Wirtschaft

Lufthansa fordert Konsequenzen aus Verdi-Streik

04.03.2014

Lufthansa Group - Deutsche Lufthansa AG Frankfurt am Main: Die Auswirkungen des Verdi-Streiks zur Durchsetzung von Gehaltsforderungen auf unsere Passagiere und Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen sind vollkommen inakzeptabel. Die Menschen werden vor dem Wochenende daran gehindert, nachhause zu fliegen und müssen unter unzumutbaren Umständen die Wartezeit am Frankfurter Flughafen verbringen. Hier werden nicht betroffene Menschen zur Durchsetzung von Gewerkschaftsforderungen instrumentalisiert.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lufthansa geben ihr Bestes und sind rund um die Uhr im Einsatz, um unseren Passagieren so gut es irgend geht zu helfen. Ohne die Sicherheitsabfertigung des Flughafens, die inzwischen für heute eingestellt ist, können wir jedoch unsere Gäste aus Frankfurt nicht an ihr Ziel bringen. Der Streik ist aus unserer Sicht wissentlich auf einen der verkehrsreichsten Tage gelegt worden und ist damit vollkommen unverhältnismäßig.

Dieser Streik zeigt deutlich, dass die Politik handeln muss und Rahmenbedingungen schafft, damit solche Konflikte nicht auf dem Rücken tausender unbeteiligter Menschen ausgetragen werden. Wenn dieses Gewerkschaftsverhalten in Deutschland bei den zahlreichen im Flugbetrieb involvierten Berufsgruppen und Gewerkschaften Schule macht, können wir einen kontinuierlichen Flugbetrieb in Deutschland nicht mehr gewährleisten. (Pressemeldung vom 04.03.2014)

Quelle: Lufthansa AG | Foto: Lufthansa AG
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