Wirtschaft

Johnson Controls kooperiert mit Fraunhofer Gesellschaft bei neuer Batterietechnologie

31.03.2014

Oberhausen: Johnson Controls hat einen Kooperationsvertrag mit der Fraunhofer Gesellschaft unterzeichnet, Europas größter Organisation für angewandte Forschung. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Kühlsysteme für Lithium-Ionen-Batteriesysteme weiter zu verbessern. Wissenschaftler und Ingenieure von Johnson Controls werden bei dem Projekt mit Experten des Fraunhofer Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), als auch mit Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) zusammenarbeiten.

Die Kooperation konzentriert sich auf das Wärmemanagement von Lithium-Ionen-Batteriepacks. Derzeit nutzen aktuelle Systeme Ventilatoren, Kompressoren oder Pumpen, um Hitze aus einer Batterie herauszuziehen. Johnson Controls arbeitet mit der Fraunhofer Gesellschaft zusammen, um alternative Kühlsysteme zu entwickeln - im Fokus stehen vor allem Micro-Hybrid-Batteriesysteme. Ziel ist eine verlängerte Lebensdauer und ein effizienterer Betrieb der empfindlichen Lithium-Ionen-Batterie.

„Die Optimierung der Energiespeicherlösung innerhalb des weiteren Automobil-Umfeldes soll es Johnson Controls ermöglichen, Systeme zu entwerfen, zu entwickeln und zu vermarkten, die nicht nur die Anforderungen unserer Kunden erfüllen, sondern auch zu Verbesserungen bei Funktionalität, Verpackung und Kosten führen“, sagt Christian Rosenkranz, Vicepresident bei Johnson Controls Power Solutions für den Bereich Advanced Materials and Products. Der Umfang der Arbeit wird sich anfänglich auf die 48-Volt-Micro-Hybrid-Batterietechnologie konzentrieren, die zur Steigerung der Kraftstoffeffizienz und Reduzierung von Emissionen entworfen wurde, sowie auf die Bereitstellung eines Lademanagements zu einem geringeren Preis als bei der Hybrid- und Elektrofahrzeugtechnologie.

Analysen von Johnson Controls zeigen, dass der Einsatz der Micro-Hybrid-Batterietechnologie das Potential hat, den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen um bis zu 15 Prozent zu reduzieren und so Autoherstellern bei der Einhaltung immer strengerer Vorschriften zu helfen. Experten gehen davon aus, dass die Micro-Hybrid-Technologie zuerst in Europa und anschließend in den USA eingesetzt wird. Mit einer globaler Einführung ist ab 2020 zu rechnen.

„Unser Engagement, neue Batterietechnologien zu entwickeln wird anhand unseres globalen akademischen Netzwerkes und der nationalen Partnerschaften mit Laboratorien veranschaulicht”, sagt Rosenkranz. „Derartige innovative Kooperationen sind eine Investition sowohl in die Zukunft der akademischen Forschung im Hinblick auf das Energiemanagement als auch in die Talentvorsorge für unsere Branche“ so Rosenkranz weiter. Neben der Fraunhofer Gesellschaft arbeitet Johnson Controls Power Solutions mit Partnern wie der Universität Aachen, der University of Wisconsin, der University of Cambridge oder der University of Science Technology- Beijing zusammen.

Johnson Controls ist ein globales Unternehmen mit einem breit gefächerten Produkt- und Serviceangebot und Kunden in über 150 Ländern. Mit unseren 170.000 Mitarbeitern stellen wir hochwertige Produkte her und bieten Dienstleistungen und Lösungen, mit denen wir die Energie- und Betriebseffizienz von Gebäuden optimieren. Starterbatterien für konventionelle Fahrzeuge, fortschrittliche Energiespeicher für Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie Innenraumlösungen für die Automobilindustrie ergänzen unser Portfolio. Unser Engagement zur Nachhaltigkeit reicht zurück bis zu unseren Wurzeln im Jahre 1885, als wir den ersten elektrischen Raumthermostat erfanden. Durch unsere solide Wachstumsstrategie und den Ausbau von Marktanteilen schaffen wir Werte für unsere Anteilseigner und tragen zum Erfolg unserer Kunden bei. Im Jahr 2013 würdigte die Zeitschrift Corporate Responsibility Johnson Controls mit Platz 14 auf ihrer jährlichen Liste der „100 Best Corporate Citizens“. 

Johnson Controls Power Solutions ist der weltweit führende Anbieter von Bleibatterien für Automobile und innovativen Batterien für Fahrzeuge mit Start-Stop-Funktion, Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Unsere 50 Fertigungs-, Recycling- und Distributionszentren liefern mehr als ein Drittel der weltweit hergestellten Bleibatterien an führende Automobilhersteller und Ersatzteilanbieter. Mit unseren Innovationen gestalten wir den Markt für fortschrittliche Energiespeichersysteme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Wir sind weltweit das erste Unternehmen, das Lithium-Ionen-Batterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge in Serie produziert. Unser Einsatz für Nachhaltigkeit wird durch unsere erstklassigen Technologien, Fertigungsmethoden sowie unser Engagement für Recycling untermauert. (Pressemeldung vom 31.03.2014)

Quelle: Johnson Controls, JCI Beteiligungs GmbH | Foto: Johnson Controls
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