Wirtschaft

Iris Stempfle zur Geschäftsführerin von Iberdrola in Deutschland ernannt

12.01.2021

Wechsel in der Geschäftsführung bei Iberdrola in Deutschland, Iris Stempfle tritt Nachfolge von Jürgen Blume an, der nach 15 Jahren bei Iberdrola in den wohlverdienten Ruhestand wechselt.

Iberdrola Renovables Offshore Deutschland GmbH / IBERDROLA Energie Deutschland GmbHMadrid | Berlin: Mit Wirkung zum 01. Januar 2021 ist Iris Stempfle zur Geschäftsführerin von Iberdrola in Deutschland ernannt worden. Sie tritt damit die Nachfolge von Jürgen Blume an, der nach 15 Jahren bei Iberdrola in den wohlverdienten Ruhestand wechselt. Iberdrola bedankt sich bei Jürgen Blume für die geleistete Arbeit und wünscht ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.
 
„Jürgen Blume hat in seiner Zeit hervorragende Arbeit geleistet und Iberdrola als Offshore Player in Deutschland etabliert. Damit konnte das Fundament für die kommenden Geschäftsentwicklungen gelegt werden“, dankt Iris Stempfle ihrem Vorgänger. 
„Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben und Herausforderungen, wie etwa auf die Teilnahme an den bevorstehenden Ausschreibungen und die weitere Marktentwicklung in Deutschland“, sagt die neue Geschäftsführerin für Iberdrola in Deutschland.
 
Iris Stempfle kann auf eine langjährige und erfolgreiche Karriere in der internationalen Offshore-Windindustrie zurückblicken, darunter u.a. die Leitung der deutschen Niederlassung von Fred. Olsen Windcarrier und die Geschäftsführung des Joint Ventures United Wind Logistics. Sie verfügt über großes Fachwissen der Branche und ein umfangreiches Netzwerk. Die Erfahrung, die sie in den verschiedenen Positionen mit den Schwerpunkten Stakeholder- als auch Beteiligungs- und Gesellschaftermanagement, Vertrieb und strategische Geschäftsentwicklung sammeln konnte, ermöglicht ihr zudem die zukünftigen Aktivitäten der Iberdrola Renovables Deutschland GmbH erfolgreich voran zu treiben.
 
Iberdrola besitzt und betreibt den 350-MW-Offshore-Windpark Wikinger vor der Küste der Insel Rügen in der Ostsee. Außerdem ist Iberdrola dabei, Hauptlieferverträge für die 476-MW-Offshore-Windparks Baltic Eagle und 10-MW-Wikinger Süd zu unterzeichnen. Mit diesen drei Windparks entsteht einer der größten Offshore-Windkomplexe in der Ostsee mit einer installierten Gesamtleistung von 836 MW und einer Gesamtinvestition von 2,5 Milliarden Euro. Wenn die beiden verbleibenden Projekte im Jahr 2024 in Lubmin ans Netz gehen, wird der Komplex in der Lage sein, genug Energie zu produzieren, um 45 Prozent des gesamten Stromverbrauchs des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu decken. Außerdem wird er den Ausstoß von 1,65 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ersetzen und so dazu beitragen, die von Deutschland gesetzten Emissionsreduktionsziele zu erreichen.
 
Offshore-Wind treibt die grüne Wirtschaft voran, fördert die Industrialisierung in Sektoren mit Wachstumspotenzial in Europa und schafft gleichzeitig hochwertige, nachhaltige Arbeitsplätze in deutschen und europäischen Unternehmen.
 
Iberdrola ist ein weltweit führendes Energieunternehmen, die Nummer eins bei der Erzeugung von Windenergie und gemessen an der Marktkapitalisierung einer der größten Stromversorger der Welt. Die Gruppe liefert Energie an fast 100 Millionen Menschen in Dutzenden von Ländern, darunter Spanien, Deutschland, Großbritannien (ScottishPower), die Vereinigten Staaten (AVANGRID), Brasilien (Neoenergia), Mexiko, Portugal, Italien und Frankreich. Mit mehr als 35.000 Mitarbeitern und einem Vermögen von mehr als 122 Milliarden Euro erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2019 einen Umsatz von 36,4 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von über 3,4 Milliarden Euro.
 
Iberdrola führt den Übergang zu einem nachhaltigen Energiemodell durch seine Investitionen in erneuerbare Energien, intelligente Netze, groß angelegte Energiespeicherung und digitale Transformation an, um seinen Kunden die fortschrittlichsten Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können. Dank seines Engagements für saubere Energie ist Iberdrola eines der Unternehmen mit den niedrigsten Emissionen und ein internationaler Maßstab für seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Kampf gegen den Klimawandel.

(Pressemeldung vom 12.01.2021)
Quelle: Iberdrola Energie Deutschland GmbH | Foto: © Iberdrola
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