Wirtschaft

Kooperationsprojekt Hafen Hamburg 62+ erfolgreich gestartet

25.10.2011

Hamburg: Der Freistaat Bayern ist mit einem jährlichen Aufkommen von 630.000 TEU (im Jahr 2010) das wichtigste Bundesland im Container-Hinterlandverkehr des Hamburger Hafens. Die Entfernung zwischen Hamburg und Städten in Bayern liegt zwischen 400 und 900 km und ist somit optimal geeignet für den Hinterlandtransport per Bahn. Rund 62 Prozent der Verkehre zwischen Hamburg und Bayern werden derzeit auf der Schiene abgewickelt. Die restlichen 38 Prozent entfallen auf den LKW, obwohl dieser in erster Linie als Verkehrsmittel für den Nahverkehr bis 150 km gilt.

Um zu erörtern, wie eine Verkehrsverlagerung auf die Schiene weiter gesteigert werden kann, trafen sich auf Initiative des Logistik-Kompetenz-Zentrum Prien (LKZ) und Hafen Hamburg Marketing (HHM) am 11. Oktober 2011 in Prien Vertreter aus Behörden, Initiativen und der Transportbranche zum Start des Kooperationsprojektes „Hafen Hamburg 62+“.

Kooperationsprojekt Hafen Hamburg 62+ erfolgreich gestartet

Während der Projektlaufzeit von Oktober 2011 bis März 2012 wird durch eine enge Zusammenarbeit der beiden Länder angestrebt, das Bewusstsein für die Bedeutung des Hamburger Hafens für Bayern und umgekehrt zu stärken. Das Projekt „Hafen Hamburg 62+“ stellt somit eine neuartige Herangehensweise an eine Sektor übergreifende Herausforderung dar und steht nicht im Wettbewerb zu bestehenden auftragsbezogenen Untersuchungen des Güterverkehrs.

Durch die Einbeziehung wichtiger Marktteilnehmer, Interessensvertreter und Verwaltungsstellen wird eine hohe Akzeptanz und Praxisnähe sichergestellt. Zu den Partnern zählen neben der LKZ Prien GmbH und dem Hamburg Hafen Marketing die beiden offiziellen Repräsentanten der Länder Bayern (StMWIT) und Hamburg (BWVI), die Hamburg Port Authority, Hafenbahn (HPA), die Bayernhafen GmbH & Co. KG, die Logistik-Initiative Hamburg, die Bombardier Transportation GmbH, die IPN Inland Port Network GmbH, die DB Netz AG, das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen sowie die Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH. Alle Projektpartner verfolgen keine kommerziellen Interessen und beteiligen sich mit eigenen Mitteln am Projekt. (Pressemeldung vom 24.10.2011)

Quelle: Hafen Hamburg | Foto: Hafen Hamburg
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