Wirtschaft

IFE Eriksen AG schließt erstes Repowering-Projekt erfolgreich ab

17.02.2012

Oldenburg | Butjadingen: Mit dem Windpark Stollhamm hat die IFE Eriksen AG ihr erstes Repowering-Projekt erfolgreich an den Start gebracht. In der Gemeinde Butjadingen in der Wesermarsch produzieren nun acht Windkraftanlagen des Auricher Herstellers Enercon jährlich rund 33,2 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom. Das reicht, um den Strombedarf von rund 8.300 Vier-Personen-Haushalten zu decken.
 
Die acht neu errichteten Windkraftanlagen vom Typ E-70 mit einer Leistung von 18,4 Megawatt ersetzen 14 Altanlagen. 1995 hatte die IFE Eriksen AG den Windpark Stollhamm - damals unter dem Namen Windpark Inte - mit einer Leistung von 7 MW errichtet. „Der Windpark Stollhamm war 1995 der erste Windpark in unserer Firmengeschichte und ist jetzt unser erstes abgeschlossenes Repowering-Projekt“, erklärt Jakobus Smit, Vorstandsmitglied der IFE Eriksen AG. „In Stollhamm zeigt sich deutlich der Wandel der Technik. Vor 15 Jahren haben wir mit der E-40 die damals modernsten Anlagen geordert und eingesetzt. Nach dem Repowering produzieren wir bei etwa halbierter Anlagenzahl fast die dreifache Menge an umweltfreundlichen Strom.“
 
Davon profitiert auch die Gemeinde Butjadingen. Die Regelungen zur Gewerbesteuer sichern den Standortgemeinden seit 2009 mindestens 70 Prozent des Gewerbesteueraufkommens. So werden durch eine größere installierte Leistung und höhere Erträge auch mehr Gewerbesteuereinnahmen erzielt. „Die Gemeinde Butjadingen hat nur wenig Spielraum für Mehreinnahmen. Eine Ausnahme bilden die Gewerbesteuern aus den Windparks. Zudem ist die Gemeinde einer der wichtigsten Standorte für Windenergie in Norddeutschland und möchte ihren Beitrag zur Energiepolitik des Landes noch weiter steigern. So kam der Plan der IFE Eriksen AG, den Windpark Stollhamm zu repowern, für die Gemeinde sehr gelegen“, erklärt Rolf Blumenberg, Bürgermeister der Gemeinde Butjadingen. „Auch mit der Zusammenarbeit sind wir sehr zufrieden. Die IFE Eriksen AG hat großen Wert auf eine transparente und frühzeitige Kommunikation gelegt und professionell die Repoweringpläne umgesetzt.“ 
 
Es ist erklärter Wille im Rahmen der Förderung der Erneuerbaren Energien, dass die vorhandenen Standorte für Windkraftnutzung effektiver ausgenutzt werden sollen. Mit finanziellen Anreizen sollen Neuinvestitionen in effizientere Windkrafttechnologie ermöglicht werden. Rund 30 Millionen € wurden in das Repowering des Windparks Stollhamm investiert. Die IFE Eriksen AG plant weitere Repoweringprojekte in den Gemeinden Wiefelstede und Westoverledingen.
 
Neben dem Repowering setzt die IFE Eriksen AG auf die Entwicklung und den eigenen Betrieb von neuen Windparks und Solarparks. Für die kommenden Jahre plant das Unternehmen die Umsetzung einer Reihe von Projekten in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. (Pressemeldung vom 16.02.2012)
Quelle: IFE Eriksen AG | Foto: IFE Eriksen AG
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