Wirtschaft

Iberdrola startet Pfahltest für Offshore-Windprojekt „Wikinger“ vor Rügen

07.10.2014

Iberdrola Renovables Offshore Deutschland GmbH / IBERDROLA Energie Deutschland GmbH Rügen | Berlin: Der deutsche Engineering- und Servicekonzern Bilfinger und seine erfahrenen Partner werden die Tests durchführen, um das Design der Fundamente für die Windkraftanlagen zu verifizieren. Die Testpfähle werden auf statische und dynamische Belastungen entsprechend den Anforderungen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) getestet.

Neun Stahlpfähle, von der Bilfinger MCE GmbH im sachsen-an­hal­ti­nischen Aschersleben gefertigt, werden an ausgewählten Standorten im Baufeld in den Meeresboden gebracht, um diese in einem mehr­wöchigen Messprogramm Druck- und Zugtests in einem neuen Ver­fah­ren unter Wasser zu unterziehen. Die Tests dienen der Opti­mie­rung des Designs und der Herstellung der Fundamente.

Darüber hinaus lässt sich anhand der Tests die Leistungsfähigkeit der Schall­schutzsysteme, die von deutschen Unternehmen ent­wickelt wur­den, bewerten. Zudem werden sie wichtige Erkenn­tnisse, bezüglich des Schallschutzes bei der Installation von Pfählen, für wei­tere Projekte in der Ostsee mit ähnlichen Voraus­set­zun­gen liefern.

Das Offshore-Projekt „Wikinger” wird von Iberdrola in der Ostsee ent­wickelt, nahe der Insel Rügen, mit Wassertiefen zwischen 37 und 43 Me­tern. Auf einer Fläche von rund 34 km2 sind der Bau von 70 Wind­kraftanlagen und einer Umspannplattform geplant.
Iberdrola startet Pfahltest für Offshore-Windprojekt „Wikinger“ vor Rügen
Iberdrola befindet sich in den letzten Zügen der Vertrags­ver­hand­lun­gen mit ausgewählten Lieferanten für die Kabel, die Fundamente, die Umspannplattform und die Windkraftanlagen. Den Vertrags­ab­schlüs­sen geht ein umfassendes, offenes und transparentes Vergabe­ver­fah­ren voraus, das Chancengleichheit, Objektivität und Unpartei­lichkeit garantiert. Die Entscheidungen werden im Zuge öffent­­licher Wett­bewerbsverfahren nach wirtschaftlichen Kriterien getroffen.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Mrd. Euro hat das Wikinger-Projekt eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung entlang der gesamten Wertschöpfungskette und wird hunderte von neuen Arbeitsplätzen schaffen. Das Unternehmen erwartet, dass über 50 Prozent der gesamten Investitionen direkt in Aufträge für deutsche Unternehmen fließen, allein jährlich mehr als 50 Mio. Euro nach Mecklenburg-Vorpommern. Zudem wird das Projekt jedes Jahr durchschnittlich über 30 Mio. Euro an Steuern und Abgaben generieren. Bislang hat Iberdrola mehr als 100 Mio. Euro in die Projekt­ent­wicklung investiert, an der bislang über 15 Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern als Auftragnehmer und Lieferanten beteiligt waren.

In Betrieb ab 2017 wird der 350-MW Windpark sauberen Strom für mehr als 350.000 Haushalte produzieren, was mehr als 20 Prozent des gesamten jährlichen Ver­brauchs in Mecklenburg-Vorpommern entspricht. (Pressemeldung vom 07.10.2014)

Quelle: Iberdrola Renovables Offshore Deutschland | Foto: Iberdrola, © Fabian Hoppe
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