Wirtschaft

Merck: Resilientes Geschäftsmodell sorgt für weiteres effizientes Wachstum

06.10.2022

Merck KGaADarmstadt: Merck will seine Position als führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen trotz des derzeit herausfordernden operativen Umfelds weiter ausbauen. Das hat das Unternehmen heute, am 6.10.2022, auf dem Kapitalmarkttag bekannt gegeben. Dabei setzt Merck auch künftig maßgeblich auf seine „Big 3“-Geschäfte: Process Solutions und Life Science Services, neue Healthcare-Produkte sowie Semiconductor Solutions. Sie sollen rund 80 % des bis 2025 anvisierten Umsatzplus beisteuern. Dadurch wird ihr Anteil am Konzernumsatz auf voraussichtlich über 50 % im Jahr 2025 steigen.

  • „Big 3“ sollen rund 80 % des Umsatzwachstums und 2025 mehr als 50 % des Konzernumsatzes beitragen
  • Strategische und gezielte Investitionen für organisches Umsatzplus von > 1 Mrd. € pro Jahr
  • Größere Akquisitionen ab 2023 Option

Belén Garijo, Vorsitzende der Geschäftsleitung von Merck: „Das aktuell volatile Umfeld ist weiterhin ein Stresstest für unser Geschäftsmodell und unsere Strategie. Zugleich bilden unsere äußerst resilienten Unternehmensbereiche ein starkes Fundament für unsere ambitionierten Wachstumspläne. Ich bin überzeugt, dass wir unser effizientes Wachstum weiter vorantreiben werden, und zwar organisch wie anorganisch. Wir sind nach wie vor auf einem sehr guten Weg, unser mittelfristiges Wachstumsziel von 25 Milliarden Euro Umsatz bis 2025 zu erreichen.“

Merck: Resilientes Geschäftsmodell sorgt für weiteres effizientes Wachstum

Foto: Belén Garijo, Vorsitzende der Geschäftsleitung von Merck  Foto: Foto: Merck KGaA 

Merck verfügt nach eigener Einschätzung aufgrund verschiedener Faktoren über eine hohe Resilienz, insbesondere:

  • Gute finanzielle Position: Starke Bilanz, ausreichende Barmittel und moderate Fixkostenbelastung
  • Hoher Grad an Diversifizierung in den drei Unternehmensbereichen bei gleichzeitig niedriger Zyklizität
  • Robustes Lieferantennetzwerk durch zunehmend vorangetriebene Lokalisierung
  • Geringere Abhängigkeit von einzelnen Regionen dank diversifizierter Aufstellung
  • Starker Fokus auf Nachhaltigkeit als integralem Bestandteil der Unternehmensstrategie, verknüpft mit klaren Nachhaltigkeitszielen.

Dank dieser soliden Basis bestätigt Merck seine Wachstumsziele: Bis 2025 plant das Unternehmen, den Umsatz organisch um rund 6 % pro Jahr zu steigern, was ein Plus von jährlich mehr als 1 Mrd. € bedeutet. Dafür investiert Merck gezielt und weltweit in den regionalen Ausbau seiner Kapazitäten. An den Standorten in Molsheim, Frankreich, und Wuxi, China, investiert der Unternehmensbereich Life Science bis 2028 mehr als 230 Mio. € in den Ausbau der Produktion von Single-Use-Verbrauchsmaterialien. Im September eröffnete der Unternehmensbereich zudem in Shanghai, China, den ersten Bauabschnitt seines neuen Biologika-Prüfzentrums – eine Investition von rund 29 Mio. €. In Darmstadt legte der Unternehmensbereich Healthcare jüngst die Grundsteine für das knapp 200 Mio. € teure Translational Science Center sowie für das Launch & Technology Center für rund 160 Mio. €. Der Unternehmensbereich Electronics investiert beispielsweise in Korea rund 600 Mio. € in den Ausbau seines Halbleiter- und OLED-Geschäfts.

Neben den organischen Wachstumszielen setzt Merck weiter auf Einlizenzierungen sowie kleine und mittelgroße Akquisitionen, so genannte Bolt-On-Akquisitionen. Zuletzt unterzeichnete das Unternehmen beispielsweise eine Vereinbarung zur Übernahme des Chemiegeschäfts von Mecaro, einem koreanischen Zulieferer für die Halbleiterindustrie. Damit baut Merck sein Portfolio im Wachstumsfeld Semiconductor Solutions weiter aus. Ab 2023 zieht das Unternehmen außerdem die Option größerer Zukäufe wieder in Betracht. Alle Maßnahmen für anorganisches Wachstum werden dabei ebenfalls der Unternehmensstrategie entsprechen, mit hoher Priorität auf die „Big 3“.

Bei der Bewertung möglicher Übernahmekandidaten bezieht Merck stets Aspekte der Nachhaltigkeit mit ein. Dies wird künftig auch bei der Kapitalallokation bzw. Entscheidung über Investitionen sowie in der Forschung & Entwicklung noch stärker der Fall sein. Beispielsweise wird das Unternehmen die Entwicklung neuer Produkte priorisieren, die einen besonders großen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

Merck: Resilientes Geschäftsmodell sorgt für weiteres effizientes Wachstum

Foto: Foto: Merck KGaA

In den Unternehmensbereichen tragen ebenfalls die „Big 3“ maßgeblich zu den positiven Erwartungen von Merck bei. Das Unternehmen bestätigt die mittelfristigen Wachstumsprognosen für die Bereiche:

  • Life Science: Organisches Umsatzwachstum von 7-10 % pro Jahr. Dieses wird getragen durch die starke Entwicklung des Kerngeschäfts, sodass die Prognose selbst bei einem kompletten Wegfall der pandemiebedingten Nachfrage erreicht wird.
  • Healthcare: Durchschnittliches jährliches organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Neben einem positiven Beitrag der etablierten Portfolio-Produkte beschleunigen neue Medikamente das Wachstum, perspektivisch auch die Markteinführung von Evobrutinib (Multiple Sklerose) und Xevinapant (Kopf- und Halskrebs).
  • Electronics: Organisches Umsatzwachstum von 3-6 % pro Jahr. Dieses wird getragen von der im Marktvergleich überdurchschnittlichen Entwicklung von Semiconductor Solutions und dem umfassenden Portfolio von Merck in dieser Geschäftseinheit. 

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, ist in den Bereichen Life Science, Healthcare und Electronics tätig. Über 60.000 Mitarbeitende arbeiten daran, im Leben von Millionen von Menschen täglich einen entscheidenden Unterschied für eine lebenswertere Zukunft zu machen: Von Produkten und Services zur schnelleren Entwicklung und Herstellung von Medikamenten über die Entdeckung einzigartiger Wege zur Behandlung von Krankheiten bis zur Bereitstellung von Anwendungen für intelligente Geräte – Merck ist überall. 2021 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 19,7 Milliarden Euro.

Wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles Unternehmertum sind für den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt von Merck entscheidend. Dieser Grundsatz gilt seit der Gründung 1668. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümer des börsennotierten Konzerns. Merck hält die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Die einzigen Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo die Unternehmensbereiche als MilliporeSigma, EMD Serono und EMD Electronics auftreten.

(Pressemeldung vom 06.10.2022)
Quelle: Merck KGaA | Foto: Merck KGaA
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