Wirtschaft

HHLA: Feierlicher Baubeginn für weiteren Hub-Terminal der Metrans in Ungarn

09.09.2021

HHLA Hamburger Hafen und Logistik AGHamburg: Die HHLA-Intermodalgesellschaft Metrans erweitert ihr Netzwerk. Im ungarischen Zalaegerszeg wurde am 9. September 2021 der Grundstein für einen weiteren Hub-Terminal der Metrans gelegt. Dieser soll als Drehscheibe für Verkehre auf dem Adriatischen Korridor sowie in Richtung Süd- und Südosteuropa dienen. Etwa 40 Millionen Euro investiert die Metrans, unterstützt durch Fördermittel der ungarischen Regierung, in das Projekt. 120 Arbeitsplätze sollen entstehen. Die ersten Züge sollen ab 2023 in der Anlage abgefertigt werden.

Neuer logistischer Knotenpunkt der HHLA-Bahntochter entsteht in Zalaegerszeg

Investitionen von mehr als 40 Millionen Euro, 120 neue Arbeitsplätze geplant

HHLA-Chefin Angela Titzrath: Standort mit großem strategischen Potenzial im Herzen Europas

HHLA: Feierlicher Baubeginn für weiteren Hub-Terminal der Metrans in Ungarn

Foto: v.l.n.r. Zalaegerszegs Bürgermeister Zoltán Balaicz; der ungarische Abgeordnete László Vígh; Ungarns Außenminister Péter Szijjártó; die HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath; László Nagy von Metrans Ungarn und der Vorstandsvorsitzende der Metrans-Gruppe Peter Kiss Foto: HHLA
 
Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA: „Wir sehen im Standort Zalaegerszeg strategisches Potenzial für den Ausbau der Verkehre in Richtung Adria sowie nach Süd- und Südosteuropa. Der neue Hub-Terminal wird dafür sorgen, dass Ungarn seine Rolle als logistischer Knotenpunkt im Herzen Europas weiter stärken kann. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit verschiedenen ungarischen Behörden ist beispielhaft für eine gelungene pan-europäische Kooperation.“
 
Peter Kiss, Vorstandvorsitzender der Metrans-Gruppe: „In Zalaegerszeg entsteht nicht nur ein neuer Hub-Terminal der Metrans, sondern ein zentraler Knotenpunkt für den gesamteuropäischen Schienengüterverkehr. Unsere Investitionen zeigen, wie wichtig Ungarn für die weitere Entwicklung des intermodalen Metrans-Netzwerks ist.“
 
Gemeinsam mit dem ungarischen Außenminister Péter Szijjártó, dem Abgeordnetem László Vígh und Zalaegerszegs Bürgermeister Zoltán Balaicz wurde feierlich der Grundstein für den neuen Terminal gelegt. Der erste Bauabschnitt der Anlage soll bereits im Jahr 2023 in Betrieb gehen. Die Investitionssumme von mehr als 40 Millionen Euro enthält eine Förderung durch ungarische Institutionen in Höhe von ca. 11 Millionen Euro. Etwa 120 neue Arbeitsplätze sollen in Zalaegerszeg entstehen.
 
Die Menge der in Ungarn auf der Schiene transportierten Container wuchs in den letzten Jahren kontinuierlich. Metrans konnte davon profitieren, insbesondere durch den im Jahr 2017 eröffneten Hub-Terminal in Budapest. Im ersten Jahr wurden auf der Anlage etwa 250.000 Standardcontainer (TEU) umgeschlagen, im Jahr 2020 waren es bereits mehr als 425.000 TEU.
 
Regelmäßige Blockzüge der Metrans verbinden Ungarn bisher über Budapest und das slowakische Dunajska Streda mit den Nordseehäfen Hamburg, Bremerhaven, Rotterdam wie auch mit Duisburg und den Adriahäfen Triest und Koper. Das gesamte europäische intermodale Netzwerk der Metrans umfasst mittlerweile 17 eigene und weitere assoziierte Terminals. Dieses Netzwerk und besonders der Terminal Budapest sind auch ein wichtiger Teil der Seidenstraße. 2020 fertigte Metrans bereits 913 Züge (2019: 426 Züge) ab, die aus China kamen oder dorthin fuhren. Das ist eine Steigerung um 114 Prozent, wobei das Transportvolumen bei rund 30.000 TEU lag.  

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist ein führendes europäisches Logistikunternehmen. Mit einem dichten Netzwerk aus Seehafenterminals in Hamburg, Odessa, Tallinn und Triest, exzellenten Hinterland-Anbindungen und damit verknüpften Intermodal-Drehscheiben in Mittel- und Ost-Europa ist die HHLA der logistische und digitale Knotenpunkt entlang der Transportströme der Zukunft. Das Geschäftsmodell setzt auf innovative
Technologien und ist der Nachhaltigkeit verpflichtet. 

(Pressemeldung vom 09.09.2021)
Quelle: Hamburger Hafen und Logistik AG | Foto: HHLA
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