Wirtschaft

Jahrespressekonferenz 2020 Stromnetz Hamburg - Höchstes Geschäftsergebnis seit Rekommunalisierung

23.08.2020

Stromnetz Hamburg GmbHHamburg: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Stromnetz Hamburg hat im letzten Jahr 91,9 Millionen Euro erwirtschaftet und einen Gewinn nach Steuern von 90,7 Millionen Euro an die Hamburg Energienetze GmbH, eine Tochter der HGV, abgeführt. 311,8 Millionen Euro flossen allein 2019 in den Erhalt und den Ausbau der Netzinfrastruktur und der Messeinrichtungen. Seit Jahren betreibt das Unternehmen eine jährlich steigende Investitionstätigkeit, um das Hamburger Stromnetz auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Im Fokus steht dabei die Erneuerung von Stromkabel und -leitungen, Modernisierung von Umspannwerken oder einzelnen Betriebsmitteln. Aber auch die Erschließung neuer Stadtteile, der Ausbau der Ladeinfrastruktur im öffentlichen und privaten Bereich sowie eine passende Digitalisierungsstrategie nimmt an Bedeutung zu. Das Netz wird kontinuierlich an zukünftige Herausforderungen angepasst. Dieses hohe Tempo können wir auf lange Sicht nur mit genügend gut ausgebildetem Personal beibehalten. Rechtzeitige Platzierung am Arbeits- und Ausbildungsmarkt sichert die Position als attraktiver Arbeitgeber.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie: „Unsere Zukunft braucht Energie – die Stromnetzgesellschaft verteilt die Energie in Hamburg. Der Rückkauf des Stromnetzes war nicht nur richtig im Sinne der Daseinsvorsorge, er ist auch eine Erfolgsgeschichte. Unser neuer Klimaplan und das Klimaschutzgesetz schreiben fest, dass die Stadt als Vorbild handelt. Die Stromnetz Hamburg GmbH zeigt schon heute, dass kluges wirtschaften Hand-in-Hand geht mit nachhaltigen Investitionen in die Zukunft. Das städtische Unter-nehmen investiert kräftig in die Versorgungssicherheit und in die Transformation des Energiesystems unserer Stadt. Es ist und bleibt ein attraktiver Arbeitgeber in der Stadt – mit dem Bau des Bildungszentrums wird auch ein starkes Signal für die Ausbildung junger Menschen in der Stadt und der Region gesetzt. Das Unternehmen hat sich vorgenommen, bereits im Jahr 2025 klimaneutral zu sein. Auch hier ist die Stromnetz Hamburg vorbildlich, sogar bundesweit.“

Am 03.06.2020 fand in der Hamburger Kunsthalle die Jahrespressekonferenz statt. V.l.n.r Aufsichtsratsvorsitzender der Stromnetz Hamburg GmbH Jens Kerstan, Geschäftsführer Thomas Volk, Geschäftsführerin Karin Pfäffle Copyright: Stromnetz Hamburg, Rolf Otzipka

Foto: Am 03.06.2020 fand in der Hamburger Kunsthalle die Jahrespressekonferenz statt. V.l.n.r Aufsichtsratsvorsitzender der Stromnetz Hamburg GmbH Jens Kerstan, Geschäftsführer Thomas Volk, Geschäftsführerin Karin Pfäffle Copyright: Stromnetz Hamburg/Rolf Otzipka

Karin Pfäffle, Geschäftsführerin: „Das Geschäftsjahr 2019 hat sich äußerst positiv für uns entwickelt, so dass wir einen Gewinn in Höhe von 90,7 Millionen Euro an die Stadt abführen konnten. Das sind rund 55 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Stromnetz Hamburg kann damit wiederholt einen wichtigen Beitrag zur Refinanzierung des Kaufpreises im Rahmen der Rekommunalisierung leisten. Dies ist für Hamburg gerade in Zeiten notwendiger Investitionen anlässlich der Corona-Pandemie besonders wichtig. Als Arbeitergeber erzielen wir jährlich hohe Wertschöpfungseffekte nicht nur für und in Hamburg, sondern für die gesamte Metropolregion. Dieses Ziel haben wir weiterhin klar im Blick.“

Thomas Volk, Geschäftsführer ergänzt: “Als zuverlässiger und innovativer Verteilnetzbetreiber zeichnet sich unser Unternehmen durch einen hohen Grad an Modernisierung auf allen Spannungsebenen und in allen Anlagen aus. Wachstum bedeutet für uns gleichzeitig einen hohen Grad an Veränderung. Gemeinsam mit der hiesigen Wissenschaft und unseren städtischen Infrastrukturpartner bereiten wir in zahlreichen In-novationsvorhaben die Umstellung auf ein digitales Netz vor. Mit seinem nachhaltigen und breit aufgestellten Mobilitätskonzept für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur hat sich Hamburg bundesweit bereits einen Namen gemacht. Diesen hohen Anspruch verfolgen wir weiter.“

(Pressemeldung vom 03.06.2020)

Quelle: Stromnetz Hamburg GmbH | Foto: Stromnetz Hamburg GmbH
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