Wirtschaft

MV: Der Wind wird schärfer - Steueranmeldungen rechtzeitig abgeben!

06.02.2012

Rostock: Härtere Zeiten drohen Unternehmern, die ihre regelmäßigen Steueranmeldungen, etwa bei der Umsatzsteuer oder Lohnsteuer, nicht rechtzeitig abgeben. Nach einer neuen Verwaltungsrichtlinie (namentlich AStBV, hier Nr. 132 Abs. 1 - Anweisungen für das Straf- und Bußgeldverfahren 2012) für die Finanzämter sollen künftig solche verspäteten Erklärungen sogleich an die Strafsachenstelle zugeleitet werden. Damit droht für viele Steuerpflichtige eine erhebliche Eskalation des Steuerverfahrens. „Es bleibt zu hoffen, dass die Finanzverwaltung weiterhin in kleinen Fällen mit Augenmaß vorgeht“, appelliert Steuerberater Hans Sennewald, Vorsitzender des Steuerberaterverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V..
 
Zwar stellte auch bisher eine verzögerte Abgabe einer Steuererklärung nach allgemeiner Meinung eine „Steuerhinterziehung auf Zeit“ dar und wurde bei "Vorsätzlichkeit" geahndet. Da oft aber andere Gründe vorliegen wie Krankheit, fehlende Unterlagen oder schlichtweg Vergessen, verzichtete die frühere Version der genannten Anweisung (AStBV 2009) ausdrücklich auf die automatische Einschaltung der Straf- und Bußgeldstelle, sofern Steueranmeldungen im Finanzamt nicht rechtzeitig eingingen. (Pressemeldung vom 03.02.2012)
Quelle: Steuerberaterverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. | Foto: Steuerberaterverband MV
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