Wirtschaft

Neues Produktsicherheitsgesetz für Hersteller, Händler und Importeure

03.02.2012

TÜV NORD AG Hamburg: Verstärkte Überwachung und umfangreiche Dokumentationspflichten – das neue Produktsicherheitsgesetz stellt Hersteller, Importeure, Zulieferer und Händler vor ganz neue Herausforderungen. Darunter fallen Küchenmixer, Staubsauger und Kindereisenbahnen genauso wie Atemschutzgeräte oder ganze Produktionsanlagen. Eine bundesweite Seminarreihe der TÜV NORD Akademie gibt Unternehmen einen Überblick zur neuen Gesetzeslage und Hilfe bei der praktischen Umsetzung.
 
Mit schärferen behördlichen Kontrollen hat das Jahr für viele Hersteller, Zulieferer und Händler begonnen. Nach dem neuen Produktsicherheitsgesetz, das seit dem 1. Dezember 2011 in Kraft ist, müssen sich Betriebe höheren Anforderungen und einer intensiveren Marktüberwachung stellen. Darauf weist Burkhard Meyer, Rechtsanwalt bei Schimmelpfennig & Schaarschmidt und Referent der TÜV NORD Akademie hin. Betroffene Unternehmen sollten sich zügig über die geänderte Rechtslage informieren, anderenfalls drohen massive wirtschaftliche Einbußen. In einigen Fällen wurden bereits Abmahnungen wegen Gesetzesverstößen bekannt. Behörden können betroffene Produkte und Unternehmen an den „Internetpranger“ stellen, den Rückruf anordnen oder bei einer rechtswidrigen Verwendung des CE- oder GS-Zeichens Bußgelder bis zu 100.000 Euro festsetzen. Gleichzeitig wird das nationale GS-Zeichen gestärkt, indem Importeure die ordnungsgemäße Verwendung prüfen und dies dokumentieren müssen.
 
Mit der neuen bundesweiten Seminarreihe „Das Produktsicherheitsgesetz für Hersteller, Händler und Importeure“ gibt die TÜV NORD Akademie einen Überblick über die neue Gesetzeslage sowie die neuen behördlichen Befugnisse. Beispiele aus der Praxis machen deutlich, mit welchen Prozessen Unternehmen den gestiegenen gesetzlichen Anforderungen Rechnung tragen können. Referent Burkhard Meyer stellt die Bedeutung einer lückenlosen Dokumentation dar und gibt  Hilfestellungen zu deren Gestaltung und Verwaltung nach den Vorgaben des ProdSG. So können Führungskräfte potenziellen Schadensersatzansprüchen vorbeugen, verantwortliche Mitarbeiter vor strafrechtlicher Verfolgung und persönlicher Haftung schützen und Unternehmen im Wettbewerb ihre Marktposition stärken.   (Pressemeldung vom 18.01.2012)
Quelle: TÜV NORD AG | Foto: TÜV NORD AG
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