Gesellschaft

MHH-Spezialstation für Menschen mit Depression

22.09.2022

MHH Medizinischen Hochschule HannoverHannover: Die Depression ist eine Volkskrankheit. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund fünf Millionen Menschen neu daran. Doch obwohl die Erkrankung weit verbreitet ist, wird sie in unserer Gesellschaft oft tabuisiert, es bestehen Irrtümer und Unwissen. Bei einer Veranstaltung am 28. September möchte die Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) die Öffentlichkeit über die Erkrankung informieren und aufklären. Sie lädt zu einem Tag der offenen Tür ihrer Spezialstation für Menschen mit einer Depression ein. Betroffene Patientinnen und Patienten sowie Angehörige und Interessierte haben die Möglichkeit, sich die Station bei einem Rundgang anzuschauen und sich über das Behandlungsangebot zu informieren. Verschiedene Berufsgruppen, die in die ganzheitlichen Therapien eingebunden sind, stehen als Ansprechpartner  und -partnerinnen zur Verfügung.
 

MHH-Spezialstation für Menschen mit Depression

Foto: Herzlich willkommen: Oberärztin Dr. Hannah Maier (im weißen Kittel) und Kranken- und Gesundheitspflegerin Jennifer Schubert-Ecke freuen sich auf Besuch am Tag der offenen Tür.   Foto: MHH © Karin Kaiser

Der Tag der offenen Tür findet statt am

  •  Mittwoch, 28. September 2022
  • von 14 bis 16.30 Uhr
  •  im großen Gemeinschaftsraum / Caféteria der Psychiatrie (Gebäude K09, Ebene S0, Raum 1050)

Die MHH-Spezialstation für Menschen mit einer Depression gibt es seit Oktober 2021. Die Behandlung besteht aus (Differential-)Diagnostik, Gruppen- und Einzelpsychotherapie und leitliniengerechten medikamentösen Therapie. „Wenn die üblichen antidepressiven Maßnahmen nicht ausreichen oder eine besonders schwere Depression vorliegt, bieten wir auch neuromodulatorische Verfahren wie beispielsweise die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) oder die intranasale Esketamintherapie an“, sagt Funktionsoberärztin Dr. Hannah Maier. Bei der EKT wird das Wachstum der Nervenzellen durch das kontrollierte Auslösen eines Krampfanfalls gefördert, bei der intranasalen Esketamintherapie wird ein Medikament mittels Sprühstößen in die Nase appliziert. In die ganzheitliche Behandlung auf der Spezialstation sind viele Disziplinen eingebunden: So arbeiten beispielsweise Fachärztinnen und -ärzte, Fachpflegekräfte, Ergotherapeutinnen und-therapeuten, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, Physiotherapeutinnen und -therapeuten, Psychologinnen und Psychologen eng in einem Team zusammen.
 
Der Tag der offenen Tür gehört zu einer Reihe von Veranstaltungen des „Bündnis gegen Depression in der Region Hannover“. Das Bündnis unter der Schirmherrschaft von Regionspräsident Steffen Krach setzt sich seit 2008 für die Aufklärung über die Erkrankung, die Vernetzung bestehender Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten sowie eine bessere Versorgung von Menschen mit Depression ein. Gemeinsam wollen viele Einrichtungen in der Region dazu beitragen, die Erkrankung zu enttabuisieren.
 
Eine Broschüre mit dem gesamten Veranstaltungsangebot des Zweiten Halbjahres 2022 finden Interessierte auf den Webseiten des „Bündnis gegen Depression in der Region Hannover“:

(Pressemeldung vom 21.09.2022)
Quelle: Medizinische Hochschule Hannover (MHH) | Foto: MHH
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