto: GfK SE
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